Der Wandel von Engagementverdrossenheit zum Wir-Gefühl Eine soziologische Analyse am Fallbeispiel der Occupy-Bewegungen
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Sprache:Deutsch
39,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.09.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
151 (Printausgabe)
Dateigröße
3242 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656269861
Die theoretische Basis der vorliegenden Arbeit bildet die akteurstheoretische Perspektive mit dem Fokus auf Politikverdrossenheit, Identität und Opposition als Strategie zur Vereinbarkeit von System und Lebenswelt. Der empirische Teil beruht auf einem dreistufigen methodischen Vorgehen, bestehend aus persönlich geführten Interviews mit Occupy-Aktivisten, einer Online-Befragung sowie einer mediensoziologischen Analyse. Die generierten Daten werden jeweils inhaltsanalytisch ausgewertet.
Die Einzelfallanalysen können nicht bestätigen, dass die Bürger in Deutschland das Gefühl (zurück)gewonnen haben, mit Protest etwas bewirken zu können. Vielmehr ist die Motivation zur Teilnahme durch die persönliche Betroffenheit von sozialen Missständen begründet und wird gestützt durch die sozialen Kontakte innerhalb der Bewegung. Die verdichteten Einzelschicksale werden durch die öffentliche Berichterstattung der Massenmedien allerdings kaum thematisiert. Im Ergebnis wird gezeigt, dass der Wandel von der Engagementverdrossenheit zu einem Wir-Gefühl innerhalb der Occupy-Bewegungen gestützt wird, weil sich eine Vielzahl an Menschen mit der Bewegung identifizieren können, denen dies bisher bei anderen Bewegungen oder Institutionen nicht möglich war.
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