Die Kriege Friedrichs II.
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.09.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
228 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656009733
Friedrichs Vater, Friedrich Wilhelm I., hatte während seiner Regierungszeit das Militär zum wichtigsten Stützpfeiler des Staates entwickelt. Während die Heeresstärke im Jahre 1713 noch ca. 40.000 Mann betrug, verdoppelte sie sich bis zum Jahre 1740. Er hinterließ seinem Sohn die, im Verhältnis zur Bevölkerungszahl, größte Armee Europas. Durch seine strenge Sparsamkeit war es ihm überdies gelungen, einen beachtlichen Staatsschatz anzuhäufen. Obwohl Preußen unter seiner Herrschaft zu einem potenziell gefährlichen Widersacher der anderen Staaten des Reiches geworden war, verhielt sich Friedrich Wilhelm I. in außenpolitischen Belangen ruhig. Bis zur Machtübernahme Friedrichs II., am 31. Mai 1740 , hatte sich Brandeburg-Preußen in Kriegsbelangen ruhig verhalten und war eher unfreiwillig in fremden Kriegen aktiv geworden.
Unter dem neuen Herrscher jedoch sollte die bisherige kriegerische Zurückhaltung ein Ende finden. Friedrich II. war nicht bereit, die Armee im Stillstand verharren zu lassen, wie es sein Vater getan hatte. Er wollte Preußen als Macht in Europa etablieren; die Armee, die der Soldatenkönig ihm hinterlassen hatte, ebenso wie der angehäufte Staatsschatz, waren eine günstige Voraussetzung dafür. Dennoch stellt sich die Frage, wie es einer Mittelsmacht wie Preußen gelingen konnte, sich mehr als einmal erfolgreich gegen die Übermacht der Großmächte Europas aufzulehnen. War Friedrich wirklich ein überragender Taktiker? Hatte er einfach Glück? Im Folgenden werden die Hintergründe für Friedrichs militärische Erfolge betrachtet, um in einem anschließenden Fazit mögliche Antworten auf diese Fragen zu diskutieren. Schlussendlich wird zudem die Überlegung, ob Preußen durch Friedrich II. nun seinen Platz in Europa gefunden habe, eine Rolle spielen.
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