Das politische System von Slowenien
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.01.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
267 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640151424
Ausbreitung des Protestantismus und dem Erscheinen des ersten Buches in slowenischer
Sprache. Das erste Nationalprogramm des Vereinigten Sloweniens wurde in der
Märzrevolution 1848 entwickelt.
Nach dem Tod Titos 1980 geriet Jugoslawien in eine tiefe Krise. Hauptgrund dafür waren
Bestrebungen zur Errichtung eines zentralistischen Großserbiens. Probleme, die während der
Amtszeit Titos unterdrückt wurden, traten nun offen zum Vorschein. Dazu gehörten die
extrem hohe Inflation, die ausufernde Korruption und die Unvereinbarkeit der verschiedenen
Völker in diesem Vielvölkerstaat.
In Slowenien wurde der Ruf nach Unabhängigkeit nach dem Jahre 1988 immer stärker. Im
September 1989 änderte das slowenische Parlament die Verfassung Sloweniens. Sie enthielt
nun das Recht auf die Abspaltung von Restjugoslawien, als auch die Vorschrift, dass bei
Wahlen mehrere Parteien zur Wahl stehen müssten.
Am 2. Juli 1990 wurde die slowenische Verfassung über die gesamtjugoslawische gestellt.
Slowenien wurde aber noch nicht als unabhängig erklärt.
Unter dem Einfluss neuer gesellschaftlicher Bewegungen und Forderungen nach Einführung
von politischem Pluralismus sowie der reformistischen Strömung in der slowenischen
Staatsführung kam es im Jahr 1990 zu den ersten Parlamentswahlen.
Im April 1990 wurden dann diese demokratischen Mehrparteienwahlen durchgeführt. Als
Sieger daraus ging die antikommunistische DEMOS (Demokratische Opposition Sloweniens;
ein Zusammenschluss aus den bürgerlichen Parteien der Demokraten, Christdemokraten,
Bauernunion, Sozialdemokraten und der grünen Partei Sloweniens) hervor. Milan Kucan
wurde zum Staatspräsidenten bestimmt.
In weiterer Folge führte die slowenische Regierung am 23. Dezember 1990 in ihrer
Teilrepublik eine Volksabstimmung über die Unabhängigkeit Sloweniens durch, an der 92%
der Wahlberechtigten teilnahmen. 88% stimmten dabei für ein unabhängiges Slowenien.
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