Geschlechterrollen in Carlo Goldonis "Locandiera"
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.09.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
239 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640161744
Angesichts dieser Tatsachen ist es umso verwunderlicher, dass der italienische Dichter Carlo Goldoni bereits im Jahr 1753, in einer Zeit in dem nicht einmal die wenigen weiblichen Dichterinnen einen femininen Blickwinkel thematisierten, ausgerechnet eine Frau zur Protagonistin seines Stückes "La locandiera" machte. Nicht nur, dass die Wirtin "Mirandolina" den Titel des Werkes prägt, sie ist es auch, die als selbstständige Geschäftsfrau die Fäden der Handlung zieht. Neben der weiblichen Hauptfigur darf in Goldonis Bühnenstück das sogenannte starke Geschlecht aber nicht fehlen. Vier männliche Rollen, der Cavaliere, der Conte, der Marchese sowie der Diener Fabrizio, ergänzen das Geflecht um die junge Wirtin Mirandolina und die beiden Schauspielerinnen Ortensia und Dejanira.
Wie sich die Beziehungen zwischen den Geschlechtern in einem Stück gestalten, in dem eine Frau die Zügel in der Hand hält, und welche Gründe Carlo Goldoni dazu bewogen haben könnten, unkonventionellerweise eine Frau ins Zentrum seines Textes zu stellen, soll im Folgenden aufgezeigt werden.
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