Bildungsreform in Preußen
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.09.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
344 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638549394
Zweitens wird es darum gehen, eine bestimmte Quelle, die von der Hand Humboldts stammt kritisch zu analysieren.
Der Aufbau der Arbeit ist mit dieser Zielstellung bereits vorgezeichnet. Im ersten Teil wird es darum gehen, die Situation zu schildern, mit der es der erste Kultusminister im preußischen Staat zu tun hatte. Es wird zu zeigen sein, wie sich das Schulsystem, oder besser die äußerst differenzierten Schulsysteme, darstellten, als der Reformer sein Amt antrat. Jedoch ist es nicht damit getan den zeitgenössischen Ist-Zustand zu referieren. Ebenfalls im ersten, auf die Quellenkritik vorbereitenden Abschnitt, wird darauf eingegangen werden, wie Humboldt den Soll-Zustand konzipiert hat. Seine Zielvorstellungen, so wie sie in den von ihm verfaßten bildungsphilosophischen Texten zutage treten, gilt es daher zusammenzufassen und dem Ist-Zustand kritisch gegenüber zustellen. Wenn es darum geht, die Ziele Humboldts kritisch zu würdigen, kann es aber nicht ausreichend sein, ausschließlich seine Idealvorstellungen darzustellen. Humboldt war ja nur ein Akteur innerhalb einer großen Gruppe von Reformern mit durchaus unterschiedlichen Zielvorstellungen. Zudem plante Humboldt ja, wie zu zeigen sein wird, einschneidende Eingriffe in Strukturen, die über lange Zeit hinweg bestand hatten, offene Widerstände oder zumindest Resistenzen, die von bestimmten gesellschaftlichen Gruppen ausgingen, waren da mit Sicherheit zu erwarten. D.h. es wird nötig sein, an dieser Stelle auch zu darzulegen, mit welchen gegenläufigen politischen Programmen es Humboldt zu tun hatte, bzw. welche regierungsfernen gesellschaftlichen Gruppen, er in Rechnung zu stellen hatte, wenn er seine Vorstellungen in praktische Politik umsetzen wollte. Es stellt sich hier die Frage, inwiefern er zu Kompromissen gezwungen war, und welche Interessen er - ob tatsächlich oder nur scheinbar - zu wahren gezwungen war, wollte er zumindest Teile seiner Vorstellungen durchsetzen.
Schließlich wird dann die Quelle bearbeitet werden.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice