Moses Mendelssohn und das Judentum
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.07.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
245 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638819169
Diesen Beweis hat Moses Mendelssohn (1729-1786) erbracht. Er war "der erste moderne Jude, der nicht nur als Zaungast an der Umweltkultur teilnahm, sondern tätiger Mitträger und Mitgestalter dieser Kultur war." Und bei alledem blieb er doch sein ganzes Leben lang der Religion seiner Väter treu und hielt sich an die Vorschriften des scheinbar so unvernünftigen und despotischen mosaischen Gesetzes. Er zeigte seinen Zeitgenossen, wie "der Jude, der sich treu blieb, der von seinem Judentum nicht abdankte noch von ihm etwas fortnahm, im neuen Europa aufrecht auf seinem Platz stand."
Im Rahmen dieser Arbeit soll untersucht werden, wie es Mendelssohn gelang, in seinem Denken jüdische Religion und Vernunft in Einklang zu bringen. Den Ausgangspunkt bildet hierbei der Lavaterstreit, zum einen wegen der Bedeutung, die dieser Auseinandersetzung in Mendelssohns Biographie zukommt, zum anderen weil die im Zusammenhang damit entstandenen Schriften wohl - wie sich im Vergleich mit seiner Spätschrift Jerusalem ergibt - mit einigem Recht als "abstract of Moses Mendelssohn's religious-philosophical works" angesehen werden können. Im Folgenden wird dann zunächst untersucht, welche positiven Glaubensinhalte nach Mendelssohns Auffassung unbedingt zum Judentum gehören, und in welchem Sinne er dieses als eine in seinen Lehren den Anforderungen der Vernunft genügende Universalreligion betrachtet. In einem zweiten Teil richtet sich der Blick dann auf das unterscheidend Jüdische, d.h. das mosaische Gesetz, und die Ansichten, die Mendelssohn in seinen Schriften über dessen Sinn, Ursprung und Gültigkeit äußert. Stets im Auge behalten wird dabei sein Verhältnis zur rabbinischen Tradition und zu den jüdischen Philosophen des Mittelalters, sowie zu Spinoza.
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