John Rawls Theorie der Gerechtigkeit: Der Urzustand Fiktive Situation mit Möglichkeit zur realen Umsetzung?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.04.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
468 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656418177
einem fiktiven Urzustand, beschrieben im Werk " Eine Theorie der Gerechtigkeit" von
John Rawls. John Rawls war ein US- Amerikanischer Philosoph, der 1971 in seinem
Werk "A Theory of Justice" die Thesen seiner Aufsätze wieder aufnahm und sie
ausführlicher darstellte. Rawls wurde durch dieses Werk einer der bekanntesten
Politologen und Philosophen der Gegenwart und schuf damit eines der wichtigsten
Werke über die Grundlagen einer liberalen Gesellschaft. Er versuchte " die
herkömmliche Theorie des Gesellschaftsvertrages von John Locke, Kant und
Rousseau zu verallgemeinern und auf eine höhere Abstraktionsstufe zu heben."
Hierfür nutzt er ein beliebtes Gedankenexperiment, den Urzustand, der auch von
seinen Vorgängern bereits angewendet wurde um ihre Theorien zu begründen.
Damit die Menschen einer gerechten Umverteilung der natürlichen-, sozialen-und
ökonomischen Grundgüter zustimmen muss nach John Rawls eine gerechte und für
alle Parteien gleiche Ausgangssituation geschaffen werden, nämlich der schon
erwähnte Urzustand mit dem Schleier des Nichtwissens. Rawls hoffte, dass sein
Experiment einmal wegweisend für die Bildung einer gerechten Gesellschaft sein
könnte. Er wollte eine realistische Utopie schaffen und hoffte, dass diese in unserer
realen Welt tatsächlich funktioniert. Doch ist dieser Urzustand eine fiktive Situation,
die in der Realität umgesetzt werden könnte? Um diese Frage zu klären, betrachtet
die vorliegende Arbeit die Bedingungen, die Rawls für sein Gedankenexperiment
aufstellt. Das Thema ist auch heute von aktueller Brisanz, wie mir durch einen Artikel
in "Spiegel Online" bewusst wurde, der sich mit der Kluft zwischen Arm und Reich
beschäftigt. Die Einkommensungleichheit nimmt auch 2013 wieder rapide zu und
macht deutlich, dass man sich auch heute noch mit Gerechtigkeitstheorien
beschäftigen muss.
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