Medien in Kulturkonflikten - Der Journalist als kultureller Vermittler? Auslandsberichterstattung in Kulturkonflikten zwischen Anspruch und Wirklichkeit am Beispiel der Salman-Rushdie-Affäre
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.02.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
375 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638014908
"Friedens-Journalismus ist friedens- und konfliktorientiert, d.h. er [u.a. Anm.] berichtet (...) bevor es zu Gewalt kommt."
Der Friedensforscher Johann Galtung hat Kriterien für eine friedens- und gewaltorientierte Berichterstattung in Konflikten aufgestellt. Das Konzept Galtung's offeriert eine Möglichkeit, wie der Journalist Konfliktverläufe positiv im Sinne einer vermeintlichen Lösung beeinflussen könnte.
Diese beiden Zitate werfen einen Blick auf Auslandsberichterstattung in Konflikten bzw. über Konflikte aus zwei unterschiedlichen Perspektiven.
Für den Journalisten ist es immer ein Balanceakt zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Er muss Faktoren wie Quoten- und Aktualitätsdruck seiner Heimatredaktion, das Zuschauerinteresse, die Möglichkeiten vor Ort, die sowohl persönlich als auch beruflich beeinflusste Definition seiner Berufsrolle u.v.m. miteinander in Einklang bringen. Eine besondere Bedeutung kommt dem Journalisten darüber hinaus in Kulturkonflikten zu, wo er in seiner Mittlerstellung zusätzlich als Übersetzer der Kulturen fungieren muss.
Medien in Kulturkonflikten - darauf wird die Autorin nachstehender Arbeit ihr Augenmerk richten: Der Auslandsjournalist in Kulturkonflikten ist kultureller Vermittler. Diese These gilt es zu überprüfen. Die zentralen Fragen dabei sind: Welchen Einflüssen ist der Korrespondent ausgesetzt? Welche Bedeutung als Sinn-Übersetzer kommt ihm innerhalb eines Kulturkonflikts zu? Kann er "kultureller Vermittler" sein? Als Praxis-Beispiel wird sie die Salman-Rushdie-Affäre heranziehen.
Im 2. Kapitel werden zunächst einmal die verwendeten Begrifflichkeiten definiert. Kapitel 3 widmet sich den Funktionen des Auslandskorrespondenten. Das 4. Kapitel beschäftigt sich mit den Fragen: Welche Rolle spielen individuelle Ideologien sowie berufliche Rollenbilder? Im 5. Kapitel wird die Theorie an der deutschen Presse-Berichterstattung in der Salman Rushdie-Affäre untersucht. Das 6. Kapitel wird Möglichkeiten und Grenzen in der Auslandsberichterstattung herausarbeiten. Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse dieser Arbeit zusammen.
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