Die Kontroverse der Atombewaffnung in der Bundesrepublik Deutschland
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.09.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
1627 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656495864
2. Nach der Wiederbewaffnung Deutschlands setzt sich Bundeskanzler Konrad Adenauer für eine Atombewaffnung in der Bundesrepublik Deutschland ein. Er unterscheidet dabei zwischen den taktischen und den großen Atomwaffen. Dabei rechtfertigt er die taktischen Atomwaffen, indem er sie als Weiterentwicklung der Artillerie bezeichnet. In der Bevölkerung entwickelte sich eine Protestbewegung gegen die Atombewaffnung Deutschlands.
3. Atomwaffen sind das Ergebnis der modernen Entwicklung, der man gezwungen ist sich anzupassen. Sie legitimierten die deutsche Sicherheit in den fünfziger Jahren und unterstützen den Frieden.
4. Im Appell der "Göttinger Achtzehn" (Atomwissenschaftler) von 1957 wird keine Unterscheidung zwischen den verschiedenartigen Atomwaffen vorgenommen. Die fortführende Entwicklung in der Waffentechnik ist unberechenbar und der zerstörenden Wirkung werden keine Grenzen gesetzt.
5. Die Atombewaffnung Deutschlands ist eine politische Frage, bei welcher jedoch die Wissenschaft mit einbezogen werden muss. Sie hat eine Verantwortung bezüglich der Aufklärung der resultierenden Folgen, welche die Allgemeinheit vor der Unwissenheit schützen soll.
6. Atomwaffen dienen den Regierungen weniger für die "Landesverteidigung" im Krieg als vielmehr für ihre außenpolitische Stärke im Frieden. Nur das atomare Drohpotenzial gibt einer Regierung "volle Souveränität" und Gleichberechtigung im Verhältnis zu anderen Staaten.
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