Latente Steuern nach HGB (mit BilMoG) im Vergleich mit IFRS
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Sprache:Deutsch
16,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.02.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
433 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640269150
Jahresüberschuss vor Steuern (Steueraufwandquote, Konzernsteuerquote). Um die Steuerquote und den Jahresüberschuss nach Steuern aussagekräftiger zu machen, kann man sich der Bilanzierung latenter Steuern bedienen. Das Ziel der Bildung latenter Steuerabgrenzungsposten ist es eine Kongruenz zwischen dem tatsächlichen, effektiven Ertragssteueraufwand eines Unternehmens, der nach einer steuerlichen Erfolgsgröße bemessen wird und einem dem handelrechtlichen Erfolg entsprechenden
fiktiven Steueraufwand herzustellen, um einen möglichst genauen Einblick in die Steuerbelastung des Unternehmens oder des Konzerns zu ermöglichen.
Bisher kam den latenten Steuern in Deutschland vor allem aufgrund der bislang in
5 Abs. 1 Satz 2 EStG und
274 Abs. 3, 254 und 273 HGB verankerten umgekehrten Maßgeblichkeit nur ein "Schattendasein" zu. Mit dem BilMoG und der damit verbundenen Abschaffung der Umkehrmaßgeblichkeit verstärken sich die
Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz. Durch diese Abschaffung und die Neukonzeption der Bilanzierung latenter Steuerpositionen im Rahmen des BilMoG erfahren latente Steuern auch national eine deutliche Aufwertung. Fraglich ist hierbei neben der Ausgestaltung der Bilanzierung latenter Steuern nach dem neuen HGB auch die Abgrenzung und Unterschiede zur Bilanzierung latenter Steuerpositionen nach IFRS. Zudem erscheint es zweifelhaft, ob die Ziele des BilMoG durch die vorgeschlagenen Änderungen im Bereich der latenten Steuern erreicht
werden können.
Wie die geplanten Neuregelungen zu werten sind und inwiefern sie sich der IFRS-Konzeption annähern bzw. diese übernehmen wird in dieser Seminarbeit untersucht. Dabei sollen auch aktuelle Entwicklungen im Rechnungswesen beleuchtet und Probleme
eines dynamischen Verweises auf die IFRS aufgezeigt werden.
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