Shared Mental Models - Ein institutionenökonomischer Ansatz zur Beschreibung des Einflusses von Religion In ökonomischen Entscheidungssituationen aus religionswissenschaftlicher Perspektive
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.06.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
71 (Printausgabe)
Dateigröße
12704 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640352760
Seit den 1990er Jahren entwickelt sich die Religionsökonomie als Unterdisziplin der Religionswissenschaft. Neben Finanzierungsfragen von Religion und der Beschreibung von Religion mittels ökonomischer Modelle behandelt sie die Frage, in wie weit religiöses Handeln und Verhalten von Einzelnen und Gemeinschaften wirtschaftlich relevant ist.
Auch in den ökonomischen Disziplinen hat man begonnen, sich mit Kultur und damit auch mit Religion als einem Teil von Kultur auseinander zu setzen. Einflüsse von Kultur auf ökonomisches Handeln werden erforscht und die gewonnen Erkenntnisse umgesetzt.
Das Bild des Menschen, das vom Paradigma der rationalen Wahl propagiert wird, ist der nach Nutzenmaximierung strebende, perfekt informierte Homo-Oeconomicus, mit dem bisher ökonomisches Verhalten erklärt wurde. In diesem Modell kommt Religion aber nicht vor. Die Institutionenökonomik als ein Teilbereich der Ökonomik hat in jüngerer Zeit mit dem sich von der Rational-Choice-Theorie absetzenden Konzept der überindividuell geteilten mentalen Modelle einen Ansatz hervorgebracht, mit dem die Beschreibung von Einflüssen religiöser Vorstellungen auf das Verhalten in ökonomischen Entscheidungssituationen möglich ist. Ihn zeichnet aus, dass er sich in Unsicherheit befindet, also nicht alle Handlungsalternativen und daraus resultierenden Konsequenzen kennt und daher nur begrenzt rational handeln kann.
Zunächst werden in Kapitel2 Begriffsbestimmungen vorgenommen. In Kapitel3 soll zunächst die Rational-Choice-Theorie dargestellt werden. Sie ist das Modell, mit dem wirtschaftliches Verhalten bislang beschrieben wurde. Es schließt sich die Untersuchung an, ob Religion in der Rational-Choice-Theorie Platz findet. Kapitel4 stellt das Konzept der mentalen Modelle dar, welches kulturelle Faktoren in die Beschreibung von wirtschaftlichen Zusammenhängen einführt. In Kapitel5 wird die Übertragung des Konzepts der mentalen Modelle auf den Bereich Religion unternommen. Anschließend findet in Kapitel6 eine Diskussion der beiden Ansätze auf ihre Leistungsfähigkeit hinsichtlich der Darstellung von Religion in wirtschaftlichen Situationen statt. Kapitel7 schließt mit einer Annäherung an die Realität und einer Schlussbetrachtung die Arbeit ab.
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