Freiwillig unfrei? Zwischen Instrumentalisierung und Objektivität - Über die Rolle der Medien im Kriegsdiskurs am Beispiel der embedded journalists im Irak-Krieg 2003
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.07.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
327 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640099474
Dabei gilt es die Frage zu klären, welche Rolle die embedded journalists im medialen Kriegsdiskurs während des seit 2003 geführten Irak-Krieges einnahmen und welche Auswirkungen dies auf die Medienberichterstattung zum Kriegsgeschehen hatte.
Nach einer Eingrenzung der wichtigsten terminologischer Begriffe sollen zunächst Anmerkungen zur allgemeinen Rolle der Medien in Kriegszeiten gemacht werden. Was sind die Probleme? Inwieweit ist eine freie und umfassende Berichterstattung überhaupt möglich und welcherlei Instrumentalisierungstendenzen sind die Medien ausgesetzt? In einem zweiten Schritt werden die zentralen Merkmale der medialen Berichterstattung im Irak-Krieg herausgearbeitet.
Der zweite Abschnitt des Hauptteils beschäftigt sich dann eingehender mit den embedded journalists. Zunächst in allgemeiner Form (Terminologie, Hintergrund, Wirkungsweise), danach auf das empirische Fallbeispiel angewandt. Dabei wird auf die Einbettung der Journalisten in das US-amerikanische Heer, deren Berichterstattung sowie die Außenwirkung und Rezeption der eingebetteten Medienmacher eingegangen. Durch das Aufzeigen von Konflikt- und Spannungslinien soll letztlich die multivalente Rolle der embedded journalists dargestellt und ein differenziertes Bild gezeichnet werden, um einseitige Schlussfolgerungen, zu vermeiden.
In der Konklusion werden die verschiedenen Aspekte zur Rolle eingebetteter Journalisten und deren Bedeutung für die Medienberichterstattung dargelegt und diese aus normativer Perspektive für die Qualität der medialen Berichterstattung bewertet, um zu klären, ob es damit zu einer für den offenen Kriegsdiskurs negativen Verzerrung der Wahrnehmung des Kriegsgeschehens kommt.
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