Subjektivierung von Arbeit und qualifizierte Teilzeitbeschäftigung Eine abeitssoziologische Analyse unter anerkennungstheortischem Blickwinkel
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
39,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.06.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
292 (Printausgabe)
Dateigröße
942 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640942190
Eine arbeitssoziologische Zusammenführung von "Subjektivierung von Arbeit" und "qualifizierter Teilzeitbeschäftigung" unter anerkennungs¬theoretischem Blickwinkel hat noch nicht stattgefunden. Bisherige arbeitssoziologische Untersuchungen von Arbeitszeitflexibilisierungsmaßnahmen im Kontext von Subjektivierung von Arbeit haben Arbeitszeitflexibilisierungsmaßnahmen meist allgemein (wenig detaillierte Betrachtung von einzelnen Maßnahmen) und im Hinblick auf mögliche negative Folgen für die Subjekte (steigende Belastungen und Beanspruchungen durch zunehmende Arbeitsverdichtungen und erweiterungen etc.) beleuchtet. Der innovative Charakter des hier angestellten Vorhabens zeigt sich im Gegensatz dazu in der detaillierten anerkennungs-theoretischen Betrachtung nur eines ausgewählten Arbeitszeitflexibilisierungs-instrumentes, genauer Arbeitszeitverkürzungsinstrumentes, dem nicht nur Risiken für die betroffenen Subjekte, sondern auch Chancen für sämtliche Beteiligten zugesprochen werden. Darüber hinaus ist qualifizierte Teilzeitarbeit ein besonders interessantes Arbeitszeitflexibilisierungsinstrument, weil hierbei eine klassische Frauen- und eine klassische Männerdomäne zusammengeführt werden: Auf der einen Seite gut bezahlte Fach- und Führungsaufgaben für qualifizierte und hochqualifizierte Männer als klassische Männerdomäne und auf der anderen Seite schlecht bezahlte Teilzeitarbeit als klassische Domäne gering qualifizierter Frauen. Unter Berücksichtigung dieser inhärent spannungs-reichen Zusammenführung konnten im Rahmen der vorliegenden Arbeit auch mögliche Gründe und Ursachen für das Festhalten an tradierten geschlechts-spezifischen Rollenmustern und gesellschaftlich verankerten Anerkennungs-strukturen für bestimmte Formen von Arbeit ausfindig und erklärbar gemacht werden.
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