Die Krise der EWG in den 60er Jahren
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.11.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
388 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638151528
Durch ein geändertes politisches Umfeld fehlte der europäischen Integration plötzlich eine treibende Kraft zur ihrer Verwirklichung. Die Ursachen und Folgen dieser Entwicklung werden im nächsten Abschnitt eingehender beleuchtet.
An den Krisen selbst werde ich die zentrale These dieser Arbeit festmachen. Sie lautet:
Die Krise der EWG in den 60er Jahren ist auf den Kampf zweier unterschiedlichen Vorstellungen, wie ein geeintes Europa organisiert sein sollte, zurückzuführen: das Intergouvernementale gegen das supranationale Konzept.
Für den Begriff des Intergouvernementalismus werden synonym die Begriffe ,Nationalstaatlichkeit' und ,Europa der Vaterländer', für Supranationalismus der Begriff ,Föderalismus' verwendet.
Jene These kann mit Sicherheit nicht als alleiniger Erklärungsansatz für die Entwicklung der EWG von 1960-70 gelten. So gibt es verschiedene andere Theorien, die sich mit ihr ergänzen oder erweitern, wie die Andrew Moravcsiks , der die Krisen hauptsächlich aus ökonomischen Gründen heraus erklärt. Ich denke jedoch, dass die unterschiedlichen Integrationsvorstellungen gerade das Verhalten der zwei Hauptakteure Frankreich und Deutschland zu dieser Zeit erklären können.
Um die These zu überprüfen wird jede der drei Krisen mit folgendem Fragenkomplex untersucht:
- Wer waren die Verursacher der Krisen und welche Gründe hatten sie?
- Wie wurden die Krisen überwunden?
- Stellten die Krisen eine Bedrohung für die EWG und damit die europäische Integration dar?
- Welche Bedeutung hatten die Krisen für die weitere Entwicklung der EWG?
- Lassen sich intergouvernementale oder föderale Aspekte finden?
Die Ergebnisse der Fragen sollen anschließend die These belegen oder widerlegen und Erklärungen für die Ereignisse des untersuchten Jahrzehnts geben können.
[...]
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