Produktbild: Humangenetische Diagnostik
Band 7

Humangenetische Diagnostik Wissenschaftliche Grundlagen und gesellschaftliche Konsequenzen

69,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.09.2012

Herausgeber

D. Uhl

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

251

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/1,6 cm

Gewicht

444 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 2000

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-642-63231-0

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.09.2012

Herausgeber

D. Uhl

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

251

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/1,6 cm

Gewicht

444 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 2000

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-642-63231-0

Herstelleradresse

Springer-Verlag KG
Sachsenplatz 4-6
1201 Wien
AT

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • 1 Einleitung.- 2 Probleme genetischer Determiniertheit.- 2.1 Naturwissenschaftliche Grundlagen einer prädiktiven Genetik.- 2.1.1 Einleitung.- 2.1.2 Der Determinismus-Begriff.- 2.1.2.1 Die Entstehung der deterministischen Weltanschauung.- 2.1.2.2 Was bedeutet “genetischer Determinismus”?.- 2.1.2.3 Metaphysischer Determinismus.- 2.1.2.4 Methodischer Determinismus und Vorhersagbarkeit.- 2.1.3 Klassifikation dynamischer Systeme bzgl. Ihrer Vorhersagbarkeit.- 2.1.3.1 Deterministische Prozesse - Maximale Vorhersagbarkeit.- 2.1.3.2 Deterministisch-chaotische Prozesse - Minimale Vorhersagbarkeit.- 2.1.3.3 Stochastische Prozesse - Kollektive Vorhersagbarkeit.- 2.1.3.4 Sich-selbst-organisierende Prozesse- Bedingte Vorhersagbarkeit.- 2.1.4 Prinzipielle Grenzen der Vorhersagbarkeit in der Genetik.- 2.1.4.1 Vom Genotyp zum Phänotyp.- 2.1.4.2 Argumentationsmethode.- 2.1.4.3 Messung und Experiment in der Genetik.- 2.1.4.4 VelWertung genetischer Daten und genetischer Information.- 2.1.4.5 Die Größe des menschlichen Genoms.- 2.1.4.6 Netzwerk allelischer Merkmalsausprägung.- 2.1.4.7 Erste prinzipielle Grenze: Individuelle Mutationen...- 2.1.4.8 Zweite prinzipielle Grenze: Nicht-vorhersagbare Prozesse.- 2.1.4.9 Regelmäßigkeit und Individualität als selbst-organisierte Prozesse.- 2.1.4.10 Konsequenzen für die Vorhersagbarkeit.- 2.1.5 Vorhersagbarkeit in der Humangenetik anband von Beispielen.- 2.1.5.1 Penetranz und Expressivität - Korrelationen.- 2.1.5.2 Maximale Vorhersagbarkeit - Chorea Huntington.- 2.1.5.3 Bedingte Vorhersagbarkeit - Waardenburg-Syndrom.- 2.1.5.4 Minimale Vorhersagbarkeit - Tuberöse Sklerose.- 2.1.6 Zusammenfassung.- 2.2 Weltanschauliche Konsequenzen eines genetischen Determinismus ’: Eine kurze Schilderung der Gefahren am Beispiel der Eugenik im 19. und 20. Jahrhundert.- 3 Genetische Diagnostik und Arztvorbehalt.- 3.1 Humangenetische Beratung und Diagnostik im Zeitalter der Molekularen Medizin.- 3.1.1 Einleitung.- 3.1.2 Genotyp-Phänotyp-Korrelation.- 3.1.2.1 Beispiel cystische Fibrose.- 3.1.2.2 Gestörte Signalübertragung über den RET-Rezeptor.- 3.1.2.3 Variable Penetranz und Expressivität.- 3.1.3 Individualisierung der Medizin.- 3.1.3.1 Genetisch bedingte Erkrankungen.- 3.1.3.2 Interaktionen zwischen Konstitution und Umwelt.- 3.1.3.3 Phänokopien.- 3.1.3.4 Keine Grundlage für eine eugenische Argumentation.- 3.1.4 Genetische Beratung.- 3.1.5 Genetische Tests.- 3.1.6 Pränataldiagnostik.- 3.1.6.1 Konfliktfall Achondroplasie.- 3.1.6.2 Lippen-Kiefer-Gaumenspalte.- 3.1.6.3 Entscheidungskonflikte bei Turner-Syndrom.- 3.1.6.4 Keine GescWechtsselektion.- 3.1.6.5 Phenylketonurie - eine behandelbare Erkrankung.- 3.1.7 Prädiktive Diagnostik.- 3.1.7.1 Chorea Huntington.- 3.1.7.2 Hereditäre Tumordisposition.- 3.1.8 Perspektive.- 3.1.9 Zusammenfassung.- 3.2 Lässt sich aus der Verfassung ein Grundrecht auf Kenntnis der eigenen genetischen Konstitution ableiten?.- 3.2.1 Einleitung.- 3.2.2 Ableitung aus dem Schutz der Menschenwürde gemäß Art. 1 Abs. 1 GG?.- 3.2.3 Ableitung aus Art. 2 Abs. 1 GG.- 3.2.3.1 Ableitung aus der allgemeine Handlungsfreiheit nach Art. 2 Abs. 1 GG.- 3.2.3.2 Herleitung aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht nach Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG.- 3.2.3.3 Konsequenzen.- 3.2.4 Zusammenfassung.- 3.3 Genetische Tests. Rechtliche Möglichkeiten einer Steuerung ihrer Gefahren.- 3.3.1 Einleitung.- 3.3.2 Begrenzung der Gefahren genetischer Tests durch GeWährleistung der,,Richtigkeit“ der Ergebnisse: Produkt-bzw. verfahrensbezogene Regelungen.- 3.3.2.1 Einleitung.- 3.3.2.2 Die Rechtslage nach dem Arzneimittelgesetz.- 3.3.2.3 Die Rechtslage nach dem Medizinproduktegesetz und nach der Europäischen Richtlinie über In-vitro-Diagnostika.- 3.3.2.4 Das Problem selbstentwickelter Gentests zum Gebrauch im eigenen Labor.- 3.3.2.5 Qualitätssicherung in medizinischen Laboratorien.- 3.3.2.6 Qualitätssicherung über Beschränkungen der Abrechenbarkeit von Laborleistungen.- 3.3.2.7 Mittelbare Qualitätssicherung durch das Schuldrecht..- 3.3.2.8 Zusammenfassung.- 3.3.3 Begrenzung der Gefahren genetischer Analysen durch Bindung der Analyse an bestimmte Zwecke: Zur Teleologie genetischer Analysen.- 3.3.3.1 Einleitung.- 3.3.3.2 Bindung an Gesundheitszwecke in der Menschenrechtskonvention zur Biomedizin.- 3.3.3.3 Weitere Regelungsvorschläge.- 3.3.3.4 Zusammenfassung.- 3.3.4 Begrenzung der Gefahren genetischer Analysen durch einen Arztvorbehalt.- 3.3.4.1 Einleitung.- 3.3.4.2 Der gesellschaftspolitische Hintergrund eines Arztvorbehalts.- 3.3.4.3 Die geltende Rechtslage.- 3.3.4.4 Die Einführung eines allgemeinen Arztvorbehalts bezogen auf genetische Analysen: Verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen.- 3.3.4.5 Zusammenfassung.- 3.4 Bewertung der Sachlage aus ethischer, medizinischer und juristischer Perspektive.- 3.4.1 Autonomie und Krankheitsrelevanz.- 3.4.1.1 Einleitung.- 3.4.1.2 Autonomie: Verfasstheit und Manifestierbarkeit.- 3.4.1.3 Der Begriff der Krankheitsrelevanz.- 3.4.1.4 Die angemessene Beriicksichtigung möglicher Krankheitsrelevanz genetischer Daten und die Wahrung autonomiegegriindeter gen-infonnationeller Selbstbestimmung.- 3.4.1.5 Zusammenfassung und Fazit.- 3.4.2 Medizinische Argumente für einen Arztvorbehalt bei der Veranlassung und Interpretation genetischer Tests.- 3.4.2.1 Was wird analysiert?.- 3.4.2.2 Anwendung im Gesundheitsbereich.- 3.4.2.3 Durchführung genetischer Diagnostik.- 3.4.2.4 Interdisziplinäres Beratungskonzept.- 3.4.2.5 Argumente für den Arztvorbehalt.- 3.4.3 Juristische Argumente für einen (beschränkten) Arztvorbehalt und Fonnulierungsvorschlag.- 4 Implikationen der Genetischen Diagnostik für Versicherungsmärkte.- 4.1 Einleitung.- 4.2 Grundbegriffe der Versicherungsökonomik.- 4.2.1 Privatversicherung, Sozialversicherung und Risikotarifierung.- 4.2.2 Besonderheiten von Lebens-und Krankenversicherung.- 4.3 Die Regulierung von Versicherungsverträgen.- 4.3.1 Mögliche Eingriffe in die Verwendung genetischer Infonnation.- 4.3.2 Der gegenwärtige Stand der Versicherungsregulierung.- 4.3.3 Das Verhalten der Lebensversicherer in Deutschland.- 4.4 Wohlfahrtseffekte genetischer Infonnation: Eine ökonomische Analyse.- 4.4.1 Der Markt für Lebensversicherungsverträge.- 4.4.2 Der Markt für Krankenversicherungsverträge.- 4.4.3 Probleme des Vorliegens genetischer Infonnation bei Kindern und Ungeborenen.- 4.4.4 Zur praktischen Relevanz der Modellergebnisse.- 4.5 Gerechtigkeitsimplikationen der Regulierung von Versicherungsmärkten.- 4.6 Regulierung von Versicherungsmärkten und die Grundfreiheiten.- 4.7 Die Gleichwertigkeit genetischer und anderer Infonnation.- 4.8 Abschließende Wertung.- 5 Empfehlungen.- Autorenverzeichnis.