Produktbild: Was ist Demokratie?
Band 6028

Was ist Demokratie? Geschichte und Gegenwart

Aus der Reihe Beck'sche Reihe
3

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.04.2012

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

2959 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406630293

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

02.04.2012

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

2959 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406630293

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  • Michael Bronn

    aus Magdeburg

    5/5

    01.05.2013

    eBook (ePUB)

    Die Demokratie ist kein starres Gebilde

    Was ist Demokratie? Diese Frage stellt sich in Zeiten von zunehmender Politikverdrossenheit, demokratischen Revolutionen in der arabischen Welt und neuen Partizipationsmöglichkeiten wie dem Internet immer wieder. Paul Nolte erklärt in seinem einzigartigen Kompendium sowohl die historische Entwicklung dieser politischen Ordnung von der Antike bis ins 21. Jahrhundert, als auch Chancen und Herausforderungen, denen sich eine demokratische Gesellschaft stellen muss. Spannend und leicht verständlich geht er auf die Anfänge der Demokratie ein, betrachtet die großen demokratischen Revolutionen im 18. und 19. Jahrhundert, erläutert die Krisen des 20. Jahrhunderts und findet dabei immer wieder den Bezug zu aktuellen Entwicklungen und Problemen. Für ihn ist die Geschichte der Demokratie aus drei Perspektiven zu betrachten – als Erfüllung von Erwartungen, als Suche nach neuen Möglichkeiten und als Krise in politischer Realität und Selbstreflexion. Desweiteren analysiert er die verschiedenen Elemente, die die Demokratie erst funktionsfähig machen. Die Bedeutung von Menschen- und Grundrechten, Partizipation und Öffentlichkeit für die Demokratie werden genauso ausführlich erklärt wie die Funktionen von Parlament, Verfassung und Gewaltenteilung. Besonderes Augenmerk legt er auf aktuelle Entwicklungen. So beantwortet er unter anderem die Fragen nach den Möglichkeiten von digitaler Demokratie und globaler Verantwortlichkeit, als auch nach Konflikten und Widersprüchen innerhalb demokratischer Gesellschaften. Dabei zeigt er dem Leser immer wieder neue Perspektiven der Demokratie. Für ihn Demokratie ist kein starres Gebilde, sie entwickelt sich weiter und passt sich den gesellschaftlichen Bedingungen an - sowohl im Verlauf ihrer Geschichte als auch heute. Dieses brilliante Buch bietet nicht nur einen hervorragenden Überblick über die Geschichte der Demokratie, sondern zeigt auch, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, sich an der demokratischen Gegenwart zu beteiligen. Höchst aktuell, ausführlich und zudem spannend geschrieben - ich kann dieses Buch jedem politik- und geschichtsinteressierten Leser einfach nur empfehlen.

  • Michael Bronn

    aus Magdeburg

    5/5

    24.02.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Die Demokratie ist kein starres Gebilde

    Was ist Demokratie? Diese Frage stellt sich in Zeiten von zunehmender Politikverdrossenheit, demokratischen Revolutionen in der arabischen Welt und neuen Partizipationsmöglichkeiten wie dem Internet immer wieder. Paul Nolte erklärt in seinem einzigartigen Kompendium sowohl die historische Entwicklung dieser politischen Ordnung von der Antike bis ins 21. Jahrhundert, als auch Chancen und Herausforderungen, denen sich eine demokratische Gesellschaft stellen muss. Spannend und leicht verständlich geht er auf die Anfänge der Demokratie ein, betrachtet die großen demokratischen Revolutionen im 18. und 19. Jahrhundert, erläutert die Krisen des 20. Jahrhunderts und findet dabei immer wieder den Bezug zu aktuellen Entwicklungen und Problemen. Für ihn ist die Geschichte der Demokratie aus drei Perspektiven zu betrachten – als Erfüllung von Erwartungen, als Suche nach neuen Möglichkeiten und als Krise in politischer Realität und Selbstreflexion. Desweiteren analysiert er die verschiedenen Elemente, die die Demokratie erst funktionsfähig machen. Die Bedeutung von Menschen- und Grundrechten, Partizipation und Öffentlichkeit für die Demokratie werden genauso ausführlich erklärt wie die Funktionen von Parlament, Verfassung und Gewaltenteilung. Besonderes Augenmerk legt er auf aktuelle Entwicklungen. So beantwortet er unter anderem die Fragen nach den Möglichkeiten von digitaler Demokratie und globaler Verantwortlichkeit, als auch nach Konflikten und Widersprüchen innerhalb demokratischer Gesellschaften. Dabei zeigt er dem Leser immer wieder neue Perspektiven der Demokratie. Für ihn Demokratie ist kein starres Gebilde, sie entwickelt sich weiter und passt sich den gesellschaftlichen Bedingungen an - sowohl im Verlauf ihrer Geschichte als auch heute. Dieses brilliante Buch bietet nicht nur einen hervorragenden Überblick über die Geschichte der Demokratie, sondern zeigt auch, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, sich an der demokratischen Gegenwart zu beteiligen. Höchst aktuell, ausführlich und zudem spannend geschrieben - ich kann dieses Buch jedem politik- und geschichtsinteressierten Leser einfach nur empfehlen.

  • Thomas Fritzenwallner

    aus Wiener Neustadt

    5/5

    12.04.2012

    Buch (Taschenbuch)

    "Demokratie ist die schlechteste Staatsform, aber wir haben keine bessere ..."

    In einem Streifzug durch die Geschichte geht der Autor der Demokratie und ihren Ursprüngen auf den Grund. Die Demokratie ist eine schwache Herrschaftsform. Sie stellt sich dauernd infrage und lädt ihre Gegner zur Kritik ein. Nolte selbst haben die Zweifler bewogen, dieses Buch zu schreiben. Er beschreibt darin eine Geschichte von frühen Erfolgen und häufigem Wandel einer Staatsform, die vom klassischen Griechenland über die Aufklärung, die Revolutionen des 18. Jahrhunderts, den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart reicht. Der Blick in die turbulente Krisengeschichte der Demokratie lohnt sich, glaubt Nolte. Das Werden, Vergehen und Wiederkehren von Demokratie beschreibt er in neun Kapiteln. Chronologisch durchquert er die Jahrhunderte, macht beim Gang durch die Geschichte seine Leser aber auch vertraut mit den philosophischen Grundlagen und Vorstellungen von Rechten, Machtaufteilung und Machtbeteiligung, die sich im Laufe der Zeit allmählich etabliert haben. Zum "Wahlvolk" beispielsweise gehörten im klassischen Athen nur die Vollbürger, eine winzige Minderheit. Arme, Sklaven oder gar Frauen waren ausgeschlossen. Von 200.000 Athenern hatten nur 30.000 das Wahlrecht. 2400 Jahre später durften im England des 18. Jahrhunderts bloß knapp ein Drittel der erwachsenen Männer wählen. Frauen erhielten das Wahlrecht dort erst nach dem Ersten Weltkrieg. Noch später war die Schweiz dran, wo das Frauenwahlrecht erst 1971 eingeführt wurde. Nolte zeigt an solchen Querschnitten, wie schwer erkämpft und wie stark wandelbar die Demokratie war - und bleibt. Denn auch die deutsche Nachkriegsrepublik ist steter Veränderung unterworfen. Eine wertvolle Lektüre für Kritiker wie auch Verfechter der Macht, die vom Volk ausgeht.

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