• Produktbild: Königsallee

Königsallee Roman

7

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Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.07.2013

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

393 (Printausgabe)

Dateigröße

3214 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406653889

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Format

ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

12.07.2013

Verlag

C.H.Beck Digital

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393 (Printausgabe)

Dateigröße

3214 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406653889

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  • Bewertung

    5/5

    10.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine intime Geschichte als gesellschaftliches...

    Eine intime Geschichte als gesellschaftliches Ereignis aufbereitet, gelingt Pleschinski das Kunststück, den großen Thomas Mann zutiefst menschlich darzustellen.

  • Bewertung

    5/5

    02.07.2015

    Buch (Taschenbuch)

    ein dichtes Bild der frühen 50iger Jahre...

    Ausgehend von einem dubiosen Zufall, der Zündstoff für einen handfesten Skandal in Gesellschaft und Literatur in sich trägt , bekommen wir ein atmosphärisch dichtes Bild der frühen 50iger Jahre: Im " Breidenbacher Hof " in Düsseldorf steigen Thomas Mann und Klaus Heuser zum gleichen Zeitpunkt ab. Die mögliche Begegnung führt zu brodelndem Aufruhr: Welche Konsequenzen hat das mögliche Zusammentreffen , für die Familie, für das Hotel ,für Düsseldorf und letztendlich für die Literatur ??? Leicht und locker ist dieser große Roman erzählt, mit vielen realitätsgetreuen Andeutungen und detaillierten literarischen Spitzfindigkeiten -einfach fabelhafte Lektüre....

  • Bories vom Berg

    aus München

    5/5

    26.01.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nobelpreisträger als Protagoni…

    Nobelpreisträger als Protagonist Ein Jahr vor seinem Tode besuchte der 79jährige Thomas Mann im Rahmen einer Lesereise für den «Felix Krull» Düsseldorf. Hans Pleschinski hat in seinem Roman «Königsallee» diesen Aufenthalt zu einer amüsanten Geschichte verarbeitet, mit der er dem Nobelpreisträger einerseits ein weiteres Denkmal setzt, ihn andererseits aber im Kreise seiner Entourage als kauzigen, verwöhnten und unselbständigen alten Mann beschreibt, womit er sich zweifellos sehr nahe an die Wirklichkeit hält. Fiktion hingegen ist das Zusammentreffen mit Klaus Heuser, den er tatsächlich 1927 auf Sylt kennengelernt hatte und mit dem ihn einst eine homosexuelle Beziehung verband. Vorbild für diesen Plot ist Manns «Lotte in Weimar», in dem sich Goethe und seine einstige Liebe Charlotte Buff wieder begegnen, die ihrerseits für die Lotte in «Die Leiden des jungen Werthers» Vorlage war. Klaus Heuser nun stand Pate für den Joseph in Manns großer Tetralogie, aber auch für den Felix Krull. Die Bezüge gehen so weit, dass als Analogie zu «Lotte in Weimar» in einer als «Das siebente Kapitel» betitelten Passage hier wie dort die Träume und Phantasien beider alten Männer beim Aufwachen am frühen Morgen thematisiert werden. Kenntnisse der Werke beider Schriftsteller sind zwar hilfreich, um all diese Anspielungen und Verweise auch verstehen und hinreichend würdigen zu können, aber Pleschinskis geistreicher Roman bietet neben dem köstlichen Lesespaß zusätzlich den in klassischer deutscher Literatur weniger sattelfesten Lesern eine Fülle von nützlichen Informationen zu diesen Lichtgestalten. Man könnte den Roman als bitterböse Komödie auffassen, denn neben den teilweise fast slapstickartigen Auftritten der vielen schrulligen Akteure wirkt der gefeierte Schriftsteller im Düsseldorf der Nachkriegszeit wie ein Erlöser, ein Heilsbringer geradezu für das in tiefe Schuld verstrickte Deutschland. Dessen Nazi-Vergangenheit ist allenthalben zu spüren, personifiziert hier durch den als Kriegsverbrecher verurteilen, aber schon wieder entlassenen Generalfeldmarschall Kesselring, der nun ausgerechnet am selben Tage im gleichen Hotel wie Thomas Mann Quartier nimmt , was die Direktion des vornehmen «Breidenbacher Hofs» einen Eklat befürchten lässt. Und auch der einstige Liebe Klaus Heuser wohnt hier mit seinem jungen asiatischen Lebensgefährten, was weitere Verwicklungen bedeuten könnte, wie Erika Mann mutmaßt, die den Vater begleitet. Die Tragik Thomas Manns, dessen sexuelle Orientierung zur damaligen Zeit nicht in Einklang zu bringen war mit seiner öffentlichen Bedeutung, wobei jene nicht zuletzt auch eine Folge seiner genüsslich und kunstvoll zelebrierten Selbstdarstellung, um nicht zu sagen Selbstüberhöhung war, diese Tragik also wird hier sehr gekonnt und faktenreich thematisiert. Die originelle Idee für das in siebzehn Kapitel aufgeteilte, zweitägige Geschehen mit etlichen Rückblenden setzt Pleschinski mit Hilfe eines furiosen, vielköpfigen Figurenensembles in Szene, angefangen vom Mann-Clan mit Thomas, Katia, Erika und Golo bis hin zum wunderlichen Liftboy im Hotel oder der sturmerprobten Kellnerin in der «Neusser Stube», allesamt humorvoll geschildert. Deren weit ausholende Dialoge sind ebenso amüsant wiedergegeben wie die stimmig beschriebene Atmosphäre in jenen großbürgerlichen Kreisen der frühen Nachkriegszeit. Wobei Pleschinski sich sprachlich eng an seinen Protagonisten anlehnt, damit aber zuweilen auch karikaturhaft überzeichnet, so geistreich und druckreif nämlich spricht niemand auf der Welt, auch ein Thomas Mann nicht, selbst wenn es da einmal von ihm heißt: «Der hat noch Bildung geschlürft wie die Germanen Met». Einer strengen Analyse sollte man dieses Buch also nicht unterziehen, es ist ein heiterer Roman, kein Sachbuch, auch wenn viel Authentisches darin verarbeitet ist bis hin zum persönlichen Nachlass des 1994 verstorbenen Klaus Heuser. Ein rundum gelungener Roman insoweit, und damit ein herzerfrischendes Lesevergnügen.

  • P. Ritter

    aus Aschaffenburg

    5/5

    25.11.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Macht Lust auf mehr Thomas Mann!

    Königsallee ist eines dieser Bücher, in denen man von der ersten Seite an versinkt. Hans Pleschinski nimmt den Leser mit in die BRD der 50er Jahre, genauer gesagt nach Düsseldorf. Dort konfrontiert er uns mit Klaus Heuser, einer der großen Lieben von Thomas Mann, der nach langer Zeit im Exil, zum ersten Mal nach Deutschland zurückkehrt. Was macht das Leben aus zwei Menschen, die sich einst liebten, aber dann mehr als dreißig Jahre voneinander getrennt wurden, um sich erst wiederzusehen, als sie den Zenit ihres Lebens schon überschritten haben? Diese Frage und mehr, beantwortet uns Hans Pleschinski mit einem Potpourri aus vielen, toll beschriebenen Charakteren, die er nicht nur in einer ansprechenden Liebeshandlung zusammenkommen lässt, sondern, mit ihnen auch ein spannendes Porträt der Wirtschaftswunderjahre in Deutschland zeichnet.

  • Bewertung

    4/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Hommage an Thomas Mann.

    Eine Hommage an Thomas Mann.

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    Michael Hermanns

    Mayersche Aachen

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    5/5

    25.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Denkmal für Thomas Mann

    So wie man in Thomas Manns "Lotte in Weimar" den großen Dichter im Hotel erwartet, erwartet man hier in einem Hotel im Nachkriegs-Düsseldorf den Besuch eben Thomas Manns. Illustre Besucher stellen sich ein, um dem großen Mann zu begegnen. Heinz Pleschinski setzt dem Zauberer ein Denkmal. Ein Fest! Und wenn Golo Mann redet, wie er schreibt...
  • Zum Bewerterprofil von Anette Dingeldein

    Anette Dingeldein

    Thalia Varel

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düsseldorf 1954: Thomas Manns...

    Düsseldorf 1954: Thomas Manns Besuch sorgt für einigen Aufruhr und versetzt nicht zuletzt ihn selbst in emotionale Unruhe. In annähernd thomasmannscher Manier erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Frank Wehrmann

    Frank Wehrmann

    Thalia Zentrale

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Thomas Mann begegnet ein Jahr...

    Thomas Mann begegnet ein Jahr vor seinem Tod einer seiner großen Lieben: Klaus Heuser. Das ist zärtlich und sanft erzählt, ohne Klischees. Ein geistreiches, wundervolles Buch.
  • Zum Bewerterprofil von Anja Werner

    Anja Werner

    Thalia Leverkusen

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Stück deutsche Geschichte....

    Ein Stück deutsche Geschichte. Mit großer Sachkenntnis und Liebe zum Detail erzählt Pleschinski wunderbar von Thomas Manns Aufenthalt in Düsseldorf nach langen Jahren im Exil.
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

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    5/5

    30.06.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut gelungen.

    Düsseldorf 1954. Im ersten Haus am Platz, dem Breidenbacher Hof wird Thomas Mann erwartet. Ein erster Deutschlandbesuch nach dem Krieg. Auch Klaus Heuser ist nach dem Krieg zum ersten Mal wieder mit seinem Partner in Deutschland. In den 20er Jahren war er mit der Familie Mann enger verbunden. Hans Pleschinski eröffnet ein Panorama wie es unterhaltsamer nicht sein kann. Tauchen Sie ein in den Kosmos der Familie Mann, die Romane von Thomas Mann und Deutschland im Wirtschaftwunder. Mein Favorit für unterhaltsame und anspruchsvolle Sommerlektüre.

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