Benchmarking als Entlohnungssystem im Portfoliomanagement
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
31.10.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
41 (Printausgabe)
Dateigröße
634 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656529835
Diese Zahl gibt heruntergerechnet den Verdienst des bestbezahlten Portfoliomanagers
der Welt im Jahr 2010, John Paulson, wider. Interessant ist, ob diese Entlohnung,
die exemplarisch für die benchmarkingbasierte Vergütung steht, aus Sicht der Investoren
legitimiert oder gar befürwortet werden kann. In gewisser Weise tragen diese Investoren
mit an der hohen Entlohnung bei, da sie, durch freiwillige Überlassung ihres Geldes,
dazu eingewilligt haben, ihn so hoch an ihren Gewinnen partizipieren zu lassen.
Zentral an dieser Betrachtung ist die Frage, welche Intentionen mit dieser Art von Vergütung
seitens der Investoren verfolgt werden und inwieweit diese Art von Entlohnungssystem
die von den Investoren gesetzten Ziele erfüllen kann.
Die Überlegungen über eine effektive Vergütung sind von hoher Relevanz. Dies untermauern
die folgenden Zahlen: 26,8 Billionen US-Dollar wurden weltweilt Ende 2012
durch Portfoliomanager in Investmentfonds verwaltet; in Deutschland waren es 730
Milliarden Euro, das entspricht etwa 15% des Geldvermögens der privaten Haushalte.
Wird die Anzahl deutscher Haushalte betrachtet, die mittel- und/oder unmittelbar in
Fonds investieren, so ist je nach Haushaltstyp ein Anteil von 33% bis 78% zu verzeichnen.
Zusammen mit den in der Regel nur für institutionelle Anleger zugänglichen
Spezialfonds sind hierzulande 2,0 Billionen Euro in 11.448 Fonds gebunden. Wesentlich
ist dabei die Frage, wie sichergestellt werden kann, dass dieses Vermögen optimal
im Sinne der Investoren durch Portfoliomanager verwaltet wird.
[...]
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