Produktbild: Aufklärende Rationalisierung.
Band 107

Aufklärende Rationalisierung. Ein Versuch, Max Weber neu zu interpretieren.

Aus der Reihe Erfahrung und Denken

79,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.01.2014

Abbildungen

278 S.

Verlag

Duncker & Humblot

Seitenzahl

278

Maße (B/H)

15,7/23,3 cm

Gewicht

380 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-428-13906-4

Beschreibung

Rezension

»Hellmich ist ein anspruchsvolles Buch gelungen, das ein tieferes Verständnis von Webers Werk, seiner Person und seiner Zeit erlaubt.« Thorsten Hild, in: Wirtschaft und Gesellschaft, online 15.03.2014
»Das von Literatur-, Namens- und Sachverzeichnis abgerundete Werk bietet damit unverzichtbare Anregungen für jede künftige Interpretation von Max Weber, die als umfassend und intellektuell redlich aufzutreten beansprucht.« Uwe Voigt, in: Philosophisches Jahrbuch, 122. Jg., 1/2015
»Das Buch eignet sich also für all jene WissenschaftlerInnen, die mit den Diskursen der Weberforschung vertraut sind und sich statt der üblichen Spezialfragen mal wieder (mit aller Entschiedenheit!) dem großen Ganzen zuwenden wollen.« Dr. Claudius Härpfer, in: Soziologische Revue, Bd. 38 3/2015

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.01.2014

Abbildungen

278 S.

Verlag

Duncker & Humblot

Seitenzahl

278

Maße (B/H)

15,7/23,3 cm

Gewicht

380 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-428-13906-4

Herstelleradresse

Duncker & Humblot GmbH
Carl-Heinrich-Becker-Weg 9
12165 Berlin
DE
info@duncker-humblot.de

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  • Produktbild: Aufklärende Rationalisierung.
  • Einleitung: Max Webers »polyphones« Denken

    1. Aufklärende Rationalisierung I.
    Zu einem Motiv des Denkens

    Begriff der Aufklärung – Licht, Schatten, Blendung – Wider den Substantialismus – »Versachlichung« der Philosophie – Antinormativer Normativismus – Die Eröffnung von Möglichkeitshorizonten – Lernen für die Zukunft – Übergang: zum weiteren Vorgehen

    2. Aufklärende Rationalisierung II.
    Zum Erfahrungshintergrund des Denkens

    Polytheismus – Entzauberung und Sinnkrise – Die »Lieblosigkeit« der modernen Welt – Eine alternative »Systematik« – Der Intellektuelle als tragische Gestalt – Die »metaphysischen Bedürfnisse des Geistes« – Defizite der Sinnkrisendiagnose – Sinnbegriffe – Die Präsenz Nietzsches – Das Zeitalter des Zählens und Messens – »Desillusionsprosa«: der Einfluss von Lukács – Kritik der »vollendeten« Vernunft: Hegel

    3. Pluralismus der Rationalität. Die erste Konsequenz

    Vernunft und Rationalität – Theorie der Rationalität – Die vermeintliche Präferenz für Zweckrationalität – Ein wertrationaler Begriff von Zweckrationalität – Die Rationalität emotionalen und traditionalen Handelns – Die Vielfalt rationalen Handelns

    4. Pluralismus der Werte. Die zweite Konsequenz

    Wertbegriff und philosophischer Kontext – Auf dem Weg zu einer eigenen Position – Überlegungen zu einer Theorie der Werte: allgemein/konkret – Das diskursive Arrangement mit Wertekonflikten

    5. »Krieg der Töne« oder Die Geburt der Rationalisierung aus dem Geist der Musik

    Das eigentliche Thema: Rationalisierung – Rationalisierung: eine Kategorie des Unbehagens – Rationalisierte Musik als Zeichen des Verfalls – Die Entdeckung der Rationalität im Irrationalen – Dialektik der Rationalisierung – Musik und Heilsgeschehen – Fortschritt in der Musik und die Regression des Hörens – Rebellische Töne: der Einfluss der Musikethnologie – Webers Irrtum: Kreativität statt »Untergang«

    6. Minissima Moralia. Zur Kritik des »parzellierten Menschentums« in den Briefen

    Die Briefe – Ethik vs. Moral: zum Sprachgebrauch – Moralische Reflexionen: fünf Diskursfelder – Die potenzierte Parzellierung

    7. Weber The Would-Be Pragmatist. Untersuchung einer »Wahlverwandtschaft«

    Zum Begriff der »Wahlverwandtschaft« – Das Erzählen einer »lehrreichen Geschichte« – Peirce, Dewey, Schiller und James' »Anti-Philosophie« – Eine neue Fundstelle – James und Weber: vergleichende Textstellenanalyse – Das pragmatistische Fundament der Soziologie – »Nichtphilosophische Philosophie« im Objektivitätsaufsatz – Amerika als ein Fixpunkt des Denkens – Ein Pragmatist vor dem Pragmatismus

    8. Blendwerke der feinen Verführung. Max Weber über die Zukunft

    Die Metapher als »Substruktur des Denkens« – Metaphernbeispiele – Zur Theorie der Metapher – »Moderne« oder »Zukunft«? – Begriff der Zukunft – Was heißt »empirisch«? – Zukunftserwartungen – Die ewige Wiederkunft des Gleichen

    Abkürzungen und Zitierweise

    Literatur-, Namens- und Sachwortverzeichnis