Mein Tanz mit Rommel

Mein Tanz mit Rommel

Ein historischer Roman

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Beschreibung

Deutschland in den Jahren von 1926 bis 1945: Ihre Kindheit, geprägt von den Nachwehen des Ersten Weltkriegs, verbringt Hilde im beschaulichen Tilsit. Mit vierzehn Jahren muss sie sich alleine aufmachen in die weite Welt – nach Berlin – und kämpft fortan um das eigene Überleben und das ihrer Familie. Elisabeth Marrion, in Hildesheim geboren, zeichnet das Schicksal ihrer Mutter in diesem Tatsachenroman ergreifend nach. Der Leser erfährt, wie Hilde von einem schüchternen jungen Mädchen zu einer couragierten Frau heranwächst – und wie ein Tanz mit Generalfeldmarschall Rommel, dem „Wüstenfuchs“, der jungen Frau und ihrer Familie neue Hoffnung schenkt. Ein aufrüttelndes Zeugnis über Liebe, Freundschaft und Leid.

"Mein Tanz mit Rommel", der erste Band einer geplanten Trilogie, ist eine fesselnde und ergreifende Erzählung, die sich über zwei bewegte Jahrzehnte erstreckt. Elisabeth Marrion ist eine Autorin, die Beachtung finden sollte!
Clive Dawson, Drehbuchautor und Filmproduzent (The Bill, Casualty, The Last Days on Mars

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2014

Verlag

Ibidem

Seitenzahl

206

Maße (L/B/H)

21,1/14,9/2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2014

Verlag

Ibidem

Seitenzahl

206

Maße (L/B/H)

21,1/14,9/2 cm

Gewicht

304 g

Auflage

1. Auflage

Reihe

Edition Noema

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8382-0568-7

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Berührende Familiengeschichte zur Zeit des Naziregimes

Bewertung aus Kissing am 19.12.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist ein schmales Buch, aber ein großartiges. Elisabeth Marrion erzählt ihre Familiengeschichte von 1926 bis zur Zeit des Dritten Reichs, im Mittelpunkt steht ihre Mutter Hilde. Wie die Autorin diese furchtbare Epoche schildert ist große Literatur. Dabei verzichtet sie weitestgehend auf reißerische Schreckensbilder, es sind kleine Begebenheiten im Alltag, mit denen sie das unfassbare Grauen des Naziregimes sichtbar macht. So etwa, als Hilde durch die Ungewissheit über den Verbleib jüdischer Freunde gequält ist, zu einer Zeit als es weder E-Mails noch WhatsApp, sondern nur wenige Festnetztelefone gab, und diese auch noch abgehört wurden. Oder als Hildes Mann als Kriegsheimkehrer in der Tür steht, so verdreckt und verlaust, dass sie den älteren Kindern verbieten muss, ihm um den Hals zu fallen, während der jüngste Sohn seinen Vater als fremden Mann wahrnimmt. Fast nebenbei erfährt man, wie Hilde ihren Kindern eingeschärft hat, sich bei nächtlicher Störung sofort anzuziehen und mit Gasmasken abmarschbereit zu stehen. Beeindruckt hat mich die Entwicklung der Protagonistin: Als Kind ein schüchternes, zurückhaltendes Mädchen wird Hilde schnell selbständig und selbstbewusst, nachdem sie - gegen ihren Willen - erst vierzehnjährig zur Arbeit in einen Haushalt nach Berlin geschickt wird. Sie hat das Glück, gegen den Willen ihrer Schwiegereltern ihre große Liebe Karl heiraten zu können, aber auch das Pech, dass ihr Ehemann bei der Wehrmacht als Offizier Karriere macht und ihnen abgesehen von einigen Heimaturlauben nur wenig gemeinsame Zeit bleibt. Doch Hilde lässt sich nicht unterkriegen. Sie sorgt nicht nur für die stets wachsende Kinderschar, sondern zeigt auch Zivilcourage, als das Café von jüdischen Freunden beschmiert wird oder ein Junge aus der Hitlerjugend einen älteren Juden anpöbelt. Ich kann dieses Buch nur uneingeschränkt empfehlen, es kommt ohne erhobenen Zeigefinger daher und hat bei mir dennoch einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Es ist ein wunderbares Werk gegen das Vergessen, und es zeigt, wie was Liebe und Freundschaft auch in schwersten Zeiten vermögen. Einziger Kritikpunkt: Der Titel legt den Fokus meines Erachtens zu sehr auf Generalfeldmarschall Rommel, dem im Roman - zu Recht - eher eine Nebenrolle zukommt. Übrigens - "Mein Tanz mit Rommel" ist der erste Band einer Trilogie, und ich warte schon gespannt auf die Fortsetzung.

Berührende Familiengeschichte zur Zeit des Naziregimes

Bewertung aus Kissing am 19.12.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist ein schmales Buch, aber ein großartiges. Elisabeth Marrion erzählt ihre Familiengeschichte von 1926 bis zur Zeit des Dritten Reichs, im Mittelpunkt steht ihre Mutter Hilde. Wie die Autorin diese furchtbare Epoche schildert ist große Literatur. Dabei verzichtet sie weitestgehend auf reißerische Schreckensbilder, es sind kleine Begebenheiten im Alltag, mit denen sie das unfassbare Grauen des Naziregimes sichtbar macht. So etwa, als Hilde durch die Ungewissheit über den Verbleib jüdischer Freunde gequält ist, zu einer Zeit als es weder E-Mails noch WhatsApp, sondern nur wenige Festnetztelefone gab, und diese auch noch abgehört wurden. Oder als Hildes Mann als Kriegsheimkehrer in der Tür steht, so verdreckt und verlaust, dass sie den älteren Kindern verbieten muss, ihm um den Hals zu fallen, während der jüngste Sohn seinen Vater als fremden Mann wahrnimmt. Fast nebenbei erfährt man, wie Hilde ihren Kindern eingeschärft hat, sich bei nächtlicher Störung sofort anzuziehen und mit Gasmasken abmarschbereit zu stehen. Beeindruckt hat mich die Entwicklung der Protagonistin: Als Kind ein schüchternes, zurückhaltendes Mädchen wird Hilde schnell selbständig und selbstbewusst, nachdem sie - gegen ihren Willen - erst vierzehnjährig zur Arbeit in einen Haushalt nach Berlin geschickt wird. Sie hat das Glück, gegen den Willen ihrer Schwiegereltern ihre große Liebe Karl heiraten zu können, aber auch das Pech, dass ihr Ehemann bei der Wehrmacht als Offizier Karriere macht und ihnen abgesehen von einigen Heimaturlauben nur wenig gemeinsame Zeit bleibt. Doch Hilde lässt sich nicht unterkriegen. Sie sorgt nicht nur für die stets wachsende Kinderschar, sondern zeigt auch Zivilcourage, als das Café von jüdischen Freunden beschmiert wird oder ein Junge aus der Hitlerjugend einen älteren Juden anpöbelt. Ich kann dieses Buch nur uneingeschränkt empfehlen, es kommt ohne erhobenen Zeigefinger daher und hat bei mir dennoch einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Es ist ein wunderbares Werk gegen das Vergessen, und es zeigt, wie was Liebe und Freundschaft auch in schwersten Zeiten vermögen. Einziger Kritikpunkt: Der Titel legt den Fokus meines Erachtens zu sehr auf Generalfeldmarschall Rommel, dem im Roman - zu Recht - eher eine Nebenrolle zukommt. Übrigens - "Mein Tanz mit Rommel" ist der erste Band einer Trilogie, und ich warte schon gespannt auf die Fortsetzung.

Unbeschreiblich

Bewertung am 07.01.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat mich tief beeindruckt. Als ich mit dem Lesen begonnen habe, wollte ich nur mal einen Blick ins Buch schmeißen. Allerdings konnte ich nach den ersten Zeilen nicht mehr aufhören und habe Ruck Zuck beendet. Ich bin immer noch sprachlos. Der leicht lesbare Schreibstil hat mich ab dem ersten Satz ins Buch gezogen. Ich habe nicht nur Hilde, die Ich-Erzählerin, durch einen Teil ihres Lebens begleiten dürfen, sondern habe die damalige Zeit "miterlebt". Eine Zeit, die unbestritten zu dem dunkelsten Kapitel unserer Geschichte gehört. Aber auch eine Zeit, in der Hilfsbereitschaft, Freundschaft, Verbundenheit, Zusammenhalt, Familie, für einander dasein groß geschrieben wurde. Eine Zeit voller Entbehrungen, Angst, Verlust, die wir hoffentlich nie mehr erleben müssen. Elisabeth Marrion, die das Leben ihrer Mutter in diesem Buch "nachzeichnet", versteht es wunderbar, Geschichte leicht lesbar zu verfassen. Ich habe mit den Protagonisten gebangt, gehofft, gelitten, bin mit ihnen an für mich unbekannte Orte gereist, durfte wundervolle Menschen kennen lernen, Freude mit ihnen empfinden, und am Ende... Aber lest es selbst. "Mein Tanz mit Rommel" gehört zu den Büchern, die ich sicher immer mal wieder lesen werde. Es ist ein Werk, das ich mehr als gerne empfehlen möchte. Als Abschluss bekommt der Leser eine kurze Vorschau auf das nächste Werk. Und diese Vorschau lässt mich neugierig zurück. Ich kann den Erscheinungstermin kaum erwarten.

Unbeschreiblich

Bewertung am 07.01.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat mich tief beeindruckt. Als ich mit dem Lesen begonnen habe, wollte ich nur mal einen Blick ins Buch schmeißen. Allerdings konnte ich nach den ersten Zeilen nicht mehr aufhören und habe Ruck Zuck beendet. Ich bin immer noch sprachlos. Der leicht lesbare Schreibstil hat mich ab dem ersten Satz ins Buch gezogen. Ich habe nicht nur Hilde, die Ich-Erzählerin, durch einen Teil ihres Lebens begleiten dürfen, sondern habe die damalige Zeit "miterlebt". Eine Zeit, die unbestritten zu dem dunkelsten Kapitel unserer Geschichte gehört. Aber auch eine Zeit, in der Hilfsbereitschaft, Freundschaft, Verbundenheit, Zusammenhalt, Familie, für einander dasein groß geschrieben wurde. Eine Zeit voller Entbehrungen, Angst, Verlust, die wir hoffentlich nie mehr erleben müssen. Elisabeth Marrion, die das Leben ihrer Mutter in diesem Buch "nachzeichnet", versteht es wunderbar, Geschichte leicht lesbar zu verfassen. Ich habe mit den Protagonisten gebangt, gehofft, gelitten, bin mit ihnen an für mich unbekannte Orte gereist, durfte wundervolle Menschen kennen lernen, Freude mit ihnen empfinden, und am Ende... Aber lest es selbst. "Mein Tanz mit Rommel" gehört zu den Büchern, die ich sicher immer mal wieder lesen werde. Es ist ein Werk, das ich mehr als gerne empfehlen möchte. Als Abschluss bekommt der Leser eine kurze Vorschau auf das nächste Werk. Und diese Vorschau lässt mich neugierig zurück. Ich kann den Erscheinungstermin kaum erwarten.

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