Offener Unterricht als Ressource der integrativen Erziehung im Grundschulbereich
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- Deutsch ausgewählt
58,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
26.11.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
88
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,7 cm
Gewicht
141 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8386-6138-4
Im Niedersächsischen Schulgesetz (
14 Abs. 4) wurde 1993 beschlossen, Sonderschulen als Förderzentren neu zu organisieren, um die Sonderschüler in den Unterricht der Regelschulen zu integrieren. In einer Rahmenplanung für die Fortführung der Integration von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf wurde 1998 die Vorgehensweise weiter ausdifferenziert (Niedersächsisches Kultusministerium 1998).
In dieser Rahmenplanung wird lediglich der neue Status von Sonderschulen und die organisatorische Herausforderung beschrieben. Es wird hier nicht die Chance einer veränderten Didaktik für tatsächlichen gemeinsamen Unterricht (z. B. durch Offenen Unterricht und innere Differenzierung) erwähnt. Doch gerade diese integrative Didaktik ist der wesentliche Bestandteil von schulischer Integration.
Es geht mir um die Frage, wie und mit welchen didaktischen Methoden integrative Erziehung am sinnvollsten zu realisieren ist, und welchen Nutzten alle Kinder und Jugendlichen davon haben. Auf zwei Unterrichtsmethoden gehe ich anhand einer Fallstudie ausführlicher ein, dem Projektunterricht und dem Wochenplanunterricht.
Wie können Pädagogen gute Bedingungen für Integration schaffen? Ist der Offene Unterricht überhaupt geeignet für gemeinsames Lernen mit behinderten und nichtbehinderten Kindern? Was sind die Prinzipien von Offenem Unterricht?
Die Chancen für Integration liegen natürlich nicht nur in einem didaktischen Modell, sondern auch in den gesellschaftlichen Bedingungen. Daher möchte ich auch den gesamtgesellschaftlichen Aspekt ansprechen. Was können die Indikatoren für den integrativen Prozeß sein?
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
1.Die Fragestellung, zum Aufbau der Arbeit und Einleitung in die Thematik4
1.1Die Aspekte der pädagogischen Bewegung7
1.1.1Interkulturelle Pädagogik7
1.1.2Feministische Pädagogik9
1.1.3Integrationspädagogik - gemeinsame Erziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern10
2.Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft12
2.1Was heißt behindert?12
2.2Aussondernde Bildungseinrichtungen für Menschen mit Behinderungen15
2.3Integration und Normalisierung19
2.4Zur historischen und aktuellen Entwicklung der integrativen Idee in Deutschland und Europa22
3.Integrative Didaktik und die Organisation in der Schulklasse26
3.1Was ist integrative Didaktik?26
3.2Die Klassenorganisation27
3.2.1Die Rolle des Lehrers und die Beziehung zu seinen Schülern28
3.2.2Das Verhältnis unter den Mitschülern30
3.2.3Die Eltern und der Aspekt der sozialen Herkunft32
4.Offener Unterricht35
4.1Reformpädagogik und Offener Unterricht35
4.2Beispiel I: Der Wochenplanunterricht37
4.2.1Célestin Freinet37
4.2.2Der Wochenplanunterricht41
4.2.3Theorie und Praxis: Der Wochenplanunterricht in einer integrativen Grundschulklasse44
4.3Beispiel II: Der Projektunterricht53
4.3.1John Dewey53
4.3.2Der Projektunterricht57
4.3.3Theorie und Praxis : Der Projektunterricht in einer heterogenen Gruppe an der Grundschule61
5.Die Möglichkeiten und Grenzen des gemeinsamen Unterrichts mit offenen Unterrichtskonzepten67
5.1Didaktische Begründungsansätze für Offenen Unterricht in integrativen Lernsituationen67
5.2Integration durch das Ausleben von Individualität und das Erleben von Gemeinschaft71
5.3Die Grenzen von Offenem Unterricht in heterogenen Lerngruppen73
6.Spekulationen zu den zukünftigen integrativen Entwicklungen der Gesellschaft und insbesondere den pädagogischen Herausforderungen75
Literaturverzeichnis78
Anhang82
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