Fokalisierungstypen in Kafkas 'Das Urteil' Rezipientenwirkung des narrativen Modus und gesellschaftliche Paralleldiskurse
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.02.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
9 (Printausgabe)
Dateigröße
459 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656587545
Selten wird in einer Erzählung der Fokalisierungstyp durchgängig beibehalten, oft wechseln sich die verschiedenen Formen untereinander ab . In Kafkas "Das Urteil" findet sich sowohl die Nullfokalisierung, als auch die interne und die externe Fokalisierung. Den beiden agierenden Personen (Vater und Sohn) ist gleichbleibend ein bestimmter Typus zugeordnet. Inwieweit sich dies auf die Rezeption auswirkt und ob eventuell eine Verbindung zu einem der damaligen gesellschaftlichen Parallel-Diskurse herzustellen ist, möchte ich versuchen in diesem Essay zu klären.
Dazu beschreibe ich zuerst kurz die vorhandenen Fokalisierungstypen, danach gebe ich Beispiele aus der Vater-Sohn-Darstellung. In der Schlussbetrachtung versuche ich die Frage nach der Wirkung der angewandten Fokalisierungstypen auf den Rezipienten zu beantworten und eventuelle Verbindungen zu dem gesellschaftlichen Décadence-Diskurs der Jahrhundertwende aufzuzeigen.
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