Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
02.06.2000
Verlag
GRINSeitenzahl
140
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,1 cm
Gewicht
213 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8386-2419-8
Die Medienbranche ist ein sich gerade erst entwickelndes Feld. Hier herrschen andere Regeln und Zwänge als in klassischen Güterproduktionsbranchen. Viele Leistungen der Medienbranche sind mit ökonomischen Kriterien nur schwer zu erfassen, weil sie 'kreativ' entstehen. (Im TV/Film-Bereich sind das z.B. Drehbuch, Kameraführung, Kostüme, etc.). Welchen Normen, Standards, Erwartungen und Zwängen unterliegen Beteiligte von TV-Produktionsnetzwerken dennoch, die als Orientierung und Handlungsrestriktion dienen?
Dieser Frage soll mit Hilfe einer neo-institutuionalistischen Theorie-Perspektive innerhalb der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden und zwar für den Bereich der an TV-Produktionsnetzwerken beteiligten Darsteller- und Casting-Agenturen im Raum Berlin. Für diese Agenturen gelten die speziellen Merkmale der Medienbranche im Besonderen: Einerseits ist die Beratungs- und Betreuungsleistung schwer bewertbar, andererseits ist das Feld der Agenturen sehr jung, da es sich erst nach Freigabe des Arbeitsvermittlungs-Monopols des Arbeitsamtes 1994 entwickeln konnte.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
AbbildungsverzeichnisV
1.Einleitung1
1.1Gegenstand und Abgrenzung der Arbeit1
1.2Begriffsklärungen3
1.2.1Casting und Agenturen - Definitionsversuch3
1.2.2Der Produzent5
1.2.3Institutionen als theoretische Kategorie7
1.3Kontext und Agenturen9
1.3.1Agenturen9
Schauspieler-Agenturen11
Casting-Agenturen13
Komparsen-Agenturen15
Agentur-Lieferanten16
Freie Agenturen17
Staatliche Vermittlungen18
senderinterne Büros22
1.3.2Kontext24
Netzwerkteilnehmer25
externe Akteure27
2.Neo-Institutionalismus als Theorieperspektive30
2.1Interorganisationale Felder als Arenen institutioneller Normen32
2.2Effizienz und Legitimität - eine Überlebensvoraussetzung35
Tradition36
Mythen37
symbolisches Management40
2.3Die Trennung des technisch-ökonomischen und des institutionellen Kontextes42
2.4Isomorphie: Eine Wirkung der Institutionalisierung45
koersive Isomorphie46
normative Isomorphie47
mimetische Isomorphie48
2.5Grenzen des institutionellen Konzeptes49
Determinismus50
Wandel51
Ökonomie52
Trennung der Sphären53
3.Die institutionelle Situation für Agenturen in TV-Produktionsnetzwerken54
Aufbau der Untersuchung55
3.1Ökonomie der Agenturen: Effizienzüberlegungen in einer kreativen Branche58
Schauspielerrekrutierung59
Erstellung von Demo-Material61
Technische Ausstattung der Agentur62
Betreuung der Schauspieler64
Zusammenarbeit mit den Produzenten65
Post-Produktionsphase66
3.2Die symbolisch-kulturelle Ebene von Agenturen68
3.2.1Unumgängliche Regeln in der TV-Agenturbranche70
3.2.2Agenturtradition74
innerhalb von Agenturen75
im Branchenvergleich77
3.2.3Demonstration von Seriosität als Kernvoraussetzung von Legitimität79
3.2.4Die Erfahrung betonen: Mythen und Rituale81
3.2.5Hochglanzkataloge und Drehortbesuche: Symbolisches Management85
3.2.6'Kreatives Gespür' oder Kostenfaktoren ? - Die Trennung von technisch-ökonomischen und institutionalistischem Kontext29
3.2.7Differenzierung und Isomorphie95
3.3Implikationen für die Beziehungsgestaltung in TV-Produktionsnetzwerken99
3.3.1Selektion: Die Auswahl der "richtigen" Partner101
3.3.2Stabilisierung: Langfristige Beziehungen trotz projektbasierter Arbeit103
3.3.3Netzwerkposition: Beeinflussung der eigenen Position im Netzwerk96
4.Schlußbetrachtung99
4...
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