Stichprobeninventuren mit ungleichen Ziehungswahrscheinlichkeiten
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- Deutsch ausgewählt
38,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
22.05.1998
Verlag
GRINSeitenzahl
84
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,7 cm
Gewicht
135 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8386-0843-3
Die jährliche Inventur stellt für die meisten Unternehmen nur ein notwendiges Übel dar. Besonders fehlende Einsicht in die Notwendigkeit und mangelnde Kenntnis der Methoden führen zu dieser Einstellung.
Häufig wird dabei die Eignung der Inventur zur Kontrolle der betrieblichen Buchführung vernachlässigt.
Insbesondere aus Wirtschaftlichkeitsgründen, aber auch zur Erhöhung der Genauigkeit, werden daher zunehmend Stichprobenverfahren für die Inventur eingesetzt. Die Kosten der Inventur sind dabei in erster Linie von der Anzahl der körperlich zu erfassenden Vermögensgegenstände abhängig. In dieser Arbeit wird daher anhand eines realen Lagers dargestellt, wie sich mit modernen Stichprobenverfahren diese Kosten reduzieren lassen.
Die Einleitung umfaßt neben der Problemstellung den Gang der Untersuchung und eine Definition der thementragenden Begriffe.
Im zweiten Kapitel wird durch die gesetzlichen und betriebswirtschaftlichen Grenzen der Rahmen für Lösungsmöglichkeiten der eingangs beschriebenen Probleme abgesteckt. Aus den mit der Inventur verfolgten Zielen werden Anforderungen an Inventurverfahren abgeleitet und bestehende Möglichkeiten kritisch gewürdigt.
Anschließend wird die Motivation zur Entwicklung neuer Verfahren dargestellt.
Das dritte Kapitel beschreibt die statistischen Grundlagen. Verschiedene Hochrechnungsverfahren werden am Beispiel dargestellt. Im Vordergrund steht dabei das Dollar-Unit-Sampling, ein in der anglo-amerikanischen Wirtschaftsprüfung entwickeltes Verfahren. Betrachtet wird insbesondere die Eignung zur wirtschaftlichen Entdeckung unbekannter Fehler im Lagerkollektiv.
Im vierten Kapitel wird anhand eines realen Lagers und einer vereinfachten Prozeßstruktur untersucht, ob sich die theoretisch gewonnenen Erkenntnisse durch Simulation bestätigen lassen. Besonderes Gewicht wird hier auf den Wert der verbleibenden Fehler und auf Einsparungspotentiale gegenüber traditionellen Verfahren gelegt.
Das letzte Kapitel faßt die Ergebnisse zusammen, würdigt sie kritisch und beschreibt weitere Einsatzmöglichkeiten.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
1.Einleitung1
1.1Problemstellung1
1.2Gang der Untersuchung3
1.3Definition thementragender Begriffe4
2.Allgemeine Betrachtungen zur Inventur7
2.1Funktionen und Ziele der Inventur7
2.2Allgemeine Anforderungen an ein Inventurverfahren9
2.3Voraussetzungen und Ablauf einer Stichprobeninventur13
2.4Kritische Würdigung bisheriger Lösungsansätze16
2.5Motivation zur Entwicklung eines neuen Verfahrens22
3.Stichprobeninventur mit ungleichen Ziehungswahrscheinlichkeiten25
3.1Allgemeine Beschreibung25
3.2Das Dollar-Unit-Sampling29
3.2.1Grundlegende Verfahrensmerkmale29
3.2.2Hochrechnung der Ergebnisse30
3.2.3Ein Beispiel33
3.2.4Kritische Betrachtung der Verfahren36
3.3Möglichkeiten der zielgerichteten Entdeckung von Fehlern39
3.3.1Grundgedanken risikoproportionaler Ziehung39
3.3.2Gewinnung der Zusatzmerkmale41
3.4Postulierte Vorteile derartiger Verfahren43
4.Simulative Überprüfung der Anwendbarkeit46
4.1Ziele der Simulation46
4.2Struktur des verwendeten Modells47
4.3Beschreibung des Experiments49
4.4Darstellung der Ergebnisse51
4.5Zusammenfassung und Diskussion63
5.Zusammenfassung66
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