Schundroman

Bodo Kirchhoff

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Beschreibung


»Warum tut lieben mehr weh als töten?«

Der Auftragskiller Hold gerät auf die schiefe Bahn der Frankfurter Buchmesse. Erst tötet er den falschen Mann (einen berühmten Literaturkritiker), dann verliebt er sich auch noch in die richtige Frau. Ein Amateur, der alle Profi-Promis das Fürchten lehrt. Bodo Kirchhoffs einzigartiger ›Schundroman‹ ist eine brillante Parodie. Rasant und höchst unterhaltsam erzählt er von Sex und Crime, von Rache und Vergeltung, alternden Literaten, Kritikern und Ganoven, von großen Gefühlen, von großer Liebe.

Bodo Kirchhoff, geboren 1948 in Hamburg, lebt in Frankfurt am Main und am Gardasee. Sein umfangreiches Werk umfasst Romane, Erzählungen und Novellen, Theaterstücke und Drehbücher. Er wurde u.a. mit dem Deutschen Kritikerpreis und der Carl-Zuckmayer-Medaille ausgezeichnet. 2012 wurde der Roman ›Die Liebe in groben Zügen‹ für den Deutschen Buchpreis nominiert, 2016 erhielt Bodo Kirchhoff den Deutschen Buchpreis für die Novelle ›Widerfahrnis‹.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.11.2014
Verlag dtv
Seitenzahl 320
Maße (L) 19/11,8/2,7 cm
Gewicht 309 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14358-5

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 28.01.2019
Bewertet: anderes Format

Willem Hold, der Profikiller, hat unsere Sympathie. Der Handlungsablauf, zum Teil grotesk überzeichnet.Das Buch ist ein Potpourri aus Krimi,Thriller,Parodie und Satire.Kein Schund!

Ganz ok, aber auch nicht mehr
von Xirxe aus Hannover am 02.02.2014
Bewertet: eBook (ePUB)

Bodo Kirchhoff - ohne jemals von ihm etwas gelesen zu haben, war dieser Name für mich immer der Begriff von anspruchsvoller Literatur, die man nicht so einfach nebenher konsumieren kann. Und nun ein Schundroman? Ein Krimi? Na da bin ich ja mal gespannt. Willem Hold, nach einem missglückten Raubüberfall mit einem Toten vor 10 Ja... Bodo Kirchhoff - ohne jemals von ihm etwas gelesen zu haben, war dieser Name für mich immer der Begriff von anspruchsvoller Literatur, die man nicht so einfach nebenher konsumieren kann. Und nun ein Schundroman? Ein Krimi? Na da bin ich ja mal gespannt. Willem Hold, nach einem missglückten Raubüberfall mit einem Toten vor 10 Jahren aus Deutschland geflohen, kehrt mit dem Auftrag zurück, einen schwerreichen Geschäftsmann umzubringen. Während seines First-Class-Fluges nach Frankfurt lernt er Lou kennen, für die er (versehentlich) einen berühmten Literaturkritiker tötet, um sie vor der Verfolgung durch einen Privatdetektiv zu schützen. Und nicht nur der Beginn, nein, auch der Anlass seiner Reise verläuft nicht wie geplant. Der Auftragsmord missglückt, zwei Privatdetektive, ein Picasso, ein alter Jugendfeind Willems, eine Sexbuchautorin, die Buchmesse und vor allem die Liebe kommen ins Spiel, sodass es bald drüber und drunter geht, denn irgendwie hängt jede/r mit jede/m auf irgendeine Art und Weise zusammen. Eines ist dem Buch ganz sicher nicht abzusprechen - sein (für mich) ansprechender Erzählstil: etwas gewunden, in scheinbar endlos langen Sätzen mit einem immer wiederkehrenden leichten ironischen Unterton. Personen (insbesondere AutorInnen, Verleger usw.) und Szenerien werden meist etwas überzogen dargestellt, wobei diese häufig realistische Hintergründe haben. Alles in allem durchaus gelungene Zutaten für einen richtig gut gelungenen Roman. Doch irgendwie... Für einen Krimi ist die Handlung schlicht zu unglaubwürdig und damit zu wenig spannend, doch für eine amüsante Abrechnung mit dem Literaturbetrieb ist es wiederum zu wenig grotesk. So bleibt alles irgendwie im Mittelmaß und letztendlich: nette Unterhaltung.


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