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Band 5

Totensonntag Kriminalroman | Der erste gemeinsame Fall für das Ermittlerduo Wallner & Kreuthner aus Bayern. Ein Bayern Krimi

11

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12874

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2014

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,7 cm

Gewicht

313 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-51295-1

Beschreibung

Rezension

"Ein ungewöhnlicher Krimi voller Tragik und zugleich voller Komik. Einfühlsam und nie belehrend lässt Andreas Föhr sein ungleiches Ermittlerduo einen Mord aufklären, der in der schwierigsten Phase deutscher Geschichte begangen wurde und Nachwirkungen über Jahrzehnte hatte. Dabei auch noch unterhaltend zu sein und die Spannung zu halten, das ist eine reife Leistung." ("SR3 Saarlandwelle (SR)")
"Da schau her, der Andreas Föhr, der macht richtig was her: im Krimigenre! Nach seinen zahlreichen Bestsellern um den Kommissar Wallner und Kollegen wendet er mit TOTENSONNTAG jetzt einen Kniff an - er geht über 20 Jahre zurück zu den Anfängen des Kommissars.
"Andreas Föhr erzählt lässig und spannend vom ersten Fall seines Ermittlerduos Kreuthner und Wallner. Ein Leckerbissen, nicht nur für Fans." ("FÜR SIE")
"Kollege Kreuthner mogelt sich durch und läuft im fünften Föhr-Krimi wieder zu Hochform auf. Dabei verursacht er verlässlich lautes Lachen. Ohne ihn geht nichts." ("Buchjournal, 6/2013")
"Föhr vermeidet es geschickt in Schwarzweißmalerei zu versinken, und präsentiert überraschende Zusammenhänge únd die verheerende - oder tragische - Kausalität von Ursache und Wirkung." ("Goslarsche Zeitung")
"Eine intelligente, spannungsreiche und verwinkelte Story.." ("Goslarsche Zeitung")
"Für mich bisher der beste Band der Reihe. Ein spannender Fall mit komplexem Hintergrund, kombiniert mit fantastischen Figuren und trockenem Humor, die perfekte Krimilektüre!" ("Leser-Welt (Blog)")
"Ein ganz toller, spannender Krimi mit Lokalkolorit." ("Radio Donau 3 FM")
"Der bisher beste Krimi mit Wallner und Kreuthner und ein absoluter Lesegenuss." ("PaetziLore (Blog)")

Produktdetails

Verkaufsrang

12874

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2014

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,7 cm

Gewicht

313 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-51295-1

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Bewertung

    aus Göttingen

    5/5

    27.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und teilweise skurril

    A. Föhr schreibt wie immer gute Krimis. Einzigartig die Darstellung seiner Charaktere. Gut ausbalancierte Kost, die es sich lohnt, zu lesen.

  • KerstinTh

    5/5

    21.12.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend, witzig und super Handlung!

    Es beginnt mit dem 1. Mai 1945. Wir befinden uns in der Nähe von Miesbach. Eine Gruppe mit KZ-Häftlingen, bewacht von SS-Männern, marschiert über die Wiesen und quartiert sich in einer Scheune ein. Nachts wird eine der Frauen flüchtig: Frieda Jonas. Nun wechselt die Handlungszeit und wir befinden uns im Herbst 1992. Leonhardt Kreuthner und Clemens Wallner sind beide erst Anfang zwanzig und noch recht frisch bei der Polizei. Am Abend befinden sich beide, mit noch vielen anderen, auf einer Hütte zum „Austrinken“. Mit dabei: Thomas „Dammerl“ Nissl, der stadtbekannte Ganove, der nun ausgerechnet heute dingfest gemacht wurde. Da Nissl nicht ins Gefängnis möchte, nimmt er kurzerhand die Anwesenden als Geisel. Auf seiner Flucht erzählt er Wallner von einem mit Edelsteinen besetzen Sarg. Dieser Sarg soll sich in Dürnbach unter der Kirche Sankt Veit befinden. Kreuthner und Wallner machen sich auf die Suche und werden bei Kreuthners Onkel Simon fündig. Und siehe da, bei der Toten im Sarg handelt es sich um Frieda Jonas! Was ist 1945 passiert? Und wieso wurde Frieda aufgebahrt? Es beginnt eine sehr spannende Ermittlungsarbeit, die die Miesbacher Kollegen in die Zeit des Kriegsendes zurückführt und so manch ein Geheimnis ans Licht bringt. In diesem Krimi erzählt Andreas Föhr sozusagen die Vorgeschichte zu seinen bisherigen Krimis um Kreuthner und Wallner. Und dabei werden auch so manche Geheimnisse um die beiden gelüftet. Zum Beispiel, warum Wallner immer friert und warum Kreuthner allein mit seinem Großvater zusammenwohnt. Dieser Krimi ist wieder mal sehr witzig und dennoch spannend. Man hat genug Möglichkeiten selbst mit zu ermitteln und befindet sich bis zum Schluss im Ungewissen, wer der Täter ist. Es lohnt sich auf jeden Fall dieses Buch zu lesen!

  • Igelmanu66

    aus Mülheim

    5/5

    18.10.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Mord verjährt nicht

    Rezension zu „Totensonntag“ – Andreas Föhr Mord verjährt nicht „Was machst denn für einen Scheiß?“, sagte Wallner, weil er nicht wusste, was er sonst sagen sollte. „Kannst du atmen?“ Nissl nickte und ergriff den Ärmel von Wallners Daunenjacke. „Mir ist kalt“, sagte er, während er Wallner zu sich zog. Der nahm ein Zittern wahr, das so dezent war, dass Wallner es in der ersten Aufregung nicht bemerkt hatte. „Bleib ruhig. Die sind gleich da. Dann holen wir einen Krankenwagen.“ Wallner sah hinunter zu der Stelle, an der der Bergpfad endete und die Forststraße begann. Hier würden in wenigen Minuten einige Fahrzeuge der Polizei eintreffen. Und in einem davon wäre ein Funkgerät, hoffte Wallner, und es kam ihm der Gedanke, dass man alle Polizisten mit Mobiltelefonen ausrüsten sollte. Dann hätte er längst einen Notarzt verständigen können. „Ich muss dir was sagen“, flüsterte Nissl. „Beweg dich nicht so viel. Und spar dir den Atem.“ Wallner zog seine Daunenjacke aus und deckte sie über Nissl. Der hörte nicht auf zu zittern, und jetzt fing auch Wallner damit an. Der Föhn hatte nachgelassen, und die Temperaturen bewegten sich langsam auf den Nullpunkt zu. „Den Sarg aus Glas … ich … ich hab den wirklich gesehen.“ „Wenn du wieder gesund bist, dann zeigst du ihn mir. Einverstanden?“ „Bist a anständiger Kerl.“ Er nahm Wallners Hand. Nissls Hand war erstaunlich weich und kalt wie der Tod. „Zieh die Jacke wieder an. Ich brauch sie nicht.“ „Du brauchst sie“, sagte Wallner und spähte den Berg hinab, ob sich nicht von irgendwo Lichter näherten oder Motorengeräusch zu hören war. „In dem Sarg liegt eine Frau. Sie … sie hat ein Loch im Kopf. Von einer Kugel.“ Nissl konnte nicht weitersprechen. Er hustete und hielt sich die Hand vor den Mund. Die Hand färbte sich schwarzrot, ebenso Nissls Mund. Wallner versuchte, ihn mit einer Geste zu beschwichtigen. „Komm, bitte! Halt dich ruhig. Wir gehen zusammen zu deinem Sarg. Wenn das hier vorbei ist. Versprochen.“ „Ich geh nirgends mehr hin“, hauchte Nissl. „Sankt Veit. Hörst du? Der Sarg ist in Sankt Veit, im Keller.“ Er starrte Wallner mit aufgerissenen Augen an und quetschte dessen Unterarm mit der blutverschmierten Hand. „Ich hab die Frau auf dem Gewissen!“ Der alte Nissl, der hier so dramatisch stirbt, war Wallner und seinem Kollegen Kreuthner gut bekannt. Ein kleiner Ganove, Alkoholiker, ohne festen Wohnsitz und mit einem beachtlichen Vorstrafenregister, was Einbrüche und Diebstähle angeht. Aber dass er einen Menschen auf dem Gewissen haben soll, kann sich niemand vorstellen. Und was soll diese Sache mit dem gläsernen Sarg, in dem schneewittchengleich eine Tote liegen soll? Als die beiden Beamten dem Hinweis nachgehen, stoßen sie auf ein Verbrechen, dessen Aufklärung sie weit in die Vergangenheit führen wird – bis hin zu einem Maitag des Jahres 1945… Diesen Krimi habe ich förmlich eingeatmet! Der Schreibstil war sehr angenehm und kurze Kapitel führten dazu, dass ich immer „nur noch eins“ mehr lesen wollte. Sehr spannende Abschnitte wechselten mit Passagen voller trockenem Humor ab und immer wieder gab es Rückblenden in das Jahr 1945, bei deren Dramatik mir teilweise ganz anders wurde. Der Krimi selbst spielt im Jahr 1992, was insofern bedeutsam ist, als dass es noch reichlich Zeitzeugen für das Ende des zweiten Weltkriegs gibt. Und Beteiligte. Wie ist das, wenn jemand, den man kennt, mit dem man vielleicht sogar verwandt ist, eine SS- oder SA-Vergangenheit hat? Viele von ihnen haben sich nach dem Krieg wieder eine „normale“ bürgerliche Existenz aufgebaut und haben kein großes Interesse daran, über ihr früheres Leben zu reden. Wallner und Kreuthner haben es nicht leicht, die Geister der Vergangenheit aufzuscheuchen. Dass sie aber auf einem guten Weg sind, merken sie schon bald, denn auf den „alten“ Mord folgt ein aktueller. Eins ist doch klar: Wer im Jahre 1945 keine Skrupel hatte, der kennt sie auch 1992 nicht. Obwohl es auch Verdächtige jüngeren Alters gibt… Ein kniffliger Fall! Die Charaktere bieten uns das beliebt-bewährte grundverschiedene Ermittler-Duo, hier noch gewürzt mit einer recht unkonventionellen Staatsanwältin. Wallner ist der leicht spießige, überaus korrekte Typ und Kreuthner, nun ja, das genaue Gegenteil. Alle Freunde von ihnen werden sich freuen, die beiden hier mal als ganz junge Beamte zu erleben. Und wer sich immer schon mal gefragt hat, wieso Wallner ständig friert, erhält in diesem Buch die Antwort darauf. Auch wer Regionalkrimis mag, kommt hier auf seine Kosten. Die bayerischen Schauplätze liefern schöne Landschaftsbeschreibungen, uriges Brauchtum und Dialekt. Ein Nichtbayer (so wie ich) muss aber keine Verständnisprobleme fürchten, denn auch wenn Sätze wie „Du! Du kannst mir mal an Schuah aufblasen!“ nicht zu meinem Sprachgebrauch gehören, kann ich ihre Aussage doch problemlos nachvollziehen ;-) Die Auflösung war schlüssig, die Handlung ließ mich lange miträtseln und brachte sowohl überraschende Wendungen als auch die ein oder andere „Hände-über-dem-Kopf-zusammenschlag“-Situation. Fazit: Spannend, unterhaltsam und anspruchsvoll – dieser Krimi ließ bei mir keinen Wunsch offen.

  • pileofmagic

    3/5

    21.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Mord Verjährt Nicht

    KRIMINALROMAN; Alles beginnt am 1. Mai 1945, wenige Tage vor dem Ende des 2. Weltkrieges. Achtzig Frauen aus Nebenlagern des KZs Dachau sind mit dem SS-Hauptscharführer und weiteren SS-Männern auf dem Weg nach Tirol. Dabei wird insbesondere eine Frau, Frieda Jonas, in den Vordergrund der Handlung gestellt. 47 Jahre später, im Herbst 1992 werden Kommissar Wallner und sein Kollege Kreuthner Zeugen einer Geiselnahme in Miesbach. Der Geiselnehmer begeht, vor der Erfüllung seiner Forderungen, Selbstmord. Er gibt den Beamten allerdings den Tipp, dass sich im Keller einer Kirche ein gläserner Sarg mit Leiche befindet. Bei der Durchsuchung der Kirche bewahrheitet sich seine Aussage. Die Polizisten stoßen auf einem geheimen Raum, in welchem sich tatsächlich ein Sarg befindet. Name und Lebensdaten sind auf dem Sarg eingraviert: Frieda Jonas 24.03.1921-02.05.1945. Sie wurde mit einem Kopfschuss getötet. Der Fund gibt den beiden leitenden Kommissaren Rätsel auf, denn bei weiteren Recherchen zu den Geschehnissen am Ende des zweiten Weltkrieges, geben die Dorfbewohner an sich nicht an Frieda erinnern zu können. Während der Ermittlungen kommt es zu einem weiteren Mord, zu dem Mord eines Mannes, der mit seinem Wissen die Möglichkeit gehabt hätte den Täter zu überführen. Den Polizisten wird deutlich: Der Mörder lebt noch und ist bereit über Leichen zu gehen, um seine Spuren zu verwischen. Die beiden Kommissare ermitteln mit Hilfe der zuständigen Staatsanwältin und kommen dabei schwerwiegenden Ereignissen auf die Spur. Der Schreibstil ist angenehm, einige Charakter verständigen sich im bayrischen Dialekt, was bei Bewohnern der Region sicherlich zu einem Heimatgefühl beiträgt. Die normalen Kapitel aus dem Jahr 1992 werden in unregelmäßigen Abständen von Kapiteln aus dem Jahr 1945 unterbrochen, was den Leser die Geschehnisse um Frieda besser nachvollziehen lässt.

  • A. Schneider

    5/5

    27.05.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein interessanter Fall mit viel überspitztem Humor

    Meinung: Der Fall war wieder einmal hervorragend geschrieben und aufgebaut und hat erneut viel Spaß beim Lesen gemacht. Wie sich alles zusammensetzt und wie ein so alter Fall aufgerollt und rekonstruiert wird, hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Handlung wunderbar kurzweilig, weshalb keine Langeweile entstehen kann. Am Ende überrascht der Fall dann nochmal und konnte mich sogar etwas betrübt stimmen. Und das, obwohl ich beinahe das gesamte Buch durchlachen musste. Die zeitlichen Sprünge und Umschnitte zwischen 1945 und 1992 sind sehr gut gelungen und schaffen immer wieder den schmalen Grad zwischen Ernst und Spaß. Allem voran ist das Zusammenspiel der beiden jüngeren Versionen der bekannten Ermittler hier nochmal eine ganze Ecke dynamischer und „verspielter“ als in den bisherigen Bänden. Es hat mir ungeheuer Spaß bereitet, wie ein chaotischer Kreuthner immer wieder die überkorrekte Fassade eines Wallners bröckeln lässt. In Kombination mit der Staatsanwältin Claudia grenzt das Zusammenspiel der Figuren teilweise beinahe an Klamauk. Genau meine Art von Humor. Fazit: Ich glaube, für mich einer der besten Bände der Reihe, der sich auch völlig losgelöst von den anderen Büchern lesen lässt. Durch den teils etwas überspitzten Humor ist der Band vielleicht nicht für jeden etwas, aber mich hat er sehr gut unterhalten und zum Lachen gebracht.

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    Kerstin Hahne

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    4/5

    07.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ich wollte schon immer wissen,wie...

    Ich wollte schon immer wissen,wie dies ungleiche Ermittler-Paar zu einander gefunden hat: hier läßt uns Föhr den ersten Mordfall vom frischgebackenen KK Wallner und seinem anfangs ungeliebtem Gegenüber mit erleben. 1992 wurde noch anders ermittelt-schräg bleibst aber trotzdem:-)

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