Produktbild: Mit dem spielen wir nicht!

Mit dem spielen wir nicht!

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14160

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 4 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.04.2014

Abbildungen

mit zahlreichen bunten Bildern

Illustriert von

Manfred Tophoven

Verlag

Annette Betz im Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

27,9/21,7/1 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Karamell

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-219-11613-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14160

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 4 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.04.2014

Abbildungen

mit zahlreichen bunten Bildern

Illustriert von

Manfred Tophoven

Verlag

Annette Betz im Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

27,9/21,7/1 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Karamell

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-219-11613-7

Herstelleradresse

Betz, Annette
Ritterstraße 3
10969 Berlin
DE

Email: office@ueberreuter.de

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Ingbert Edenhofer

Thalia Mayersche Bottrop

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4/5

Krisenherd Kindergarten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich ging ungern in den Kindergarten. Ich glaube nicht, dass ich gemobbt wurde - wahrscheinlich hatte ich schon damals einfach wenig Interesse an Menschenmassen. Mobbing (in meiner Kindheit war das wohl einfach Hänselei - was auch der Begriff ist, der im Buch genutzt wird) ist sicherlich etwas, das es schon immer gab. Wie die Autoren im Nachwort richtig sagen: Es geht nicht immer darum, dass man etwas ganz klar Definiertes findet, das das Opfer von anderen unterscheidet - manchmal ist es einfach die Person, die gerade da ist. Ich bin selber jemand, der sich mit Freude über andere Leute lustig macht, aber hoffentlich immer die Kurve kriegt, bevor es zu ernsthaften Verletzungen kommt oder sich eine Gruppendynamik entwickelt. Was die Autoren ebenfalls gut zeigen, ist, dass Mobbing nicht unbedingt nur unfassbar böse oder brutale Übergriffe und Beleidigungen sind - oft sind es kleine Gesten der Ablehnung, die sich ausbreiten und addieren. Bei Theo kommt die Formierung einer Jungenclique, eine neue Freundschaft seines vormals besten Freunds und eine allgemeine Ungeschicktheit zusammen, um ihm den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Zum Glück merkt die Erzieherin es aber bald und kann einschreiten. Diese Passage ist etwas simpel gehalten, aber hat einen interessanten Ansatz, um ein Bewusstsein für Ausgrenzung zu schaffen. Sicherlich ist allein damit das Problem nicht gelöst (und Dominanzverhältnisse wird es wohl geben, solang die Menschheit existiert), aber mit etwas mehr Aufmerksamkeit können sich sicherlich viele Menschen - nicht nur Kinder - wohler fühlen.
  • Ingbert Edenhofer
  • Buchhändler/-in

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4/5

Krisenherd Kindergarten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich ging ungern in den Kindergarten. Ich glaube nicht, dass ich gemobbt wurde - wahrscheinlich hatte ich schon damals einfach wenig Interesse an Menschenmassen. Mobbing (in meiner Kindheit war das wohl einfach Hänselei - was auch der Begriff ist, der im Buch genutzt wird) ist sicherlich etwas, das es schon immer gab. Wie die Autoren im Nachwort richtig sagen: Es geht nicht immer darum, dass man etwas ganz klar Definiertes findet, das das Opfer von anderen unterscheidet - manchmal ist es einfach die Person, die gerade da ist. Ich bin selber jemand, der sich mit Freude über andere Leute lustig macht, aber hoffentlich immer die Kurve kriegt, bevor es zu ernsthaften Verletzungen kommt oder sich eine Gruppendynamik entwickelt. Was die Autoren ebenfalls gut zeigen, ist, dass Mobbing nicht unbedingt nur unfassbar böse oder brutale Übergriffe und Beleidigungen sind - oft sind es kleine Gesten der Ablehnung, die sich ausbreiten und addieren. Bei Theo kommt die Formierung einer Jungenclique, eine neue Freundschaft seines vormals besten Freunds und eine allgemeine Ungeschicktheit zusammen, um ihm den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Zum Glück merkt die Erzieherin es aber bald und kann einschreiten. Diese Passage ist etwas simpel gehalten, aber hat einen interessanten Ansatz, um ein Bewusstsein für Ausgrenzung zu schaffen. Sicherlich ist allein damit das Problem nicht gelöst (und Dominanzverhältnisse wird es wohl geben, solang die Menschheit existiert), aber mit etwas mehr Aufmerksamkeit können sich sicherlich viele Menschen - nicht nur Kinder - wohler fühlen.

Meinung aus der Buchhandlung

Mit dem spielen wir nicht!

von Sylvia Schopf

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