KI-Beratung Beta

Produktbild: Die neue Ordnung des Geldes

Die neue Ordnung des Geldes Warum wir eine Geldreform brauchen

1

2,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.10.2014

Verlag

Münchner Verlagsgruppe

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1649 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783862484034

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

10.10.2014

Verlag

Münchner Verlagsgruppe

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1649 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783862484034

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    4/5

    16.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Gibt es ein stabiles Geldsystem?

    Thomas Mayer, noch vor nicht allzu langer Zeit Chefvolkswirt der Deutschen Bank, hat die Seiten gewechselt. Statt den mathematisierten ökonomischen Theorien, die nur eine ökonomische Scheinwelt beschreiben, weiter zu folgen, erklärt er sich nun zum Anhänger der Österreichischen Schule der Ökonomie, die ohne mathematische Modelle auskommt und sich allein am realen Verhalten der Marktteilnehmer orientiert. Ihre Väter haben schon damals die großen ökonomischen Krisen des letzten Jahrhunderts und den Untergang des Sozialismus treffend vorausgesagt. Mayer sieht die Ursachen der jüngsten ökonomischen Krisen völlig richtig im herrschenden Geldsystem, das nur noch mit großer Mühe und unter immer größeren Risiken vor seinem unabwendbaren finalen Kollaps bewahrt wird. Allerdings glaubt er, dass man dieses Fiasko noch abmildern kann, indem man parallel zum jetzigen System eine Art Vollgeldsystem aufbaut. In diesem System wird den Banken die Geldschöpfung aus dem Nichts durch Kreditvergabe untersagt. Das Teilreservesystem wird abgeschafft. Jede Veränderung der Geldmenge kann nur noch eine vom Staat völlig unabhängige Zentralbank vornehmen. Sie darf allerdings kein Geld schöpfen, indem sie Zentralbankgeld als Kredit an den Staat vergibt. Ein solches Geld wird nicht an Goldbestände gebunden. Vielmehr beruht seine Stärke auf dem Vertrauen der Bürger in die Zentralbank. Mayer erklärt in seinem Buch wie der schrittweise Aufbau eines solchen Systems funktionieren kann. Daneben spricht er sich wie einige "Österreicher" für konkurrierende Währungen im europäischen Raum aus, die alle von den Staaten bei der Begleichung von Steuerschulden akzeptiert werden müssen. Nur wenn Geld ein Gut wie jedes andere sei, würde es zu einer freien Marktwirtschaft passen. Man muss kein Hellseher sein, um zu verstehen, dass ein solches Modell zumindest gegenwärtig keine Realisierungschance besitzt. Vielmehr werden die agierenden Eliten mit aller Gewalt und bis zum Äußersten ihre zum Scheitern verurteilte Kunstwährung verteidigen. Ganz abgesehen davon würden bei Mayers Idee Politiker ihre Spielwiese freiwillig aufgeben müssen. Sie wären nämlich nicht mehr in der Lage, hemmungslos schuldenfinanziert ihre jeweiligen Wähler zu beglücken. Obwohl dieses Buch vom gegenwärtigen Standpunkt einer Utopie nachgeht, kann man beim Lesen eine Menge lernen, selbst wenn der Text auch einige Vorlagen für Kritik bietet. Zunächst beschreibt Mayer den unter Ökonomen merkwürdig unscharf definierten Geldbegriff und verfolgt, wie Geld im geltenden System als Schuld entsteht und welche zentrale Rolle die Privatbanken dabei spielen. Dankenswerterweise erklärt er seinen Lesern, dass wir uns in einer Kreditkrise befinden, die ursächlich mit dem Geldschöpfungsprozess zusammenhängt. Er stellt dabei klar, dass die von den Staaten ins Auge gefassten und nur halbherzig durchgeführten Reformen in Wirklichkeit am Problem völlig vorbeigehen. Danach befasst er sich mit Zins und Inflation, um dann deutlich zu machen, dass jedes mit dem Staat verbundene Geldsystem instabil ist, woraus er seinen oben grob skizzierten Vorschlag eines staatsfernen Geldsystems entwickelt. Schließlich schildert er, wie es aus seiner Sicht mit dem Euro weitergehen wird. Auch Mayer hält den Euro für ein von Anfang an zum Scheitern verurteiltes Projekt. Er hantiert dabei allerdings nicht vorrangig mit dem ökonomischen Argument, dass diese einheitliche Kunstwährung nicht zu den verschiedenen europäischen Volkswirtschaften mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen passt, sondern meint, der Euro sei Staatsgeld ohne Staat. Und allein das könne schon nicht gut gehen. Damit liegt er möglicherweise ungewollt auf der Linie der Eliten, die ihr Projekt dadurch retten wollen, dass sie einen europäischen Zentralstaat zu erzwingen versuchen. Mayer plädiert jedoch für eine europäische Konförderation. Es fällt schwer zu glauben, dass Mayer so naiv ist, um zu hoffen, dass sein Vorschlag an den entscheidenden Stellen Gehör findet. Mein Eindruck war jedoch an einigen Stellen des Buches, dass er noch hofft, man könne den herrschenden Eliten die Fehler des Systems erklären und vernünftige Reparaturvorschläge unterbreiten, die dann eine Chance auf Durchsetzung hätten, weil sie schließlich im Interesse aller wären. Wenn das so wäre, hätten die Regierenden nicht auf die Idee kommen können, auf Kosten aller zu immer höheren Preisen "Zeit zu kaufen", was lediglich eine nette und absichtsvoll irreführende Umschreibung für eine unter Privaten strafbare Insolvenzverschleppung ist. Leider liest sich das Buch für einen normalen Leser recht schwer. Mayers Stil ist spröde und gelegentlich recht sprunghaft. In der einleitenden ersten Hälfte des Buches vergleicht er bei den jeweiligen Themen die unterschiedlichen ökonomischen Theorien ohne sie wirklich didaktisch gut zu erklären. So bleibt für Uneingeweihte wahrscheinlich manches unerklärlich. Am Ende des Buches kann man den Eindruck gewinnen, dass es in Mayers Modell nur Sieger geben würde. Den Bürgern würde sogar bei der Umstellung des Systems ein Gewinn aufs Konto überwiesen werden. Doch natürlich muss irgendwer die Schuldenlast des gegenwärtigen Systems tragen. Mayer umschreibt diesen Prozess mit "finanzieller Repression", zu der der Staat greifen wird, wenn erwartungsgemäß seine Schulden weder durch Wachstum (völlig illusionär) oder Inflation (unwahrscheinlich und gefährlich) verschwinden. Das entsprechende Kapitel ist im Verhältnis zu den anderen Ausführungen extrem kurz und neigt zu diffusen Umschreibungen. Kurz gesagt: Man findet in diesem Buch einen höchst interessanten Vorschlag und viel Lehrreiches, muss sich allerdings dafür mit einem nicht immer leicht lesbaren Text auseinandersetzen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

0

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die neue Ordnung des Geldes