Nach der Rekordflut nun die große Ebbe? Die Schwimm-Berichterstattung von 2001 bis 2011 in ausgewählten deutschen Printmedien.
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
52,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
10.06.2014
Abbildungen
mit 15 Farbabbildungen
Verlag
GRINSeitenzahl
192
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,4 cm
Gewicht
286 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-66292-1
Großen Anteil an diesen "irrsinnigen Rekordexzessen" (Steinle, 2009) hatten die Anzughersteller, deren Technologien die Schwimmer bis zu 5% schneller machten: zum Beispiel schwamm Paul Biedermann die 200m Freistil mit High-Tech-Anzug 4,82 Sekunden schneller als in Stoffhosen, in denen er für die gleiche Strecke ursprünglich 1:46:82 Minuten gebraucht hatte (vgl. hei/sid, 2010).
Doch just als die Rekordflut ihren Zenit bei der WM 2009 erreichte, wurde durch Beschluss der FINA-Delegierten ein Verbot der mit Plastik beschichteten High-Tech-Anzu¿ge in die Wege geleitet. Ab 2010 waren für Männer nur noch knielange Stoffbadehosen zugelassen, bei den Frauen dementsprechend kurze Badeanzüge (vgl. Kelnberger, 2009).
Schwimmexperten prognostizierten daraufhin, dass mit Stoffanzügen auf absehbare Zeit keine neuen Weltrekorde mehr erzielt werden würden (ebd., 2009) und "Heldentum" der Vergangenheit angehören würde. Betrachtet man im Nachgang die tatsächliche Entwicklung der Schwimm-Weltrekorde, war das Jahr 2010 in der Tat ein Jahr ohne Rekorde und auch im Jahr 2011 konnten nur zwei neue Weltrekorde aufgestellt werden.
Die vorliegende Arbeit soll am Beispiel der Printmedien untersuchen, wie sich die Schwimm-Berichterstattung im Allgemeinen im Laufe der Zeit entwickelte und, wenn möglich, im Speziellen analysieren, inwieweit die Reglementänderung bzgl. der Schwimmanzüge auf die Schwimmberichterstattung Einfluss hatte. Als Untersuchungszeiträume wurden di
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