'Es blieb nicht mehr als ein Film ...'. Die Montage und ihre Funktion in Edlef Köppens Roman 'Heeresbericht'
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
-
Verlag:GRIN
- GRIN 14,99 € ausgewählt
- Bachelor + Master Publishing 14,99 €
14,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.07.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
52 (Printausgabe)
Dateigröße
593 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656696506
"Sieben Komma Fünf" lautete, erzählt die Geschichte des Kriegsfreiwilligen Adolf Reisiger und seiner außerordentlichen Entwicklung zum Pazifisten.
Trotz einer durchweg positiven Bewertung durch die Kritik, lässt sich die komplette Erstausgabe nur auf ca. 10.000 Exemplare beziffern. Dies mag vor allem mit dem relativ späten
Erscheinungstermin des Buches zusammengehangen haben - die große Welle pazifistischer Literatur erreichte bereits 1928 mit Remarque ihren Höhepunkt.
Köppens Werk zeichnet sich im Vergleich zu den übrigen Vertretern des Genres durch eine Besonderheit aus, die Ernst Toller in seiner positiven Kritik des Buches vermerkte:
"Köppens Buch Heeresbericht unterscheidet sich formal von allen anderen Kriegsbüchern durch seinen Stil: Ineinander persönlichen Erlebens und allgemeiner Dokumente der grossen Zeit. Dieses
Ineinander, das man im Film und in der Photographie Montage nennt, ist Köppen ausserordentlich gelungen."
Er fügte hinzu:
"Hut ab vor Edlef Köppen. Er hat (neben Plivier) das mutigste Kriegsbuch geschrieben, das bisher in Deutschland veröffentlicht wurde [...] Köppens Buch müßte Hunderttausende Leser finden."
Tollers Wunsch erfüllte sich nicht. Obwohl das Buch ein Jahr später eine englische Übersetzung mit dem Titel "Higher Command" beschert bekam, die auch in den USA und Kanada vertrieben wurde, reichten die Werbemittel des ökonomisch schwachen Horen-Verlags nicht aus, dem Roman zu einer
größeren Leserschaft zu verhelfen. Zudem wurde das Buch 1935 von den Nationalsozialisten verboten und nur durch eine Neuauflage durch den Scriptor-Verlag mit einem Nachwort von
Michael Gollbach 1976 vor dem Vergessen bewahrt.Nennungen, Analysen und Lob Fallen in Bezug auf den "Heeresbericht" bis in die Gegenwart nicht dürftig aus. [...]
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice