Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.09.2014
Verlag
Klostermann, VittorioSeitenzahl
730
Maße (L/B/H)
22,1/15,6/4,5 cm
Gewicht
1042 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-465-03850-4
"Das Buch beeindruckt durch die Masse der Quellen und den sicheren Zugriff auf poetische Gattungen und historische Epochen. Es ist enorm informativ." Aleida Assmann, in: Merkur 846
"Es ist nicht leicht, Werles großem Wurf einer Ideengeschichte im Einzelnen gerecht zu werden. [...] Großer Respekt gebührt dem Verfasser für seine synthetische Kraft und seine Begabung, unterschiedliche Texte und Diskurse aufeinander zu beziehen, ins Gespräch zu bringen und so zu erhellen." Zeitschrift für Germanistik
"Dirk Werle hat ein faszinierendes und gelehrtes Buch geschrieben, das zeigt, wie die Ideengeschichte die fachlichen Grenzen zwischen Literatur, Philosophie und Historiographie souverän überschreiten kann, ohne der Enzyklopädistik anheimzufallen." Zeitschrift für Ideengeschichte
This book deals with the question of how and why the idea of a poet's or hero's fame, which originated in antiquity, becomes a subject of literature and modern humanities, primarily in the German language. A broad concept of modernity is taken as a basis: Modernism represents a process that is propelled by a number of cultural and conceptual stimuli from the middle of the 18th to ca. 1930. Within each of these stages, the idea of fame constitutes a central theme. The book pursues the transfer of the idea of fame from 18th century poetry through narrative literature, 19th century essay writing and philosophy to early 20th century humanities. The rendering of fame as a conception peculiar to modernity answers to both the traditional problem of the finiteness of life and to the problem of dwindling orientation and order in modern culture and society, a phenomenon which, while not entirely new, is at least perceived with a new urgency. In modernity, the theme of fame is broached in a specifically broken form. Nevertheless, it remains a meaningful category and is continuously updated as such in connection with a series of recurring topoi. The perennial discourse about fame in literature and the history of science can be explained as a special form of adapting to certain aspects of tradition. The history of fame as between 1750 and 1930 gains its dynamism from the interweaving of problem-historical references, developments in the respective histories of genre and discipline, and the specifics of modernity.
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