Tristan als 'homo ludens'. Der Strukturzusammenhang von Minne, Kunst und Spiel im Horizont heilsgeschichtlicher Aspekte Eine Analyse von "Tristan und Isolde" von Gottfried von Straßburg
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Sprache:Deutsch
27,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.07.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
146 (Printausgabe)
Dateigröße
562 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656701576
Die Tristanliebe formt sich dadurch in Analogie zum christlichen Heilsgeschehen: Der Künstler stirbt den Liebestod mit dem Resultat einer Erlösung bzw. Selbstversöhnung der Gesellschaft, der die Liebe als deren eigene subjektive Seite fremd entgegensteht. Sein Weg durch die Welt hindurch trägt deren Merkmale: alle Varianten eines Spiels zwischen betrügerischem Blendwerk und reiner Liebe, die als Strukturmomente dieses Prozesses jeweils aufzuzeigen und einzuordnen sind, wobei die Beziehung zwischen Dichtertrank und Minnetrank von besonderer Relevanz ist.
Die Dichtung erscheint von ihrem Ende her als ein "Weltspiel", das von seinen Protagonisten in allen seinen Höhen und Tiefen ausgeschritten wird. In einem komplexen Gefüge von Spiel und Widerspiel entwickelt sich das Geschehen schlüssig zu einem Prozess, der auf dem Wege kontinuierlicher Verinnerlichung in seine Reflexion durch den Leser mündet.
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