Produktbild: Märkische Forschungen

Märkische Forschungen Erzählung für Freunde der Literaturgeschichte

2

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.09.2014

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

5376 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104032436

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

25.09.2014

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

5376 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104032436

Kundinnen und Kunden meinen

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(2)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Es ist immer wieder lohnenswert,...

Bewertung am 25.07.2019

Bewertungsnummer: 250398

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist immer wieder lohnenswert, ältere Geschichten neu zu lesen: Diese Satire auf den Wissenschaftsbetrieb ist nach wie vor aktuell. Empfehlenswert auch die Verfilmung!

Es ist immer wieder lohnenswert,...

Bewertung am 25.07.2019
Bewertungsnummer: 250398
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist immer wieder lohnenswert, ältere Geschichten neu zu lesen: Diese Satire auf den Wissenschaftsbetrieb ist nach wie vor aktuell. Empfehlenswert auch die Verfilmung!

Authentisch und allgemeingültig

Lothar W. Pawliczak aus Berlin am 23.04.2010

Bewertungsnummer: 632648

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hier werden mit brillanter Ironie Abgründe des Wissenschaftsbetriebes vorgeführt - und nicht nur das, sondern Unzulänglichkeiten des Allzumenschlichen, die auch andernorts vorkommen. Das ist allgemeingültig, für alle Zeiten und alle Gesellschaften. Beim gleichnamigen Film wundern sich natürlich Spätgeborene am Anfang: Was ist denn das für ein seltsames Auto, mit dem die da im Schlamm stecken bleiben? Der Schlamm scheint mir sinnbildhaft... "Märkische Forschungen" (Regie Rolnd Gräf 1982) war der Kultfilm der unhörbaren zornigen jungen Männer in der DDR! Das war wohlfeil. Seinen Zorn oder Protest in die Schublade hineinzuschreiben, war noch kein Widerstand, sondern nur eine Art intellektueller Schrebergarten. WOLFGANG TEMPLIN wurde dann zu einer der rühmlich-hörbaren Ausnahmen. Das ist heute vielleicht nicht mehr wichtig - vielleicht doch, als Mahnung und Warnung. Ich bin überzeugt, auch das Publikum, das gar nicht mehr weiß, was "DDR" bedeutet, wird an diesem Werk sein Vergnügen finden und manche (aktuelle) Wirklichkeit wiedererkennen. GÜNTER DE BRUYNS Erzählung ist voller bühnen- und filmreifer Kabinettsstückchen und die hat ROLAND GRÄF mit hervorragenden Schauspielern ins Bild gesetzt. Es wird Zeit, daß der Film wenigstens als DVD wieder unters Volk kommt. Und liebe Fernsehintendanten: Machen Sie doch mal unserem verehrten MARCEL REICH-RANICKI eine Freude und bringen Sie diesen Film! Der wird - da wette ich drauf - nur meckern, daß die eine Liebesgeschichte darin etwas zu verborgen ist und die andere nur am Rande vorkommt. Ach so, für die die nicht mehr wissen, was "DDR" ist - Sie haben da auch nicht wirklich etwas versäumt: Das ist die Abkürzung für Deutsche Demokratische Republik, eine Art offizieller, dreifacher Tarnname für das Gebiet im Osten Deutschlands, das bis 1990 nicht eigentlich zu Bundesrepublik gehörte, die aber zumindest teilweise durch Zahlungen das unselige Fortbestehen der DDR für eine Weile verlängert hat. Die Erfinder des Wortungetüms "Deutsche Demokratische Republik" haben mit gleichsam umgekehrter Freudscher Fehlleistung ihre Verschleierungsabsicht selbst offenbart: Indem sie glaubten, zu "Republik" noch das Adjektiv "Demokratisch" hinzuzufügen müssen - also übersetzt eine volksherrschaftliche Volksherrschaft - offenbarten sie, daß sie die Vorstellung einer undemokratischen Respublica im Kopf hatten, was sie dann ja auch praktisch umgesetzt und gleichzeitig mit großem, letztlich vergeblichem Propagandaaufwand stets geleugnet haben. Die Erfinder und Herrscher über besagtes Wortmonster trauten aber ihrer eigenen Propaganda nicht und versteckten das darin doppelt enthaltene Volk im Kürzel DDR. Praktischerweise war damit auch das Deutsche versteckt, das sie wohl noch mehr fürchteten und haßten, als ihre eigene Bevölkerung. Von der ganzen Welt völlig unerwartet (selbst nicht vom Innerdeutsche Ministerium, das so wohl wie selten eine andere Regierungsinstitution seine Überflüssigkeit bewiesen hat) ist die DDR plötzlich zugrunde gegangen an offen ausgebrochener, aber - wie sich dann herausstellte - sehr lange latenter, dann rasant verlaufender politischer Schwindsucht. Wer sich da als Arzt hätte betätigen wollen, wäre sicher bald selbst in Schwierigkeiten geraten. Schließlich hat sich die Leiche - seltener Fall - fröhlich selbst zu Grabe getragen. "Märkische Forschungen" gibt auch - aber nicht vordergründig - ein authentisches und nicht nachträglich hergestelltes Gegenbild zur grassierenden entsetzlichen DDR-Nostalgie, kein vergangenheitsseliges, auch kein larmoyantes sondern einfach ein allgemeinmenschliches.

Authentisch und allgemeingültig

Lothar W. Pawliczak aus Berlin am 23.04.2010
Bewertungsnummer: 632648
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hier werden mit brillanter Ironie Abgründe des Wissenschaftsbetriebes vorgeführt - und nicht nur das, sondern Unzulänglichkeiten des Allzumenschlichen, die auch andernorts vorkommen. Das ist allgemeingültig, für alle Zeiten und alle Gesellschaften. Beim gleichnamigen Film wundern sich natürlich Spätgeborene am Anfang: Was ist denn das für ein seltsames Auto, mit dem die da im Schlamm stecken bleiben? Der Schlamm scheint mir sinnbildhaft... "Märkische Forschungen" (Regie Rolnd Gräf 1982) war der Kultfilm der unhörbaren zornigen jungen Männer in der DDR! Das war wohlfeil. Seinen Zorn oder Protest in die Schublade hineinzuschreiben, war noch kein Widerstand, sondern nur eine Art intellektueller Schrebergarten. WOLFGANG TEMPLIN wurde dann zu einer der rühmlich-hörbaren Ausnahmen. Das ist heute vielleicht nicht mehr wichtig - vielleicht doch, als Mahnung und Warnung. Ich bin überzeugt, auch das Publikum, das gar nicht mehr weiß, was "DDR" bedeutet, wird an diesem Werk sein Vergnügen finden und manche (aktuelle) Wirklichkeit wiedererkennen. GÜNTER DE BRUYNS Erzählung ist voller bühnen- und filmreifer Kabinettsstückchen und die hat ROLAND GRÄF mit hervorragenden Schauspielern ins Bild gesetzt. Es wird Zeit, daß der Film wenigstens als DVD wieder unters Volk kommt. Und liebe Fernsehintendanten: Machen Sie doch mal unserem verehrten MARCEL REICH-RANICKI eine Freude und bringen Sie diesen Film! Der wird - da wette ich drauf - nur meckern, daß die eine Liebesgeschichte darin etwas zu verborgen ist und die andere nur am Rande vorkommt. Ach so, für die die nicht mehr wissen, was "DDR" ist - Sie haben da auch nicht wirklich etwas versäumt: Das ist die Abkürzung für Deutsche Demokratische Republik, eine Art offizieller, dreifacher Tarnname für das Gebiet im Osten Deutschlands, das bis 1990 nicht eigentlich zu Bundesrepublik gehörte, die aber zumindest teilweise durch Zahlungen das unselige Fortbestehen der DDR für eine Weile verlängert hat. Die Erfinder des Wortungetüms "Deutsche Demokratische Republik" haben mit gleichsam umgekehrter Freudscher Fehlleistung ihre Verschleierungsabsicht selbst offenbart: Indem sie glaubten, zu "Republik" noch das Adjektiv "Demokratisch" hinzuzufügen müssen - also übersetzt eine volksherrschaftliche Volksherrschaft - offenbarten sie, daß sie die Vorstellung einer undemokratischen Respublica im Kopf hatten, was sie dann ja auch praktisch umgesetzt und gleichzeitig mit großem, letztlich vergeblichem Propagandaaufwand stets geleugnet haben. Die Erfinder und Herrscher über besagtes Wortmonster trauten aber ihrer eigenen Propaganda nicht und versteckten das darin doppelt enthaltene Volk im Kürzel DDR. Praktischerweise war damit auch das Deutsche versteckt, das sie wohl noch mehr fürchteten und haßten, als ihre eigene Bevölkerung. Von der ganzen Welt völlig unerwartet (selbst nicht vom Innerdeutsche Ministerium, das so wohl wie selten eine andere Regierungsinstitution seine Überflüssigkeit bewiesen hat) ist die DDR plötzlich zugrunde gegangen an offen ausgebrochener, aber - wie sich dann herausstellte - sehr lange latenter, dann rasant verlaufender politischer Schwindsucht. Wer sich da als Arzt hätte betätigen wollen, wäre sicher bald selbst in Schwierigkeiten geraten. Schließlich hat sich die Leiche - seltener Fall - fröhlich selbst zu Grabe getragen. "Märkische Forschungen" gibt auch - aber nicht vordergründig - ein authentisches und nicht nachträglich hergestelltes Gegenbild zur grassierenden entsetzlichen DDR-Nostalgie, kein vergangenheitsseliges, auch kein larmoyantes sondern einfach ein allgemeinmenschliches.

Kundinnen und Kunden meinen

Märkische Forschungen

von Günter de Bruyn

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Märkische Forschungen