"Gut zu leben bedeutet gut zu sterben."Die Todesthematik in den Werken von Lev Nikolaevi¿ Tolstoj und Anton Pavlovi¿ ¿echov Magisterarbeit
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
42,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
31.10.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
76
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,6 cm
Gewicht
124 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-82883-9
Der Tod ist ein der zentralen Themen der russischen Geistesgeschichte. Das russische Verständnis der Opposition von Leben und Tod unterscheidet sich stark von dem westlichen. Dies resultiert aus der besonderen Identität der russischen Kultur, die aus westlichen, östlichen, vor allem aber byzantinischen Einflüssen amalgiert wurde.
In der vorliegenden Arbeit werden ausgewählte Texte Tolstojs und Cechovs unter der zentralen Fragestellung untersucht, wie der Tod als existenzielles Phänomen literarisch ganz ausgestaltet werden kann. Im Verlauf der Untersuchung sollen mehrere erkenntnisleitende Fragen beantwortet werden:
-Wie spiegeln sich die persönlichen Erfahrungen der Autoren mit der Todesthematik in ihren Texten wider?
Diese Frage legt einen autointentionales Interpretationskonzept zugrunde und zielt auf eine an der Autorenbiographie interessierten Hermeneutik, die Einfluss persönlichen Erlebens in zweifellos fiktionalen Texten von Autoren sichtbar machen will.
-Welche Funktion hat der Tod in den unterschiedlichen Erzählkonzepten Tolstojs und Cechov'?
Im 19. Jahrhundert hatte der Tod im viel größeren Maße als heute eine metaphysische Funktion. Dies hing vor allem mit der starken religiösen Rückbindung zusammen, die noch nicht von der wissenschaftlich-technologischen Expansion des modernen Industriezeitalters erschüttert war. Dass es bei beiden Autoren dennoch gravierende Unterschiede gab, soll an dieser Stelle als Arbeitshypothese postuliert werden.
-Gibt es aus Sicht der Autoren ein Leben nach dem Tod?
Alle metaphysischen Erklärungsmuster des Todes stellen letztlich auf einen höheren Sinn, eine entkörperlichte, geistige Bedeutungsebene des menschlichen Lebensendes ab. Auch hier darf vermutet werden, dass Cechov ein Leben nach dem Tode eher negiert und Tolstoj den Tod eher transzendental als Heimkehr- und Versöhnungspunkt im Sinne seiner christlichen Glaubensauffassung denkt.
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