Balbok und Rammar, die ungleichen Helden, die uns spätestens seit Der Schwur der Orks ans Herz gewachsen sind, sind auf einer unbekannten Insel gestrandet. Dort ist nichts, wie es sein sollte: Die eigentlich friedliebenden Elfen regieren mit Grausamkeit und Härte von einer uneinnehmbaren Kristallfestung aus. Die Geschöpfe des Bösen dagegen, die Orks und Gnome, sind unterwürfige, völlig verweichlichte Wesen. Ein Glück für Balbok und Rammar, dass sie an eine Bande barbarischer Piraten geraten, die vor der Küste ihr Unwesen treiben. Zusammen mit den Freibeutern setzen die Orks alles daran, die Elfen zu besiegen, sich selbst zu Herrschern aufzuschwingen und die verkehrte Welt wieder ins Lot zu bringen. Denn für die kaltschnäuzigen Krieger gibt es nur ein Ziel - das Schreckensreich der Orks zu errichten.
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Der Abschlussband der ersten Trilogie
PMelittaM aus Köln am 12.09.2025
Bewertungsnummer: 2594442
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die Orkbrüder Balbok und Rammar konnten ihre Gier nicht beherrschen und sind von jetzt auf gleich auf einer fremden Insel gelandet. Schnell stellen sie fest, dass es kein guter Ort ist, hier werden Orks versklavt und Elfen sind böse und grausame Herrscher. Das geht natürlich gar nicht, das müssen Balbok und Rammar wieder in die richtigen Bahnen lenken
An dem Ort, von dem die beiden Orks verschwanden, tauchen dafür wie aus dem Nichts mehrere Elfen auf, Elfen, die so gar nicht den Elfen, die man bisher auf Erdwelt kannte, gleichen. Das müssen auch Alannah und Corwyn bald feststellen. Und diese Elfen, die schnell als Dunkelelfen erkannt werden, sind nicht die einzige Überraschung für die beiden Herrscher, denn es tritt auch ein Zauberer in ihr Leben, der Alannah offenbar von früher kennt, auch wenn sie sich nicht an erinnern kann.
Der Abschlussband der Trilogie bringt eine ganze Reihe Überraschungen mit, und leitet zudem zur nächsten Trilogie des Autors über, in der es um Zauberer geht, und die Jahrhunderte vorher spielt. In diesem Band erhält man schon eine gewisse Ahnung davon, um was es dort gehen könnte. Diese Trilogie ist bereits komplett erschienen. Und auch Rammar und Balbok haben bereits weitere Romane erhalten, es gibt also noch einiges zu lesen.
Wenn Balbok und Rammar mit im Spiel sind, geht es nicht ohne Humor, die beiden, vor allem Rammar, sind einfach zu durchgeknallt. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch sehr spannend werden kann. Denn die beiden, und nicht nur sie, kommen immer wieder in gefährliche Situationen, im Falle der beiden Orks sind diese oft sogar regelrecht wahnwitzig. Ich mag es, auf welche skurrilen Ideen Michael Peinkofer manchmal kommt.
Die Kapitelüberschriften sind, ich mag diese Idee, alle auf Orkisch. Damit man sie, und auch die Wörter, die Balbok und Rammar mitunter benutzen, verstehen kann, findet man im Anhang die Übersetzungen, sowie einiges Wissenswerte über die Sprache der Orks. Man kann aber auch einfach weiterlesen und den Lesefluss ungestört lassen. Balbok und Rammar versteht man in der Regel auch aus dem Kontext. Ebenfalls im Anhang findet man ein Orkisches Rezept, die Zutaten dürften aber eine Herausforderung sein.
Der Abschlussband dieser Trilogie ist noch nicht das Ende der Geschichte der beiden Orks. Mittlerweile sind weitere Bände erschienen. Die Trilogie hat trotzdem einen guten Abschluss erhalten, es werden Geheimnisse gelüftet, Gefahren bestanden, und die Bruderliebe der beiden ist weiterhin besonders … Wer Fantasy mit Humor mag, sollte es einmal mit diesen Orks versuchen.
Abschluss der Orkssaga
Bewertung am 20.02.2012
Bewertungsnummer: 376641
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"Das Gesetz der Orks" ist der dritte und letzte Band um die beiden Orkbrüder Rammar und Balbok, aber auch der beste!
Es kommen so viele Wendungen vor mit denen man nie gerechnet hätte.
Balboks und Rammars Goldgier bringt sie wieder einmal in Gefahr: Sie landen auf den Fernen Gestaden, der heilen Welt der Elfen. Dort ist allerdings alles ganz anders als gedacht: Die Orks sind versklavt und es herrschen die Dunkelelfen unter ihrem Herrscher Margok. Aber ist der nicht längst tot?
Spannend bis zur letzten Seite. Ein toller Abschluss!
Meinung aus der Buchhandlung
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Michael Peinkofer entführt in seinem Buch Das Gesetz der Orks die Leser in eine rauhe und faszinierende Welt, in der Orks im Mittelpunkt stehen. Die Geschichte ist spannend, humorvoll und voll von überraschenden Wendungen. Peinkofer, der vor allem für seine Fantasy-Werke bekannt ist, hat hier ein Werk erschaffen, das sich von vielen anderen Fantasy-Romanen abhebt, da es den Orks, die in vielen Geschichten oft als die "bösen" oder "primitive" Wesen dargestellt werden, eine eigene, komplexe Perspektive gibt.Die Handlung dreht sich um den Ork Grom, der als untypischer Vertreter seiner Rasse ein starkes moralisches Empfinden und eine unerschütterliche Loyalität gegenüber seinen Gefährten hat. Auf seinem Abenteuer muss er sich nicht nur mit äußeren Bedrohungen auseinandersetzen, sondern auch mit den inneren Konflikten, die in seiner Gesellschaft herrschen. Dabei wird das "Gesetz der Orks" – eine Art ungeschriebenes Regelwerk, das den Ork-Stamm zusammenhält – zum zentralen Thema des Buches. Was das Buch besonders spannend macht, ist die Erzählweise. Peinkofer gelingt es, eine düstere und brutale Welt zu beschreiben, ohne dabei auf Humor zu verzichten. Grom und seine Mitstreiter sind trotz der rauen Umstände in der Lage, auch in den schlimmsten Momenten noch mit einem ironischen Spruch oder einem Hauch von Witz aufzuwarten. Der Humor ist dabei nie deplatziert, sondern wirkt oft als notwendige Erleichterung inmitten der Gewalt und des Chaos, das die Welt der Orks prägt.Die Charaktere sind vielschichtig und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte weiter. Besonders die Beziehung zwischen Grom und den anderen Orks wird detailliert und realistisch dargestellt, was die Figuren lebendig und greifbar macht. Dabei gelingt es Peinkofer, die Unterschiede zwischen den einzelnen Ork-Stämmen und deren kulturellen Eigenheiten zu zeigen, ohne die Gesellschaft der Orks zu idealisieren oder zu verfälschen.
Auch die Welt, in der die Geschichte spielt, ist beeindruckend ausgearbeitet. Die Landschaften, Städte und die gesamte Kultur sind mit Liebe zum Detail beschrieben, und der Leser hat das Gefühl, wirklich in diese düstere und von Krieg und Gewalt geprägte Welt einzutauchen. Besonders die Schilderung der politischen Intrigen und Kämpfe innerhalb der Ork-Gesellschaft trägt dazu bei, dass das Buch nicht nur für Fantasy-Fans, sondern auch für Liebhaber komplexer, sozialer Strukturen interessant ist.Trotz dieser vielen positiven Aspekte bleibt Das Gesetz der Orks nicht ganz ohne Schwächen. Einige der Nebenhandlungen wirken teilweise etwas zu konstruiert, und es gibt Momente, in denen die Geschichte etwas zu vorhersehbar wird. Dennoch bleibt das Gesamtbild rund und unterhaltsam.Insgesamt ist Das Gesetz der Orks ein empfehlenswertes Buch für alle, die an unkonventionellen Fantasy-Geschichten interessiert sind, in denen die üblichen Rollenmuster hinterfragt werden. Peinkofer gelingt es, den Orks eine eigene Stimme zu verleihen und ihre Welt in all ihrer Komplexität darzustellen. Ein Muss für Fans der modernen Fantasy!
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Rammar und Balbok landen auf einer fremden Insel. Im Nu haben sie sich mit den Herrschern der Insel verkracht. Toll, wie immer!
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