Biloxi, eine verschlafene Kleinstadt in Mississippi, rückt durch einen Aufsehen erregenden Prozess in den Mittelpunkt weltweiten Interesses. Die Frau eines an Lungenkrebs verstorbenen Rauchers hat den Zigarettenfabrikanten Pynex auf Schadensersatz verklagt. Besonderes Interesse am Verlauf des Prozesses hat verständlicherweise die Tabakindustrie, für die es um viele Millionen Dollar geht. Unter den Geschworenen macht sich bald große Unruhe breit, denn einige Jurymitglieder fühlen sich verfolgt. Erst das Urteil kann Klarheit bringen…
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
aus St. Gallen
5/5
26.10.2025
eBook (ePUB)
Der Autor
Ich lese seit einiger Zeit verschiedene Bücher von John Grisham und jedes hat mich bisher überrascht. Ebenso "Das Urteil", ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich wissen wollte was Sache ist und wie der Prozess ausgeht. Meines Erachtens ein gutes Buch und sehr empfehlenswert
She-Ra
aus Gelsenkirchen
5/5
06.05.2010
Buch (Taschenbuch)
Eine packende Geschichte...
sehr spannend und packend fand ich das in Deutschland kaum vorstellbare Verfahren gegen die Tabakkonzerne...(was ja in der Verfilmung total fehlt, da die echte Tabakindustrie dies nicht zulassen wollte!Aber natürlich ist auch die Geschichte außerhalb des Gerichtsaals sehr spannend dargestellt...wieder eine weitere Darstellung von Faktoren, die beim Ausgang eines Prozesses eine Rolle spielen...zwar dreht Grisham das Rechtssystem an manchen Stellen zu gunsten seiner Romane, doch kann man trotzdem noch genügend unterschiede zwischen dem Amerikanischen System und unserem erkennen..einer der besten Grisham´s für mich
Marcus Hübner
aus Marburg
4/5
15.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Wie können wir das Böse erkennen, wenn wir selbst darin verstrickt sind?
Ganz kurz: Worum geht’s?
Ein Mann ist an Lungenkrebs verstorben. Weil er starker Raucher war, vermutet ein findiges Anwaltskonglomerat, dass die Zigaretten schuld an der Erkrankung gewesen sein könnten. Die Tabakindustrie hat aber eher weniger Lust darauf, Geld zu bezahlen. Der Roman beschreibt nun den Prozess um den Tod des Rauchers, mehr aber noch die Dynamik, die sich zwischen den Geschworenen entwickelt. Und anders als bei den „12 Geschworenen“ spielen hier weniger Recht und Gerechtigkeit eine Rolle, sondern ganz menschliche Interessen.
Wie ich das Buch fand:
Ich befinde mich seit einiger Zeit auf einer chronologischen Lesereise durch das Werk von John Grisham. Dieses Buch schafft es unbedingt unter die Top 3 seiner Bücher, die ich bis jetzt gelesen habe. Grisham glänzt mit einem Südstaaten-Charme, der seine Licht- und Schattenseiten gleichzeitig präsentiert. Die Figuren sind allesamt mehrdimensional, nachvollziehbar und abstoßend zu gleichen Anteilen, oft in der gleichen Person. Und doch ist dem Buch ein unverrückbarer moralischer Anker gegeben, den Grisham auch immer wieder explizit seinem christlichen Glauben zurechnet. Das alles ergibt einen unterhaltsamen Blick, der fast schon nebensächlich auch große moralische Fragen betrachtet.
Was ich gelernt habe:
Das Böse ist, wie Hannah Arendt uns zu vermitteln versucht hat, oft etwas Banales, das gar nicht offensichtlich als dämonisch hervortreten muss, um wirklich böse zu sein. Aber gleichzeitig stinkt der Fisch eben doch: Der Blick von außen lässt wenig Gutes am banalen Bösen stehen, zu deformiert ist die moralische Genese. Dieses Buch schafft es faszinierend, das banale Sich-Einstellen des Bösen (durch vollkommen nachvollziehbare familiäre Interessen, finanzielle Notsituationen oder ehrgeizige Karrierewünsche) genau neben sein hässliches Angesicht zu stellen. Es gibt nichts Schönes am Bösen, das ist nach diesem Buch mehr als klar. Aber vielleicht, ganz vielleicht, etwas Verständliches.
Was mir gefehlt hat:
Wenn man dem Buch etwas ankreiden will, dann vor allem, dass es nicht gut gealtert ist. Viele der Fragestellungen rund um den Tabakgenuss stellen sich heute nicht mehr, weil die schädlichen Folgen allgemein bekannt sind und die betrügerischen Machenschaften der großen internationalen Player offengelegt wurden. Entsprechend fehlte mir im Grunde ein Gegenwartsbezug. Die starbesetzte Verfilmung des Buches hat entsprechend schon wenige Jahre nach dem Buch die Waffenlobby und nicht die Tabakindustrie zum Beklagten gemacht. Der kam auch schon sieben Jahre nach dem Buch heraus. Mittlerweile sind fast 30 Jahre vergangen. Umso mehr wirkt der Fall, so spannend er ist, irgendwie alt.
Wolfgang B.
aus Zülpich
4/5
22.04.2010
Buch (Taschenbuch)
Ein echt guter Grisham
Das Urteil von John Grisham ist ein gutes,spannendes Buch das sich natürlich wie die meisten Bücher von Grisham ( Ich meine das nicht abwertend ) mit Anwälten und Gerichtsurteilen befasst.Es hat eine gute Handlung,ist jederzeit spannend.Für Grisham - Fans ein Muss!
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5/5
16.03.2016
Buch (Taschenbuch)
Einer der richtig guten Grishams....
Einer der richtig guten Grishams. Spannender Justiz-Thriller, in dem es vor allem um Lobbyismus geht - am Beispiel eines großen Tabekkonzerns. Richtig gut gemacht.
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