• Produktbild: Ostende. 1936, Sommer der Freundschaft
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Band 74891

Ostende. 1936, Sommer der Freundschaft

13

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.08.2015

Abbildungen

1 s/w-Bild

Verlag

btb

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/1,7 cm

Gewicht

170 g

Farbe

Graugrün

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74891-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.08.2015

Abbildungen

1 s/w-Bild

Verlag

btb

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/1,7 cm

Gewicht

170 g

Farbe

Graugrün

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74891-4

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Hamaru

    aus Nürtingen

    5/5

    22.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein kleiner, feiner Roman…

    Ein kleiner, feiner Roman über das Zusammentreffen deutscher und österreichischer Autoren im Sommer 1936 in Ostende. Ein Sommer, indem man noch hoffte und doch wusste, dass es die Welt von gestern nicht mehr geben würde. Ein Buch über Freundschaft und Trennung, ein kleiner, feiner Roman.

  • Sandra von Siebenthal

    aus Romanshorn

    5/5

    09.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Freundschaft im Exil

    Im Sommer 1936 zieht es Stefan Zweig nach Ostende. Er will arbeiten, in Ruhe, Ruhe haben von seiner Frau, mit der er schon lange nicht mehr glücklich ist, Ruhe haben von dem, was zu Hause abgeht politisch. Er schreibt an seine Sekretärin und Geliebte, Lotte Altmann nach London, sie solle mitsamt ihrer Schreibmaschine nach Ostende kommen. Sie würden da einfach leben. Es ist nicht das erste Mal, dass Stefan Zweig in Ostende ist, es ist ein sicherer Wert, er weiss, wer und was ihn da erwartet: Viele seiner Schriftstellerkollegen und Freunde, die wie er auf der Flucht sind vor einem Regime in einem Land, das das ihre nicht mehr sein kann, weil ihre Bücher da nicht mehr erscheinen dürfen: Joseph Roth, Irmgard Keun, Hermann Kesten, Ernst Toller, Egon Erwin Kisch. «Jetzt sind sie Menschen auf der Flucht in einer Urlaubswelt.» Besonders mit Joseph Roth verbindet Stefan Zweig eine enge Freundschaft – eigentlich mehr als das. Es ist eine grosse Bewunderung für dessen Schaffen, das er aber am Alkohol zugrunde gehen sieht; und Roth damit. Der jüngere Freund, dem Alkohol durchaus zugetan, steht finanziell und gesundheitlich immer am Abgrund, ist auf die Hilfe seines brüderlichen Freundes angewiesen, kann sie aber doch nicht ganz annehmen, da er sich für die Abhängigkeit schämt und sich nicht unterlegen zeigen will. Roth trifft in Ostende auf Irmgard Keun, es ist der Beginn einer zweijährigen Beziehung, welche neben der grossen Liebe (Roth ist wohl Keuns grösste Liebe in ihrem Leben) aus Schreiben und Trinken besteht, die beiden sind in beidem sehr fleissig. Volker Weidermann ist ein wunderbares Porträt der Schriftsteller auf der Flucht gelungen. Mit feinem Blick, zielsicherer Sprache und genügend Wissen, die Inhalte auf leichte Art zu erzählen malt er ein Bild einer Oase in der Zeit, welche einerseits die Wunden durchscheinen lässt, andererseits die Kompensationsstrategien der Einzelnen aufzeigt – und dies ohne moralinsaure Stimme, ohne abschätzigen Ton, ohne zu stark zu Psychologisieren. Fazit Ein grossartiges Buch über die Geschichte einiger Schriftsteller auf der Flucht, das mit viel Hintergrundwissen, Menschlichkeit und einem gut lesbaren Erzählfluss aufwartet. Eine ganz grosse Leseempfehlung.

  • Ursula Kutzer

    aus Wien

    5/5

    05.09.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Letzter Sommer vor dem Untergang

    1936. Im belgischen Ostende versammeln sich noch einmal die Literaten jener Welt, die sehr bald dem Untergang geweiht sein wird, Roth, Kisch, Zweig.... Teilweise schon verboten, versuchen sie ein letztes Mal, den Sommer zu genießen. Sie befinden sich in einem Wartesaal, ohne genau zu wissen, in welche Richtung sie das Schicksal treiben wird. Sprachlich wunderschön erzählt Volker Weidermann von Vergangenem und der Gegenwart, von Heimatlosigkeit und Entwurzelung. Aktuell bis in unsere Gegenwart.

  • Bewertung

    5/5

    07.08.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Ein letzter schöner Sommer vor dem Untergang

    Volker Weidermann ist Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Einem weiten Leserkreis könnte sein Buch „Das Buch der verbrannten Bücher“ (btb Verlag) bekannt sein. Ist „Ostende 1936, Sommer der Freundschaft“ ein Roman oder ein Sachbuch? Ich kann Ihnen diese Frage nicht wirklich beantworten. Was ich Ihnen aber sagen kann, ist, dass sich dieses Buch wie ein Roman lesen lässt. Volker Weidermann erzählt in diesem Buch von der Freundschaft der Autoren, die sich 1936 in Ostende in Belgien getroffen haben und noch einmal einen relativ schönen und friedlichen Sommer miteinander verbracht haben, bevor sie weiter vor den Nazis geflohen sind. Manche habe eine neue Heimat in einem anderen Land gefunden und sind auch dort wieder erfolgreich geworden, andere sind gestorben oder haben ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt. Die Hauptpersonen dieses Buchs sind die beiden sehr unterschiedlichen österreichischen Autoren Stefan Zweig und Joseph Roth, die eine ungewöhnliche Freundschaft verbunden hat, und die einzige nichtjüdische Autorin in diesem Kreis in Ostende– Irmgard Keun. Volker Weidermann blickt in diesem knappen Buch (157 Seiten) zurück auf das Leben dieser Autoren. Einen relativ großen Bereich nimmt der Rückblick auf den 1. Weltkrieg ein, der speziell Stefan Zweig und Joseph Roth geprägt hat. Den Abschluss des Buchs bildet ein Ausblick, wie das Leben der Autoren nach 1936 weitergegangen ist. Es liest sich sehr gut und ist gleichzeitig sehr informativ. Wie unterschiedlich die von den Nazis vertriebenen Autoren doch waren. „Stefan Zweig schreibt noch aus einer Welt, die es nicht mehr gibt. Sein Ideal ist nutzlos, unrealistisch, lächerlich und gefährlich.“ (Seite 27) Neben dem relativ unpolitischen Träumer Stefan Zweig sind andere Autoren weitaus kämpferischer wie z.B. Egon Erwin Kisch und Ernst Toller. Und so erfährt man auf wenigen Seiten sehr viel über einige unserer bekannten deutschen und österreichischen Autoren und auch über ihr Verhältnis zueinander. Gerade über die Familie Mann wird teilweise gespottet. Ein wunderbar kleines Buch für Freunde von guter Literatur und Leser von „1913“ von Florian Illies (Fischer Verlag) oder „Alles, was ich bin“ von Anna Funder (Fischer Verlag)..

  • Odilie Pressberger

    aus Regensburg (Donau EKZ)

    4/5

    12.08.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Sommer in einem belgischen Seebad, 1936.

    In dem belgischen Seebad Ostende treffen im Sommer 1936 einige Emigranten aufeinander (Stefan Zweig, Joseph Roth, Irmgard Keun, Hermann Kesten, Egon Erwin Kisch, Arthur Koestler und noch einige andere). Das Augenmerk des Autors liegt auf Zweig und Roth. Indem wir mit dabei sind, am Strand, in Cafes, im Restaurant und den Hotels, bekommen wir eine beklemmende Ahnung von der Verzweiflung, dem Existenzkampf, den persönlichen Leiden. Und da wir wissen, wie die Geschichte ausgeht, bekommt dieser Sommer 1936 ein ganz besonderes Gewicht.

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Bewertungen (13)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Kaiser

    Ulrike Kaiser

    Thalia Mülheim – Rhein-Ruhr-Zentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.07.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte eines Sommers,...

    Die Geschichte eines Sommers, in dem sich deutsche Exil-Literaten in Ostende begegnen,Freundschaften schließen,die Liebe finden,das Leben feiern-bevor der Krieg alles zerstört.
  • Zum Bewerterprofil von Anette Dingeldein

    Anette Dingeldein

    Thalia Varel

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein hervorragendes Buch über Literaten...

    Ein hervorragendes Buch über Literaten in Zeiten der Unsicherheit, schwankend zwischen innerer Emigration und tatsächlichem Exil.
  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.08.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Starke Persönlichkeiten und ein Sommer der Entscheidung

    Ein Roman über einen Strand und einen Sommer, Volker Weidermann gelingt es diesen abgegrenzten Ort und Zeitraum mit all den Hoffnungen, Lieben und Verzweiflung zu beschreiben. 1936 treffen sich im belgischen Ostende einige Schriftsteller, die Deutschland verlassen mussten und nun jede und jeder für sich klären müssen wie es weitergeht. Verzweiflung und Hoffnung, beides liegt nahe beieinander und ungewöhnliche Freundschaften werden geschlossen. Stefan Zweig, Joseph Roth, Irmgard Keun, Egon Kisch und Ernst Toller und andere "verbotene Dichter" an einem Ort versammelt. Volker Weidermann nimmt uns mit in diesen Sommer der Entscheidung. Eine interessante Lektüre...
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.04.2014

    eBook (ePUB 3)

    Zwei Freunde im Seebad

    Joseh Roth und Stefan Zweig freundschaftlich auch über Grenzen verbunden treffen sich 1936 im Seebad Ostende. Der eine reist aus dem Londoner Exil an (Zweig), der andere hat noch nicht so recht begriffen, dass Wien bald kein Zuhause mehr sein kann.(Roth). Auch Irmgard Keun, Ernst Toller und Egon Erwin Kisch verbringen Zeit in Ostende. Wohin der Weg führt wissen sie alle noch nicht, sie versuchen das Beste aus dem Sommer zu machen. Bewegend und berührend schildert der Autor diese Zeit kurz vor dem 2. Weltkrieg. Absolut lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.03.2014

    eBook (ePUB 3)

    Für Ihren eReader!

    Ein kleines, ganz großartiges Buch über das Zusammentreffen großer Schriftsteller im belgischen Strandbad Ostende. Volker Weidermann, Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung beschreibt geradezu anrührend die Freundschaft zwischen Stefan Zweig, Joseph Roth und Irmgard Keun. Über die Exil-Literaten, die nach der Machtübernahme Hitlers keine Heimat mehr hatten.....

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