Produktbild: Wenn der Wind singt / Pinball 1973

Wenn der Wind singt / Pinball 1973 Zwei Romane

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8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17512

Erscheinungsdatum

20.05.2015

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

1450 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Kaze no uta o kike/1973-nen o pinboru

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783832188504

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

17512

Erscheinungsdatum

20.05.2015

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

1450 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Kaze no uta o kike/1973-nen o pinboru

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783832188504

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  • Bewertung

    5/5

    02.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die Anfänge des Murakami ...

    Ein tolles Buch, das gerade durch Murakamis persönliche Ausflüge sehr besticht. Dadurch wird einem vieles so viel klarer. Auch das Wissen, dass der Beginn einer Karriere sehr hart sein und lange dauern kann, lässt im Nachgang einiges verzeihen. Danke für die Freigabe der Übersetzung! Wenn der Wind singt – Die Handlung ist dabei recht belanglos und viele Dialoge erscheinen platt und inhaltsleer zu sein, aber die Art, WIE erzählt wird, fasziniert. Nicht dass es unendlich packend wäre; im Gegenteil. Viele Episoden reihen sich aneinander, Kapitel enden abrupt, so wie andere scheinbar mitten in der Handlung einsetzen. Kurze Sätze und eine unausgeschmückte Sprache verleihen dem Ganzen dazu ein Gefühl der Rohheit, man wiegt sich in der Unfertigkeit des Lebens. Gleichzeitig liegt darin der Beginn einer Sinnsuche. Dazu stolpert man ab und zu über Sätze, die philosophischen Charakter haben, trotz ihrer Banalität. "Doch alles hat sich nach und nach unwiderruflich verändert, so wie wenn Pauspapier verrutscht, und nichts wird je wieder so sein wie früher." Oder auch die Brunnen-Tunnel-Metapher. Der Beginn einer Schriftstellerkarriere. Pinnball 1973 – Ähnlich und doch so verschieden vom "ersten Teil". Allein dadurch, dass der Protagonist und Ratte nun nichts mehr miteinander zu tun haben, diese vollständige Entkopplung der Handlungsstränge, lässt einen ein wenig wehmütig werden. Dazu die Sprache, die Art des Erzählens, die Handlung selbst; eine stille Melancholie legt sich über das gesamte Buch, wie ein aufziehendes Nebelfeld in einer immer kälter werdenden Herbstnacht. Das Wiedersehen mit den Flipperautomaten, der Abschied der Zwillinge, all das scheint so final zu sein, unweigerlich einem Ende entgegenzustreben, das man nicht wahrhaben will, dem man aber ebensowenig ausweichen kann. Als wäre dieser Lauf der einzig mögliche. Und doch scheint alles wieder so belanglos, als hätte man ohne Vorwissen in zwei Leben hineingeschaut, als hätte man keine Erklärung gefordert, sondern einfach nur aufgeschrieben, was gerade passiert ist. Doch merkt man irgendwie, dass der Protagonist viel Schmerz in sich trägt, irgendwas hat ihn tief in seinem Inneren verletzt und wir werden nie herausfinden, wie es dazu kam.

  • Bewertung

    5/5

    16.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Wenn der Wind singt / Pinball...

    "Wenn der Wind singt / Pinball 1973" bildet mit dem letzten Teil "Wilde Schafsjagd" die Trilogie der Ratten und bietet uns somit einen lohnenswerten Einblick in Murakamis Frühwerk.

  • Simon Garfield

    5/5

    07.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Lustig, Einfallsreich, Berührend

    Manch einer wird bemängeln, dass man merkt, dass es sein erster ist. Zeitweise wohl unausgereift. Mich hat das gar nicht gestört. Oh Mann, der Typ kann einen sogar über Pinball-Maschinen belehren!

  • Sallys Books

    aus Bischofswerda

    5/5

    20.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Großartige Lektüre

    Dieses Buch war mein erster Murakami und hätte ich gewusst, wie gut dieser Mann bereits in seinen Anfängen geschrieben hat, hätte ich bestimmt schon alle seine Werke gelesen. In diesem Buch sind die zwei ersten Kurzgeschichten enthalten, die der Autor geschrieben hat. Diese waren lange Zeit nur in Japan zugänglich und wurden nun endlich auch übersetzt und auch hier in Deutschland veröffentlicht. In beiden Geschichten geht es um einen Jungen Mann der nur „Ratte“ genannt wird und einem Erzähler, von dem wir leider nicht erfahren um wen es sich handelt. Ich fand das aber nicht schlimm, vor allem da man trotzdem einen guten Blick für alles bekommt. Ganz besonders ist hier der Schreibstil des Autors. Ich war von der ersten Seite an fasziniert und hatte das Gefühl das ich während des Lesens unglaublich viele Ideen eingepflanzt bekomme. So etwas habe ich bisher noch nie erlebt. Die Geschichte war eher unzusammenhängend geschrieben, dennoch hat man am Ende das Gefühl eine ganz normale Geschichte gelesen zu haben und keine Einzelheiten verpasst zu haben. Hätte ich bei diesem Buch zu meinen Klebezetteln für schöne Zitate gegriffen, wäre wohl auf jeder Seite einer gelandet, darum gab ich es bereits nach ein paar Seiten auf. 
Das Buch ist voller wunderbarer Sätze, die einem sowohl zum nachdenken bringen, als auch klar machen, wie klein die Welt und unsere Probleme manchmal sind. Interessant fand ich auch das sich „der große Erzähler“ und die direkte „ich-Form“ im Buch abwechseln. Auch so etwas ist mir neu und hat gut zu der Geschichte gepasst, die ich schon als surreal bezeichnen würde. Ich kann nur sagen: Dieses Buch war zwar mein erster Murakami, aber ganz sicher nicht sein letzter. Die anderen Bücher von ihm sind direkt auf meinen Wunschzettel gewandert und ich freue mich sehr, das es viele Bücher von ihm gibt.

  • Bewertung

    5/5

    15.01.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Erstwerke endlich auf Deutsch

    Sie sind eine durchaus außergewöhnliche Gemeinschaft. Ein junger Student, der seinen Sommer in seinem Heimartdorf verbringt. Sein Freund Ratte, der darauf wartet, dass in seinem Leben endlich etwas passiert. Ein Mädchen, an dessen linker Hand ein Finger fehlt und ein Barkeeper, der ausschließlich für seine Arbeit zu leben scheint. Die Tatsache, dass uns "Wenn der Wind singt" und "Pinball 1973" auf Deutsch vorliegen, ist an sich schon eine kleine Sensation, denn lange waren Murakamis Erstwerke nur innerhalb Japans erhältlich. 35 Jahre nach der Erstveröffentlichung hat der Autor dann doch noch klein beigegeben und einer Übersetzung zugestimmt - eine Bereicherung für alle Murakami-Fans. Und das lange Warten hat sich gelohnt - mit "Wenn der Wind singt / Pinball 1973" liegen zwei Werke vor, die das Schaffen Murakamis von seinen Anfängen an darlegen und einen wunderbaren Kontrast bilden, zu Werken seiner späteren Schaffensperiode. Dabei sind es vor allem eine klare, eindeutige Sprache und kurze, prägnante Sätze, die die Besonderheit dieser beiden Romane darstellen. Grund hierfür mag unter anderem Murakamis ungewöhnliche Vorgehensweise sein - beide Romane hat er zuallererst auf Englisch verfasst (mit einem entsprechendem geringeren Wortschatz, der wenig Raum für ausschweifende Metaphern und komplexe Satzstrukturen bot) und erst in einem zweiten Schritt in seine Muttersprache übersetzt. Es ist diese Direktheit, die den Leser bereits nach wenigen Seiten gefangen nimmt und ihn immer weiter stetig durch den Roman zieht. Dabei kann es durchaus passieren, dass man so sehr im Geschehen gefangen ist, so sehr Teil der Geschichte wird, dass man sich stellenweise die Frage stellen muss, um was es eigentlich geht, was denn das große Ganze ist. Und dennoch: Murakami liefert einen hervorragenden Einblick in die Kultur Japans und in das Leben von Jugendlichen, die ihren Weg erst einmal finden müssen. Alles in allem sind "Wenn der Wind singt" und "Pinball 1973" eine Bereicherung - für Murakami-Fans und für jeden anderen Leser auch.

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