Kristalladern

Inagi 1

Inagi Band 1

Patricia Strunk

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Beschreibung

Seit Generationen fristen die Ureinwohner der Insel Inagi ihr Leben als Sklaven in den Kristallminen der Gohari. Doch die Kristallenergie droht zu versiegen. Als die siebzehnjährige Ishira ihre besondere Verbindung zur Energie entdeckt, ahnt sie nicht, dass sie dadurch in den Kampf um die Zukunft ihrer Heimat hineingezogen wird. Plötzlich hat sie Visionen von den Drachen, die seit Jahren die Siedlungen bedrohen. Gibt es eine Verbindung zwischen ihnen und der Energie? Doch der einzige Mensch, dem sie sich anvertrauen könnte, ist der verbitterte Krieger Yaren, der die Drachen unbarmherzig jagt.

"Fantastisch und süchtig machend." Stella auf Amazon.de

"Wunderbarer Auftakt zu einer epischen Reise." Anna-Lena Spies auf Amazon.de

"Ein sehr vielschichtiges Buch, in dem die Figuren mehr sind als nur 'gut' und 'böse'." Caro auf Amazon.de

Patricia Strunk wurde 1971 in Berlin geboren, studierte zunächst Jura und wechselte später in kreativere Gefilde. Heute ist sie in Potsdam als Kulturvermittlerin tätig und arbeitet nebenher als freischaffende Webdesignerin. Wenn sie nicht schreibt oder liest, verbringt sie ihre Freizeit am liebsten mit Schere und Schaufel im Garten oder reist durch die Weltgeschichte.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Altersempfehlung ab 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 25.12.2014
Verlag Neobooks Self-Publishing
Seitenzahl 440 (Printausgabe)
Dateigröße 1017 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783738004854

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4/5

spannende Welt Inagi mit sympathischen Charakteren/4,5 Sterne

Dana am 03.02.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Ishira ist eine junge Sklavin, die in den Kristallminen Inagis arbeitet und jeden Tag aufs Neue von den goharischen Eroberern überwacht, bewacht und wenn nötig auch bestraft wird. Das Leben auf der Insel ist hart und anstrengend. Neben den menschlichen Gefahren drohen auch immer wieder Übergriffe von an Amanori, die in unregelmäßigen Abständen die Dörfer angreifen. Als Ishira entdeckt, dass sie besondere Fähigkeiten in Bezug auf die Kristallenergie hat, ändert sich ihr Leben von einem Tag auf den anderen. Rausgerissen aus ihrer gewohnten Umgebung, bekommt sie große Aufgaben zugeteilt und gerät dabei zwischen verschiedene Fronten. Eine Insel voller Geheimnisse, Überraschungen und ungewöhnlicher Kreaturen wartet darauf, von dem Leser entdeckt zu werden. Willkommen in der fantastischen Welt von Inagi! Ishira ist zu einer Hälfte Inagiri und zur anderen Gohara, ein Status der ihr jedoch keinesfalls Vorteile einbringt, eher im Gegenteil. Sie wird von den Dorfbewohnern ignoriert oder verachtet für ihre gemischte Herkunft, obwohl sie selbst wohl am wenigsten dafür kann. Als wäre das Leben als Sklavin nicht schon schlimm genug, hat sie auch noch diese zusätzliche Bürde zu tragen. Ishira ist eine sympathische Protagonistin, die sich trotz aller Widrigkeiten nicht unterkriegen lässt. Sie ist mutig und wissbegierig, weiß jedoch auch, dass sie in ihrer Position nur mit Bedacht handeln und mit viel Vorsicht Fragen stellen darf, um kein Misstrauen aufkommen zu lassen. Für sie ist es eine häufig sehr einsame, gedankenintensive Zeit, weit weg von ihren Bezugspersonen. Neben Ishira gibt es viele weitere, interessante Charaktere, die man im Verlauf der Geschichte besser kennen lernt. Besonders faszinierend finde ich auch den Drachentöter Yaren, der lange Zeit sehr unnahbar wirkt, bis er sich, selbst darüber verwundert, Ishira doch ein kleines Stück öffnet. Einige andere, die vielleicht noch eine wichtige Rolle bekommen könnten, bleiben bisher eher im Hintergrund und lassen so Raum für eigene Gedanken und Spekulationen. Durch den sehr detaillierten und anschaulichen Schreibstil von Patricia Strunk kann man sich all die ungewöhnlichen und fremden Wesen sehr gut vorstellen. Ausführliche Beschreibungen erzeugen ein genaues Bild von der Umgebung und auch von den Tieren, wie z.B. den Amanori. Schließt man seine Augen, kann man sich nach Inagi träumen, die Bäume rauschen und die Hacken auf den Kristall schlagen hören. Die Sprache ist sehr angenehm und trotz all der fremden Namen, Begriffe und Anreden findet man sich gut und schnell im Buch zurecht. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, mit denen weder Ishira noch ich als Leser gerechnet haben. Neue Probleme, neue Herausforderungen und immer die Schwierigkeit, dass sie nicht mal eben eine SMS nach Hause schreiben kann, um die neue Lage durchzugeben, sich Rat zu holen oder einfach nur den Kontakt zu halten. Denn der Alltag auf Inagi erinnert nicht nur von der technischen Ausstattung an ein Leben im Mittelalter. Viele Perspektivwechsel ermöglichen es, ein sehr umfangreiches Bild von der Gesamthandlung zu bekommen. Auch wenn die Protagonistin nicht vor Ort ist, erfährt man so, wie es z.B. ihrem Freund und Bruder geht oder was ihre goharischen Begleiter wirklich denken und fühlen. Das Ende kommt dann ein wenig überraschend, sehr viele Fragen bleiben offen und obwohl man bereits viel erfahren hat, die Konflikte in den Dörfern sich zuzuspitzen scheinen und auch Ishiras Aufgaben immer vielfältiger werden, fühlt man sich etwas aus der Handlung gerissen. Inagi ist eine sehr schön ausgearbeitet, spannende Welt, mit sympathischen Figuren, in der es noch viel zu entdecken gibt. Ich bin neugierig geworden und werde bald den zweiten Band lesen, um zu erfahren, wie es mit Ishira und den anderen weiter geht.

4/5

spannende Welt Inagi mit sympathischen Charakteren/4,5 Sterne

Dana am 03.02.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Ishira ist eine junge Sklavin, die in den Kristallminen Inagis arbeitet und jeden Tag aufs Neue von den goharischen Eroberern überwacht, bewacht und wenn nötig auch bestraft wird. Das Leben auf der Insel ist hart und anstrengend. Neben den menschlichen Gefahren drohen auch immer wieder Übergriffe von an Amanori, die in unregelmäßigen Abständen die Dörfer angreifen. Als Ishira entdeckt, dass sie besondere Fähigkeiten in Bezug auf die Kristallenergie hat, ändert sich ihr Leben von einem Tag auf den anderen. Rausgerissen aus ihrer gewohnten Umgebung, bekommt sie große Aufgaben zugeteilt und gerät dabei zwischen verschiedene Fronten. Eine Insel voller Geheimnisse, Überraschungen und ungewöhnlicher Kreaturen wartet darauf, von dem Leser entdeckt zu werden. Willkommen in der fantastischen Welt von Inagi! Ishira ist zu einer Hälfte Inagiri und zur anderen Gohara, ein Status der ihr jedoch keinesfalls Vorteile einbringt, eher im Gegenteil. Sie wird von den Dorfbewohnern ignoriert oder verachtet für ihre gemischte Herkunft, obwohl sie selbst wohl am wenigsten dafür kann. Als wäre das Leben als Sklavin nicht schon schlimm genug, hat sie auch noch diese zusätzliche Bürde zu tragen. Ishira ist eine sympathische Protagonistin, die sich trotz aller Widrigkeiten nicht unterkriegen lässt. Sie ist mutig und wissbegierig, weiß jedoch auch, dass sie in ihrer Position nur mit Bedacht handeln und mit viel Vorsicht Fragen stellen darf, um kein Misstrauen aufkommen zu lassen. Für sie ist es eine häufig sehr einsame, gedankenintensive Zeit, weit weg von ihren Bezugspersonen. Neben Ishira gibt es viele weitere, interessante Charaktere, die man im Verlauf der Geschichte besser kennen lernt. Besonders faszinierend finde ich auch den Drachentöter Yaren, der lange Zeit sehr unnahbar wirkt, bis er sich, selbst darüber verwundert, Ishira doch ein kleines Stück öffnet. Einige andere, die vielleicht noch eine wichtige Rolle bekommen könnten, bleiben bisher eher im Hintergrund und lassen so Raum für eigene Gedanken und Spekulationen. Durch den sehr detaillierten und anschaulichen Schreibstil von Patricia Strunk kann man sich all die ungewöhnlichen und fremden Wesen sehr gut vorstellen. Ausführliche Beschreibungen erzeugen ein genaues Bild von der Umgebung und auch von den Tieren, wie z.B. den Amanori. Schließt man seine Augen, kann man sich nach Inagi träumen, die Bäume rauschen und die Hacken auf den Kristall schlagen hören. Die Sprache ist sehr angenehm und trotz all der fremden Namen, Begriffe und Anreden findet man sich gut und schnell im Buch zurecht. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, mit denen weder Ishira noch ich als Leser gerechnet haben. Neue Probleme, neue Herausforderungen und immer die Schwierigkeit, dass sie nicht mal eben eine SMS nach Hause schreiben kann, um die neue Lage durchzugeben, sich Rat zu holen oder einfach nur den Kontakt zu halten. Denn der Alltag auf Inagi erinnert nicht nur von der technischen Ausstattung an ein Leben im Mittelalter. Viele Perspektivwechsel ermöglichen es, ein sehr umfangreiches Bild von der Gesamthandlung zu bekommen. Auch wenn die Protagonistin nicht vor Ort ist, erfährt man so, wie es z.B. ihrem Freund und Bruder geht oder was ihre goharischen Begleiter wirklich denken und fühlen. Das Ende kommt dann ein wenig überraschend, sehr viele Fragen bleiben offen und obwohl man bereits viel erfahren hat, die Konflikte in den Dörfern sich zuzuspitzen scheinen und auch Ishiras Aufgaben immer vielfältiger werden, fühlt man sich etwas aus der Handlung gerissen. Inagi ist eine sehr schön ausgearbeitet, spannende Welt, mit sympathischen Figuren, in der es noch viel zu entdecken gibt. Ich bin neugierig geworden und werde bald den zweiten Band lesen, um zu erfahren, wie es mit Ishira und den anderen weiter geht.

4/5

erstmal an die Namen gewöhnt, eröffnet sich eine bezaubernde fremde Welt

Anja am 03.02.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Auf der Insel Inagi regieren die Gohari über die Inagiri, welche als Sklaven in Mienen unter gefährlichen Bedingungen leuchtende Kristalle abbauen. Doch der Kristall, der beim Abbau regelmäßig durch Energiestöße Leben kostet, beginnt an Leuchtkraft zu verlieren. Durch Zufall ist Ishira während eines drohenden Energiestoßes in der Miene. Sie wittert die Gefahr rechtzeitig und kann damit Leben retten. Als sich herausstellt, dass sie die Kristallenergie spüren kann, beginnt für Ishira eine lange Reise zu weiteren Mienen, wo sie ihre neu entdeckte Fähigkeit einsetzen soll, während gleichzeitig in ihrem Heimatdorf der Zorn auf die Eroberer weiter zunimmt und die Angst vor neuen Angriffen der blitzspeienden Drachen wächst ... INAGI: Kristalladern ist der Auftaktband von Patricia Strunks Fantasy-Reihe über die junge Ishira, die auf ihrer Heimatinsel Inagi unerwartete Abenteuer erlebt. Ishira ist ein „Halbblut“ - halb Gohari, halb Inagiri. Während die Gohari auf sie herabblicken, wie auf jede andere Sklavin auch, wird sie von den Dorfbewohnern aufgrund ihrer Herkunft überwiegend gemieden. Ihr Leben ist nicht einfach, aber sie lässt sich von den bösen Blicken nicht abschrecken, begegnet ihrer Umwelt freundlich und ist trotz der Missgunst der anderen bereit, ihr eigenes Leben zum Schutz ihrer Mitmenschen zu riskieren. Dies macht sie zu einer sehr sympathischen Protagonistin, besonders wenn sie dann auch noch während ihrer Reise gegenüber den goharischen Begleitern immer wieder Mut und unerlaubte Neugier zeigt. Ihr innerer Konflikt, welcher Seite sie sich mehr zugehörig fühlt, wird nachvollziehbar geschildert. Trotz Er-Erzähler erhält man intensive Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle. Abwechselnd wird das Geschehen an verschiedenen Orten bzw. über verschiedene Figuren geschildert. Zwar bildet Ishira den Schwerpunkt und kommt in den meisten Szenen vor, daneben gibt es aber immer wieder Wechsel zu ihrem Heimatdorf, wo ihr Jugendfreund Kanhiro und ihr Bruder Ishira erwarten, und Episoden über den Drachentöter Yaren, der zunächst allein in den Bergen unterwegs ist, bevor seine und Ishiras Wege sich kreuzen. Diese Wechsel ermöglichen es, über Ishiras Gefühle hinaus Einblicke in andere Figuren zu bekommen und das Geschehen an verschiedenen Handlungsorten zu verfolgen. Die Handlung ist im Großen und Ganzen sehr spannend. Schnell zeigt sich Ishiras Fähigkeit, was erste Fragen aufwirft. Ihre bald einsetzenden Träume und Visionen sorgen für weitere Rätsel und erzeugen eine mysteriöse Stimmung. Auch die Spannungen zwischen den Inagiri und den Gohari sind von Beginn an spürbar und sorgen damit für Konfliktpotential. An manchen Stellen habe ich die inneren Monologe Ishiras als langatmig empfunden, weil dadurch immer wieder das ereignisreiche Geschehen unterbrochen wurde. An diesen Stellen zieht sich das Buch etwas, während es andererseits Szenen gibt, wo sich die Handlung geradezu überschlägt und man auch als Leser kaum zum Luftholen kommt. Positiv muss die gesamte Welt erwähnt werden, die Patricia Strunk entwirft. Mit einem bildhaften Schreibstil lässt sie die Amanori lebendig werden und schmückt die Landschaftsbeschreibungen mit so vielen Details aus, dass die abwechslungsreichen Landstriche gut vorstellbar werden. Ein Glossar hilft, sich in der inagischen Pflanzen- und Tierwelt zurechtzufinden sowie die vielen verschiedenen goharischen Anreden für die Krieger und Lehrer einzuordnen. Zusammen mit den ungewöhnlichen Namen ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild, in das man sich als Leser aufgrund der fremdartigen Begriffe aber erst mal hineinlesen muss. Vielfältige Protagonistin, abwechslungsreiche Erzählweise, detailreich ausgearbeitete Fantasywelt – trotz einiger Längen hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Trotzdem vergebe ich „nur“ 4 Sterne. Warum? Auch wenn es sich um einen ersten Teil handelt, ist mir die Geschichte insgesamt zu offen. Es werden viele Fragen aufgeworfen, aber keine wichtige beantwortet. Es werden zig Handlungsstränge begonnen, aber bisher keiner zuende geführt. Denke ich an den Inhalt zurück, lässt sich feststellen, dass Ishiras Reise gerade erst begonnen hat – die „richtige“ Handlung erwartet man jetzt erst noch. Neugierig, wie es weitergeht, bin ich aber definitiv geworden.

4/5

erstmal an die Namen gewöhnt, eröffnet sich eine bezaubernde fremde Welt

Anja am 03.02.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Auf der Insel Inagi regieren die Gohari über die Inagiri, welche als Sklaven in Mienen unter gefährlichen Bedingungen leuchtende Kristalle abbauen. Doch der Kristall, der beim Abbau regelmäßig durch Energiestöße Leben kostet, beginnt an Leuchtkraft zu verlieren. Durch Zufall ist Ishira während eines drohenden Energiestoßes in der Miene. Sie wittert die Gefahr rechtzeitig und kann damit Leben retten. Als sich herausstellt, dass sie die Kristallenergie spüren kann, beginnt für Ishira eine lange Reise zu weiteren Mienen, wo sie ihre neu entdeckte Fähigkeit einsetzen soll, während gleichzeitig in ihrem Heimatdorf der Zorn auf die Eroberer weiter zunimmt und die Angst vor neuen Angriffen der blitzspeienden Drachen wächst ... INAGI: Kristalladern ist der Auftaktband von Patricia Strunks Fantasy-Reihe über die junge Ishira, die auf ihrer Heimatinsel Inagi unerwartete Abenteuer erlebt. Ishira ist ein „Halbblut“ - halb Gohari, halb Inagiri. Während die Gohari auf sie herabblicken, wie auf jede andere Sklavin auch, wird sie von den Dorfbewohnern aufgrund ihrer Herkunft überwiegend gemieden. Ihr Leben ist nicht einfach, aber sie lässt sich von den bösen Blicken nicht abschrecken, begegnet ihrer Umwelt freundlich und ist trotz der Missgunst der anderen bereit, ihr eigenes Leben zum Schutz ihrer Mitmenschen zu riskieren. Dies macht sie zu einer sehr sympathischen Protagonistin, besonders wenn sie dann auch noch während ihrer Reise gegenüber den goharischen Begleitern immer wieder Mut und unerlaubte Neugier zeigt. Ihr innerer Konflikt, welcher Seite sie sich mehr zugehörig fühlt, wird nachvollziehbar geschildert. Trotz Er-Erzähler erhält man intensive Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle. Abwechselnd wird das Geschehen an verschiedenen Orten bzw. über verschiedene Figuren geschildert. Zwar bildet Ishira den Schwerpunkt und kommt in den meisten Szenen vor, daneben gibt es aber immer wieder Wechsel zu ihrem Heimatdorf, wo ihr Jugendfreund Kanhiro und ihr Bruder Ishira erwarten, und Episoden über den Drachentöter Yaren, der zunächst allein in den Bergen unterwegs ist, bevor seine und Ishiras Wege sich kreuzen. Diese Wechsel ermöglichen es, über Ishiras Gefühle hinaus Einblicke in andere Figuren zu bekommen und das Geschehen an verschiedenen Handlungsorten zu verfolgen. Die Handlung ist im Großen und Ganzen sehr spannend. Schnell zeigt sich Ishiras Fähigkeit, was erste Fragen aufwirft. Ihre bald einsetzenden Träume und Visionen sorgen für weitere Rätsel und erzeugen eine mysteriöse Stimmung. Auch die Spannungen zwischen den Inagiri und den Gohari sind von Beginn an spürbar und sorgen damit für Konfliktpotential. An manchen Stellen habe ich die inneren Monologe Ishiras als langatmig empfunden, weil dadurch immer wieder das ereignisreiche Geschehen unterbrochen wurde. An diesen Stellen zieht sich das Buch etwas, während es andererseits Szenen gibt, wo sich die Handlung geradezu überschlägt und man auch als Leser kaum zum Luftholen kommt. Positiv muss die gesamte Welt erwähnt werden, die Patricia Strunk entwirft. Mit einem bildhaften Schreibstil lässt sie die Amanori lebendig werden und schmückt die Landschaftsbeschreibungen mit so vielen Details aus, dass die abwechslungsreichen Landstriche gut vorstellbar werden. Ein Glossar hilft, sich in der inagischen Pflanzen- und Tierwelt zurechtzufinden sowie die vielen verschiedenen goharischen Anreden für die Krieger und Lehrer einzuordnen. Zusammen mit den ungewöhnlichen Namen ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild, in das man sich als Leser aufgrund der fremdartigen Begriffe aber erst mal hineinlesen muss. Vielfältige Protagonistin, abwechslungsreiche Erzählweise, detailreich ausgearbeitete Fantasywelt – trotz einiger Längen hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Trotzdem vergebe ich „nur“ 4 Sterne. Warum? Auch wenn es sich um einen ersten Teil handelt, ist mir die Geschichte insgesamt zu offen. Es werden viele Fragen aufgeworfen, aber keine wichtige beantwortet. Es werden zig Handlungsstränge begonnen, aber bisher keiner zuende geführt. Denke ich an den Inhalt zurück, lässt sich feststellen, dass Ishiras Reise gerade erst begonnen hat – die „richtige“ Handlung erwartet man jetzt erst noch. Neugierig, wie es weitergeht, bin ich aber definitiv geworden.

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