Nach dem Unfall sind Zeit und Welt aus den Fugen. 263 Tage liegt Felix Winter im Koma, exakt die Anzahl jener Tage, die seine Mutter vor elf Jahren mit ihm schwanger war. Dann erleben die Menschen um ihn herum ein Wunder: An einem prächtigen Sommertag kehrt er zurück ins Leben. Und nennt sich von nun an anders, nämlich Anders. Er hat keinerlei Erinnerung mehr an die Zeit vor dem Unfall oder an den Unfall selbst … und es gibt jemanden, der alles dafür tun wird, dass das so bleibt. Andreas Steinhöfel liest selbst: gewohnt genial und ungekürzt!
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
CK
aus Raum Stuttgart
5/5
05.09.2025
Buch (Taschenbuch)
Wenn plötzlich alles ANDERS…
Wenn plötzlich alles ANDERS ist: Tiefgründiger, außergewöhnlicher (Jugend-)Roman Andreas Steinhöfel kennt man vor allem durch seine beliebte „Rico und Oskar“-Reihe - dieser (schon etwas ältere und leider erst jetzt von mir entdeckte) Roman hier ist aber definitiv ANDERS! Nach einem tragischen Unfall liebt Felix im Koma, und zwar genau 263 Tage - das ist exakt die Anzahl jener Tage, die seine Mutter vor elf Jahren mit ihm schwanger war. Niemand hatte mehr daran geglaubt, doch das Wunder geschieht und Felix wacht wieder auf. Doch er möchte nun nicht mehr Felix genannt werden, er gibt sich den Namen Anders. "'Warum hast du dich umbenannt?' Der Winterjunge zuckte die Achseln. 'Weil ich mich nicht mehr wie ein Felix fühle ' 'Und wie fühlt sich ein Felix?' 'Eingesperrt.'" An die Zeit vor dem Unfall oder den Unfall selbst hat der Junge keine Erinnerung mehr - und es gibt jemanden, der unbedingt möchte, dass das auch so bleibt ... Nicht nur sein Name, auch sein Verhalten ist anders als vor dem Unfall. Dies stellt auch seine Eltern und deren Ehe auf eine harte Probe. Besonders seine zielstrebige Mutter, die Felix/Anders‘ Zukunft schon fest „geplant“ hatte, kann damit überhaupt nicht umgehen. Auch seine Mitschüler*innen können mit seinem neuen, merkwürdigen Verhalten nicht umgehen. Er macht ihnen Angst mit seinen Worten und seinem Verhalten. "Ihn umgibt eine eigene Aura: Er strahlt die Ruhe aus, wie sie unmittelbar vor dem Einschlafen in dir aufkommt, wenn du in den ersten Traum der kommenden Nacht gleitest, er verströmt Trost, wenn Dein Innerstes von etwas erschüttert ist, wenn Angst dich quält oder Unrast dich erfüllt; wo deine Welt verrückt, reicht seine bloße Anwesenheit aus, sie wieder in ein Gleichgewicht zu bringen, und wo sie zerbricht, entgratet sein Lachen die schmerzhaft scharfen Kanten ihrer Bruchstellen." Gegen Ende hin gibt es noch einige unerwartete Wendungen, auf die ich hier nicht eingehen möchte, um nicht zu spoilern. Erst am Ende offenbart sich die ganze Geschichte. Der Schreibstil ist anspruchsvoll und die Thematik eher ernsthaft. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, je nach Blickwinkel wechselt der Schreibstil. Das ist sehr gelungen und authentisch. Die Charaktere hat Andreas Steinhöfel sehr gut getroffen, sehr authentisch und liebevoll dargestellt. Ich würde das Buch aufgrund seiner Komplexität nicht für zu junge Kinder empfehlen würde, vielleicht so ab 13 Jahren, aber definitiv auch für Erwachsene. „Anders“ ist ein wirklich ungewöhnliches Buch, ergreifend und erschütternd, fesselnd und bewegend, poetisch und mystisch, wirklich etwas ganz Besonderes. Es steckt viel Symbolik in der Geschichte; ob all das von zu jungen Leser*innen schon begriffen werden kann, weiß ich nicht; aber ich mag es, wenn Jugendbücher anspruchsvoll sind. Ich als Erwachsene hatte so einen Roman nicht erwartet, wow - ein wirklich besonderes Leseerlebnis!
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
05.09.2025
Buch (Taschenbuch)
Wenn plötzlich alles ANDERS ist: Tiefgründiger, außergewöhnlicher (Jugend-)Roman
Andreas Steinhöfel kennt man vor allem durch seine beliebte „Rico und Oskar“-Reihe - dieser (schon etwas ältere und leider erst jetzt von mir entdeckte) Roman hier ist aber definitiv ANDERS!
Nach einem tragischen Unfall liebt Felix im Koma, und zwar genau 263 Tage - das ist exakt die Anzahl jener Tage, die seine Mutter vor elf Jahren mit ihm schwanger war. Niemand hatte mehr daran geglaubt, doch das Wunder geschieht und Felix wacht wieder auf. Doch er möchte nun nicht mehr Felix genannt werden, er gibt sich den Namen Anders.
"‘Warum hast du dich umbenannt?’
Der Winterjunge zuckte die Achseln. ‘Weil ich mich nicht mehr wie ein Felix fühle ’
‘Und wie fühlt sich ein Felix?’
‘Eingesperrt.’"
An die Zeit vor dem Unfall oder den Unfall selbst hat der Junge keine Erinnerung mehr - und es gibt jemanden, der unbedingt möchte, dass das auch so bleibt …
Nicht nur sein Name, auch sein Verhalten ist anders als vor dem Unfall. Dies stellt auch seine Eltern und deren Ehe auf eine harte Probe. Besonders seine zielstrebige Mutter, die Felix/Anders‘ Zukunft schon fest „geplant“ hatte, kann damit überhaupt nicht umgehen.
Auch seine Mitschüler*innen können mit seinem neuen, merkwürdigen Verhalten nicht umgehen. Er macht ihnen Angst mit seinen Worten und seinem Verhalten.
“Ihn umgibt eine eigene Aura: Er strahlt die Ruhe aus, wie sie unmittelbar vor dem Einschlafen in dir aufkommt, wenn du in den ersten Traum der kommenden Nacht gleitest, er verströmt Trost, wenn Dein Innerstes von etwas erschüttert ist, wenn Angst dich quält oder Unrast dich erfüllt; wo deine Welt verrückt, reicht seine bloße Anwesenheit aus, sie wieder in ein Gleichgewicht zu bringen, und wo sie zerbricht, entgratet sein Lachen die schmerzhaft scharfen Kanten ihrer Bruchstellen.”
Gegen Ende hin gibt es noch einige unerwartete Wendungen, auf die ich hier nicht eingehen möchte, um nicht zu spoilern. Erst am Ende offenbart sich die ganze Geschichte.
Der Schreibstil ist anspruchsvoll und die Thematik eher ernsthaft. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, je nach Blickwinkel wechselt der Schreibstil. Das ist sehr gelungen und authentisch. Die Charaktere hat Andreas Steinhöfel sehr gut getroffen, sehr authentisch und liebevoll dargestellt.
Ich würde das Buch aufgrund seiner Komplexität nicht für zu junge Kinder empfehlen würde, vielleicht so ab 13 Jahren, aber definitiv auch für Erwachsene.
„Anders“ ist ein wirklich ungewöhnliches Buch, ergreifend und erschütternd, fesselnd und bewegend, poetisch und mystisch, wirklich etwas ganz Besonderes. Es steckt viel Symbolik in der Geschichte; ob all das von zu jungen Leser*innen schon begriffen werden kann, weiß ich nicht; aber ich mag es, wenn Jugendbücher anspruchsvoll sind.
Ich als Erwachsene hatte so einen Roman nicht erwartet, wow - ein wirklich besonderes Leseerlebnis!
Bewertung
5/5
14.12.2023
eBook (ePUB)
er ist Anders
Nach einem Unfall erwacht Felix aus dem Koma und ist von da an anders- so möchte er auch genannt werden. Er hat keine Erinnerung an sein Leben vor dem Unfall und an die Person die er mal war. Das kommt für ein paar Jungen aus seiner Schule gerade gelegen...
conny
aus Köln
5/5
06.05.2017
Buch (Taschenbuch)
Die besten Bücher sind für…
Die besten Bücher sind für mich die, die ich am liebsten in einem Zug durchlesen möchte, weil sie so fesselnd sind. Dazu gehören immer die Bücher von Andreas Steinhöfel. Das Buch „Anders“ ist wieder solch eine faszinierende und fesselnde Geschichte. Ein Kritiker meinte, dies sei kein Jugendbuch, aber mit dem Hintergrund, was den Jugendlichen heutzutage alles durch Medien und Zeitgeist zugemutet wird, kann dieses Buch jeder Jugendliche ab 10 Jahren lesen. Einfühlsam, manchmal grob in der Sprache der Gedanken der Protagonisten, feinfühlig, was die Gefühlssituation der Figuren betrifft, mit wunderbaren Bildern der Phantasie und zugleich Darstellung harter Realität ist dieses Buch einmal wieder ein Kleinod aus Steinhöfels Universum. Nichts ist vorhersehbar, die spannenden Wendungen im Leben des elfjährigen Felix Winter, der durch einen tragischen Unfall ins Koma fiel und dann, nachdem er aus dem Koma aufgewacht war, die Welt seiner Familie und seiner Schulkameraden in sozusagen magische Unordnung versetzt, ist überaus spannend inszeniert.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
03.10.2022
Buch (Taschenbuch)
So besonders
Manchmal findet man Bücher so toll, dass man seine Begeisterung nur schwer in Worte fassen kann. So geht es mir mit Steinhöfels „Anders“. Es hat mich einfach umgehauen. Und alles, was ich darüber schreiben oder sagen könnte, kann ihm nicht annähernd gerecht werden.
Sprache und Schreibstil sind genial und suchen ihresgleichen. Die Geschichte ist definitiv anders, mysteriös und stellenweise sogar derartig unheimlich, dass mir jedes Mal ein wohliger Schauer über den Rücken läuft. Der Humor kommt leise und intelligent daher und überrascht an Stellen, wo man ihn nicht erwartet hätte.
Felix Winter/Anders ist eine der interessantesten Buchfiguren, die mir je begegnet sind, aber auch die Nebencharaktere sind ohne Ausnahme hervorragend ausgearbeitet und nicht einer von ihnen dürfte fehlen.
Dieses Buch begleitet mich nun schon mehrere Jahre und es ist nicht bei einem Mal lesen geblieben, weil es mich immer wieder zu diesem großartigen Stück Literatur hingezogen hat. Sogwirkung ist hier das richtige Wort, selbst wenn man nur am Bücherregal vorbeiläuft und es kurz anschaut. Man möchte sofort wieder in diese Geschichte eintauchen.
„Anders“ ist ohne Zweifel eines meiner all-time favourites, es ist ein ungewöhnliches Buch, eines was ich am liebsten jedem in die Hand drücken möchte. Lesen!!!
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
06.08.2022
Buch (Taschenbuch)
Berührend, spannend, anspruchsvoll
Was für ein aufrüttelndes, spannendes Jugendbuch! Es geht um den 11-jährigen Jungen Felix, der nach einem Unfall lange im Koma liegt und nach dem Erwachen sich nicht mehr an sein vorheriges Leben erinnern kann. Er möchte dann "Anders" heißen und steht vor einer Menge Fragen und Ungereimtheiten. Für seine Mitmenschen ist er wesensverändert - alle, ihn selbst eingeschlossen, müssen mit der neuen Situation klarkommen. Es stehen offene Fragen im Raum, es gibt dramatische Episoden und überraschende Wendungen. Die Geschichte behandelt verschiedene Erzählstränge und zeigt unterschiedliche Perspektiven, so dass es durchaus ein anspruchsvolleres Jugendbuch ist. Ich kann es sehr empfehlen - für Jugendliche ab 13/ 14 Jahre.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
4/5
11.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Steinhöfel schreibt auf spannende...
Steinhöfel schreibt auf spannende Weise, wie das ist, anders zu sein, fremd im eigenen Körper, in seinem Zuhause in der Familie und unter Freunden, wenn man nach einem Jahr im Koma erwacht und sich nicht mehr erinnert. Die Dinge ganz neu wahr nimmt und alles ANDERS sieht.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.