Bulimie als soziokulturelles Phänomen Eine theoretische Betrachtung mit Blick auf den schulischen Kontext
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
24,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.11.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
152 (Printausgabe)
Dateigröße
1505 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656836889
Mittlerweile fachsimpeln wir Laien über Gesundes und Wertvolles, sowie über Nährwerte und Indizes, die verschiedene Lebensmittel haben. Dieser Essenskult, der als Lifestyle daherkommt, liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Essstörungen, denen die moderne Gesellschaft ausgeliefert ist. Denn zu dem gewandelten Menschenbild moderner Gesellschaften gehört ein makelloser, sportlich schlanker Körper, der auf "Teufel komm raus" geformt und ausgebildet werden muss, koste es was es wolle.
Hollywood Stars und Sternchen machen es vor. Ein ungeheurer Druck lastet auf den Schauspielern. Ihr Kapital, nämlich ihren Körper auf Gardemaß zu halten. Die Regenbogen-Presse zeigt uns eine schillernde Welt, in der jedes Kilogramm zu viel verpönt ist. Die Hochglanzbilder vermitteln einen Ist-Zustand von makelloser Haut, wallenden Haaren, langen Beinen, perfekt geformte Pös und hervortretenden Brüsten, der für ein junges Mädchen nur schwer zu erreichen ist.
Sportliche Exesse wechseln sich mit Diäten ab und aus der angestrebten Glückseeligkeit wird oft Unglück, Trauer und Einsamkeit. Das gilt für das Model genauso wie für das Mädchen von neben an.
Neben Sport und Diäten greifen manche Menschen, zumeist junge Frauen aber auch, zum Mittel der Vomitation. Dieses Phänomen ist nichts neues. Waren es doch die alten Römer, die sich eine Feder in den Rachen einbrachten, um den Magen zu leeren, damit noch mehr von den köstlichen Früchten verspeist werden konnten.
Aber wann ist es die Gier nach unendlichem Genuss und wann ein Krankheitsbild, deren Opfer professioneller Hilfe bedürfen? Wie gestaltet sich dieses soziokulturelles Phänomen, dass wir als Bulimie bezeichnen? Diesen Fragen geht diese vorliegende Arbeit unter anderem nach. [...]
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