Produktbild: Martins Frühling

Martins Frühling Als der Krieg zu Ende ging

2

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.05.2015

Verlag

Allitera

Seitenzahl

171 (Printausgabe)

Dateigröße

422 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783869067162

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

11.05.2015

Verlag

Allitera

Seitenzahl

171 (Printausgabe)

Dateigröße

422 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783869067162

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  • Herbstrose

    aus 87772

    5/5

    07.06.2015

    eBook (ePUB)

    Zwischen Hoffen und Bangen …

    München, Frühjahr 1945. Noch immer wütet der Krieg, Tag und Nacht fallen Bomben auf die Stadt. Die Essensrationen sind knapp, Strom und Wasser meist abgestellt und Brennmaterial muss man sich irgendwie besorgen. Ständig heulen die Sirenen, Fliegeralarm treibt die Menschen in die Keller. Aber auch dort sind sie nicht sicher, Angst ist ihr ständiger Begleiter. Inmitten dieses Infernos kämpft Christa mit ihrem 10jährigen Sohn Martin ums Überleben. Ihr Mann, Martins Vater, ist in Russland vermisst, Christa ist dienstverpflichtet, muss arbeiten. Martin verbringt deshalb viel Zeit mit seinem Freund Horsti, dessen Vater die beiden Jungen unterrichtet. Ihre Streifzüge durch die zerstörte Stadt sind für sie, bei allem Schrecklichen das sie sehen müssen, so etwas wie Abenteuer. Als aber Martin erfährt, dass seine Mutter ihn belogen hat und sie sich trotz ihres Versprechens weiterhin heimlich mit einem französischen Kriegsgefangenen trifft, läuft er davon … Siebzig Jahre sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vergangen, eine Zeit, die den meisten heute lebenden Menschen sehr weit entfernt ist. Doch es gibt noch Zeitzeugen. Einer davon ist Josef Ebner, der Autor des Romans „Martins Frühling“, der bei Kriegsende acht Jahre alt war. Eindringlich und bewegend veranschaulicht er uns das Grauen dieses Krieges aus Sicht eines zehnjährigen Jungen und seiner Mutter. Man erlebt die Bombennächte im Keller, spürt die Angst der Verschütteten und die Verzweiflung derer, die kein Dach mehr über dem Kopf haben. Heimtücke, Verleumdung und Denunziation sind an der Tagesordnung, aber auch Mitgefühl, gegenseitige Hilfe, menschliche Wärme und Hoffnung kommen zum Ausdruck. Exemplarisch spiegelt das Schicksal der Protagonisten das beinahe aussichtslose Bemühen um etwas Normalität, um in diesen Zeiten zu Leben, zu Überleben und dabei die Hoffnung nicht zu verlieren. Fazit: Ein Buch, das an die Geschehnisse vor über siebzig Jahren in Deutschland erinnert und das, angesichts der aktuellen Kriegs- und Krisengebiete, die Brutalität und Sinnlosigkeit des Krieges deutlich macht - aber auch eine Geschichte über Liebe, über Hoffnung und über einen Jungen, der ganz schnell erwachsen werden muss. Packend, bewegend und erschütternd! Von mir 5* und eine Leseempfehlung an alle Generationen!

  • Bewertung

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Kurz vor Ende des 2. Weltkriegs...

    München im März 1945: Tag und Nacht heulen die Sirenen, feindliche Flieger lassen Bomben auf die Stadt regnen. Inmitten des Kriegsinfernos versuchen Christa und ihr zehnjähriger Sohn Martin so gut es geht zurechtzukommen. Für ihn, dessen Vater in Russland vermisst wird, ist der Krieg trotz aller Gefahren auch ein großes Abenteuer und mit kindlicher Naivität nimmt er die Welt so an wie sie ist. Aber immer wieder zeigt ihm die Kriegsrealität ihre brutale Seite. Als er erfährt, dass seine Mutter ihn angelogen und eine heimliche Affäre mit einem französischen Kriegsgefangenen hat, läuft Martin fort. ******************************************************** Mit „Martins Frühling“ lässt sich der Leser auf ein Buch ein, dass wenig Spannung hat und doch spannend ist, ein Buch, dass nicht die herausragendste Handlung hat und doch herausragend ist. Der Autor hat es geschafft, die letzten Kriegsmonate so detailgetreu zu beschreiben, dass während des gesamten Buches die verzweifelte Situation der Charaktere zum Greifen ist. Sie müssen stündlich um ihr Leben bangen. Und doch spürt man zwischendurch immer wieder den Funken Hoffnung, dass der Krieg bald enden muss, welcher sie immer weiter vorantreibt um am Leben zu bleiben. Die Geschichte wird auf ein Einzelschicksal herunter gebrochen, sodass sie eine sehr persönliche wird (in der Buchbeschreibung steht, dass das Buch zum Teil autobiographische Züge hat) und den Leser berührt zurücklässt. Der 10 – jährige Martin gehört zu der „verlorenen Generation“. Er ist zu jung, um etwas anderes als den Krieg zu kennen. Gleichzeitig macht er aber durch, was man heute auch schon bei Burschen in diesen Alter erlebt, den ersten Anflug der Pubertät, wo er Geheimnisse vor seiner Mutter hat (die in diesem Fall mehr oder weniger begründet sind) und er sich verstockt zurückzieht. Gleichzeitig wächst er auch noch in der Kriegszeit auf, wo er sich täglich mit der Situation des Todes auseinandersetzen muss. Eine Spannung, die für einen 10 –jährigen kaum erträglich ist und das merkt man auch. Christa, seine Mutter, hat ein Verhältnis mit einem französischen Zwangsarbeiter begonnen, da ihr Mann als vermisst gilt. Obwohl sie weiß, dass es wider jede Vernunft ist, trifft sie sich im Geheimen mit ihm und wird dabei entdeckt. Von Christa bekommt man den Eindruck, dass sie sich nach außen hin die Starke bleiben muss. Hinter der Fassade geht es ihr aber, wie es bestimmt vielen Frauen in der Zeit des 2. Weltkriegs ergangen ist. Die Angst um das eigene Kind, den Ehemann und um die Menschen, die man mag und gleichzeitig Hoffnung auf bessere Zeiten. Nur selten habe ich ein Buch gelesen, dass in der Zeit des 2. Weltkriegs spielt und so eine realistische Darstellung bietet. Ich kann es daher nur jeden ans Herz legen…

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