Der Fall Moriarty

Eine Geschichte von Sherlock Holmes' großem Gegenspieler

Anthony Horowitz

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Beschreibung

Die Londoner Unterwelt ist in Aufruhr: Der gefürchtete amerikanische Gangster Clarence Devereux will seine Geschäfte nach England ausdehnen. Auch Professor Moriarty soll seine Hände im Spiel haben – aber ist er nicht, ebenso wie Sherlock Holmes, an den Reichenbachfällen in den Tod gestürzt? Und welche Rolle spielt der undurchsichtige Detektiv Chase, der plötzlich in London auftaucht? Als der Machtkampf der Giganten des Verbrechens seine Opfer fordert und eine grausam zugerichtete Leiche gefunden wird, macht sich Inspector Jones von Scotland Yard daran, die Machenschaften des Amerikaners aufzudecken. Eine blutige Spur führt von den Docks bis in die Katakomben des Smithfield Meat Market. Kann es sein, dass Moriarty noch lebt?
Ganz in der Tradition seines Sherlock-Holmes-Romans Das Geheimnis des weißen Bandes schickt Anthony Horowitz erneut die Ermittler von Scotland Yard auf Verbrecherjagd – und Athelney Jones beweist, dass er Sherlock Holmes ein würdiger Nachfolger ist.

"Wer die Romane von Sherlock Holmes liebt, seinen Ermittlungsstil und die Sprache, der wird nach dem Fall Moriarty ganz gespannt auf eine neue Geschichte von Horowitz warten."
Nicole Abraham, Hessischer Rundfunk 29.10.2014

Produktdetails

Verkaufsrang 36416
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 24.10.2015
Verlag Insel Verlag
Seitenzahl 343
Maße (H) 18,8/11,6/3 cm
Gewicht 317 g
Auflage 1
Originaltitel Moriarty
Übersetzer Lutz-W. Wolff
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-36109-1

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2 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

4/5

Durchaus gelungen, aber nicht so gut wie sein Vorgänger

Igelmanu66 aus Mülheim am 09.05.2016

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Sie wohnen in einem der oberen Stockwerke in einem altmodischen Wohnblock. Sie finden, dass Ihre Firma sich nicht genug um Sie kümmert, obwohl Sie doch einer ihrer erfolgreichsten Ermittler sind. Sie sind nicht verheiratet. Es tut mir leid, dass Ihre Überfahrt offenbar besonders unangenehm war – und zwar nicht nur wegen des scheußlichen Wetters am zweiten oder vielleicht dritten Tag. Sie haben den Verdacht, dass Ihre gesamte Reise ein völlig sinnloses Unterfangen ist. Ich hoffe aber um Ihretwillen, dass dies nicht der Fall ist.« Inspector Athelney Jones von Scotland Yard ist ein großer Bewunderer von Sherlock Holmes und hat sich in dessen Fähigkeiten der Deduktion – wie man sieht – schwer geübt. Der amerikanische Detektiv Frederick Chase, mit dem er an den Reichenbachfällen, dem Ort, an dem Holmes und sein alter Widersacher Professor Moriarty gemeinsam in den Tod stürzten, zusammentrifft, scheint auch entsprechend beeindruckt zu sein. Chase ist hinter dem berüchtigten amerikanischen Gangster Clarence Devereux her, der seine Geschäfte nach England ausdehnen will. Jones beschließt, diesen Verbrecher zu stoppen und mit Chase zusammenzuarbeiten. Tatsächlich tauchen schon bald die ersten grausam ermordeten Leichen auf und eine gefährliche Jagd beginnt, bei der sich den Ermittlern immer wieder eine Frage stellt: Kann es womöglich sein, dass Moriarty doch noch lebt? Als ich mich nach „Das Geheimnis des weißen Bandes“ an dieses Buch machte, hatte ich mit einem weiteren Fall für Sherlock Holmes gerechnet. (Ich lese selten die Klappentexte ;-) Nun, Holmes wird regelmäßig erwähnt, taucht aber ansonsten nicht auf. Dafür gibt es Inspector Jones, der sich bemüht, in Holmes Fußstapfen zu treten. Zweifelsohne hat er dabei gute Ansätze, aber weder Holmes Charisma noch seine überragende Intelligenz. Darauf sollte man sich einrichten, sonst könnte man – durch zu hohe Erwartungen – enttäuscht werden. Der zweite Ermittler (Chase) erscheint als interessanter Charakter, den man schwer einordnen kann. So gesehen ist er ein reizvoller Gegensatz zu Jones, dessen Charakter recht offensichtlich erscheint. Was die Gegenseite angeht, kommen die Personen ziemlich einfach daher, sie sind durch die Bank „nur böse“, haben also wenig Potential für Überraschungen. Der Fall an sich ist klassisch aufgebaut und orientiert sich auch durch Erzählstil und Atmosphäre an den alten Sherlock Holmes Geschichten. Das, sowie eingebaute Überraschungen, würde ich als wirklich gelungen bezeichnen. Fazit: Nicht so gut wie sein Vorgänger und Inspector Jones kann sich bemühen, wie er will, Holmes Schuhe sind zu groß für ihn. Davon abgesehen aber ein gelungener und atmosphärisch dichter Krimi. Er verstummte, und ich starrte ihn an, als ob ich ihn zum ersten Mal sähe. »Sie haben mit fast allem recht, was sie gesagt haben«, murmelte ich heiser. »Aber woher zum Teufel Sie das alles wissen, ist mir vollkommen unerfindlich. Können Sie mir das bitte erklären?« »Ach, das ist alles recht offensichtlich«, erwiderte er. »Man könnte fast sagen, elementar.«

4/5

Durchaus gelungen, aber nicht so gut wie sein Vorgänger

Igelmanu66 aus Mülheim am 09.05.2016
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Sie wohnen in einem der oberen Stockwerke in einem altmodischen Wohnblock. Sie finden, dass Ihre Firma sich nicht genug um Sie kümmert, obwohl Sie doch einer ihrer erfolgreichsten Ermittler sind. Sie sind nicht verheiratet. Es tut mir leid, dass Ihre Überfahrt offenbar besonders unangenehm war – und zwar nicht nur wegen des scheußlichen Wetters am zweiten oder vielleicht dritten Tag. Sie haben den Verdacht, dass Ihre gesamte Reise ein völlig sinnloses Unterfangen ist. Ich hoffe aber um Ihretwillen, dass dies nicht der Fall ist.« Inspector Athelney Jones von Scotland Yard ist ein großer Bewunderer von Sherlock Holmes und hat sich in dessen Fähigkeiten der Deduktion – wie man sieht – schwer geübt. Der amerikanische Detektiv Frederick Chase, mit dem er an den Reichenbachfällen, dem Ort, an dem Holmes und sein alter Widersacher Professor Moriarty gemeinsam in den Tod stürzten, zusammentrifft, scheint auch entsprechend beeindruckt zu sein. Chase ist hinter dem berüchtigten amerikanischen Gangster Clarence Devereux her, der seine Geschäfte nach England ausdehnen will. Jones beschließt, diesen Verbrecher zu stoppen und mit Chase zusammenzuarbeiten. Tatsächlich tauchen schon bald die ersten grausam ermordeten Leichen auf und eine gefährliche Jagd beginnt, bei der sich den Ermittlern immer wieder eine Frage stellt: Kann es womöglich sein, dass Moriarty doch noch lebt? Als ich mich nach „Das Geheimnis des weißen Bandes“ an dieses Buch machte, hatte ich mit einem weiteren Fall für Sherlock Holmes gerechnet. (Ich lese selten die Klappentexte ;-) Nun, Holmes wird regelmäßig erwähnt, taucht aber ansonsten nicht auf. Dafür gibt es Inspector Jones, der sich bemüht, in Holmes Fußstapfen zu treten. Zweifelsohne hat er dabei gute Ansätze, aber weder Holmes Charisma noch seine überragende Intelligenz. Darauf sollte man sich einrichten, sonst könnte man – durch zu hohe Erwartungen – enttäuscht werden. Der zweite Ermittler (Chase) erscheint als interessanter Charakter, den man schwer einordnen kann. So gesehen ist er ein reizvoller Gegensatz zu Jones, dessen Charakter recht offensichtlich erscheint. Was die Gegenseite angeht, kommen die Personen ziemlich einfach daher, sie sind durch die Bank „nur böse“, haben also wenig Potential für Überraschungen. Der Fall an sich ist klassisch aufgebaut und orientiert sich auch durch Erzählstil und Atmosphäre an den alten Sherlock Holmes Geschichten. Das, sowie eingebaute Überraschungen, würde ich als wirklich gelungen bezeichnen. Fazit: Nicht so gut wie sein Vorgänger und Inspector Jones kann sich bemühen, wie er will, Holmes Schuhe sind zu groß für ihn. Davon abgesehen aber ein gelungener und atmosphärisch dichter Krimi. Er verstummte, und ich starrte ihn an, als ob ich ihn zum ersten Mal sähe. »Sie haben mit fast allem recht, was sie gesagt haben«, murmelte ich heiser. »Aber woher zum Teufel Sie das alles wissen, ist mir vollkommen unerfindlich. Können Sie mir das bitte erklären?« »Ach, das ist alles recht offensichtlich«, erwiderte er. »Man könnte fast sagen, elementar.«

2/5

Schweizer Geheimnisse

anyways am 04.05.2016

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In dem kleinen schweizerischen Dörfchen Meiringen ist die Leiche des Mathematikprofessors und ärgsten Widersachers von Sherlock Holmes, Moriaty aufgetaucht. Sowohl aus der Alten als auch aus der Neuen Welt machen sich zwei Herren auf, die Leiche zu identifizieren. Aus London reist Inspektor Jones vom Scotland Yard an, und auch die berühmte Pinkerton Detektei aus New York, schickt ihren besten Mann, Detektiv Frederick Chase. Letzterer versucht ein Schriftstück, das aus Amerika an den Professor ging, in dessen Hinterlassenschaften zu finden. Ein Brief mit hochbrisantem Inhalt, von einem Mann geschrieben der in Sachen Bösartigkeit dem Verstorbenem das Wasser reichen kann. Schon als Kind habe ich die Geschichten des Detektivduos Holmes/ Watson verfolgt. Jetzt gibt es einen Autor der dem Original sehr nahe kommt, und dessen erste Geschichte ich ebenso begeistert las wie die Originale. Ich war also hochgradig neugierig auf dieses Buch und habe die ersten Seiten verschlungen. Jedoch stoppte mein Leseeifer ziemlich abrupt, da mich einige Dinge stark irritierten. Es ist schon ein großes Kunststück eine Buchserie die Millionen von Menschen über Jahrzehnte begeistert hat und immer noch begeistert, nicht nur zu kopieren oder zu imitieren sondern den Faden der Geschichte erfolgreich weiter zu spinnen. Dies gelingt dem Autoren in meinen Augen nicht. Warum? Viele kleine Ungereimtheiten die sich im Laufe der Geschichte stark summierten. Ich weiß z. Bsp. Das „Watson“ mit allen Inspektoren von Scotland Yard, hart ins Gericht geht. Nicht nur was ihre Arbeit betraf sondern vor allem (auch in medizinischer Hinsicht ihr Aussehen, treffende Beschreibungen, in den seltensten Fällen aber schmeichelhafte Bewertungen. Nun in diesem Buch agiert Inspektor Jones, eine Figur die mir in der Beschreibung des Autors überhaupt nicht bekannt vorkam, tja das eigentliche Original war bullig, hatte ein rotes Gesicht, wahrscheinlich hohen Blutdruck und aufgedunsene Tränensäcke. Unser Jones hier sieht aber wie eine Kopie des Sherlock Holmes aus und er agiert auch genauso. Auch der angebliche Pinkerton- Detektiv rutscht nach wenigen Seiten in den Part des Dr. Watson mühelos aber wie schlecht abgekupfert herein. Nein diese Geschichte hat mich ziemlich von Beginn an nicht in ihren Bann ziehen können. Dabei gibt es durchaus einen nachvollziehbaren Plot, gute Spannungsbögen und ein überraschendes Ende aber sie passen bei Weitem nicht an das Original heran.

2/5

Schweizer Geheimnisse

anyways am 04.05.2016
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In dem kleinen schweizerischen Dörfchen Meiringen ist die Leiche des Mathematikprofessors und ärgsten Widersachers von Sherlock Holmes, Moriaty aufgetaucht. Sowohl aus der Alten als auch aus der Neuen Welt machen sich zwei Herren auf, die Leiche zu identifizieren. Aus London reist Inspektor Jones vom Scotland Yard an, und auch die berühmte Pinkerton Detektei aus New York, schickt ihren besten Mann, Detektiv Frederick Chase. Letzterer versucht ein Schriftstück, das aus Amerika an den Professor ging, in dessen Hinterlassenschaften zu finden. Ein Brief mit hochbrisantem Inhalt, von einem Mann geschrieben der in Sachen Bösartigkeit dem Verstorbenem das Wasser reichen kann. Schon als Kind habe ich die Geschichten des Detektivduos Holmes/ Watson verfolgt. Jetzt gibt es einen Autor der dem Original sehr nahe kommt, und dessen erste Geschichte ich ebenso begeistert las wie die Originale. Ich war also hochgradig neugierig auf dieses Buch und habe die ersten Seiten verschlungen. Jedoch stoppte mein Leseeifer ziemlich abrupt, da mich einige Dinge stark irritierten. Es ist schon ein großes Kunststück eine Buchserie die Millionen von Menschen über Jahrzehnte begeistert hat und immer noch begeistert, nicht nur zu kopieren oder zu imitieren sondern den Faden der Geschichte erfolgreich weiter zu spinnen. Dies gelingt dem Autoren in meinen Augen nicht. Warum? Viele kleine Ungereimtheiten die sich im Laufe der Geschichte stark summierten. Ich weiß z. Bsp. Das „Watson“ mit allen Inspektoren von Scotland Yard, hart ins Gericht geht. Nicht nur was ihre Arbeit betraf sondern vor allem (auch in medizinischer Hinsicht ihr Aussehen, treffende Beschreibungen, in den seltensten Fällen aber schmeichelhafte Bewertungen. Nun in diesem Buch agiert Inspektor Jones, eine Figur die mir in der Beschreibung des Autors überhaupt nicht bekannt vorkam, tja das eigentliche Original war bullig, hatte ein rotes Gesicht, wahrscheinlich hohen Blutdruck und aufgedunsene Tränensäcke. Unser Jones hier sieht aber wie eine Kopie des Sherlock Holmes aus und er agiert auch genauso. Auch der angebliche Pinkerton- Detektiv rutscht nach wenigen Seiten in den Part des Dr. Watson mühelos aber wie schlecht abgekupfert herein. Nein diese Geschichte hat mich ziemlich von Beginn an nicht in ihren Bann ziehen können. Dabei gibt es durchaus einen nachvollziehbaren Plot, gute Spannungsbögen und ein überraschendes Ende aber sie passen bei Weitem nicht an das Original heran.

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Kerstin Hahne

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4/5

auf Sherlocks Spuren

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diese Detektivgeschichte hat durchaus Charme, wartet allerdings mit einigen heftigeren Morden/Untaten von Kriminellen auf, als sie Doyle damals wohl auf seine Leserschaft losgelassen hätte.Da hier Holmes und Moriarty futsch sind, recherchieren ein genial-nervöser Scotland Yard Inspector namens Athelney Jones (sehr sympathisch) und als sein Adlatus Bzw.Erzähler ein Pinkerton-Agent namens Frederick Chase, der einen berüchtigten US-Gangster jagt, welcher sich mit Moriarty zusammentun wollte.Kryptischen Hinweisen in sherlockschem Duktus folgend, jagt der eifrige Inspector mit seinem neuen Freund in London nicht nur einem äußerst brutalen Mörder und bringt damit sich und seine Familie in höchste Gefahr, nein, er verstößt auch selber gegen einige ungeschriebene Regeln, was sich letztendlich rächt.... Anders als im Vorgängerbuch zeigt Horowitz ein (post-) viktorianisches England in Zeiten des Umbruchs mit neuerer Telegrafiertechnik, speziellen Settings wie unterirdischen Schlachthöfen und einem New Scotland Yard, über das er sich dezent lustig macht, weil es gerade -groß und hässlich erbaut- schon wieder zu klein geworden ist, um alle Beamten fassen zu können.... Insgesamt allerdings fehlte (mir) in dieser Geschichte "das letzte Körnchen Salz in der Suppe": ich mochte den cleveren, emfindsamen Jones, der Sherlocks Nachfolger werden will, auch die Figur des bösen Gegenübers mit seinem Ami-Gangster-Gefolge fand ich gut gewählt, alleine der Rest des Krimipersonals war etwas blass und einige Handlungen nicht immer nachvollziehbar.Die Volte kurz vor Ende machte dann durchaus Sinn, aber in meinen Augen zu spät - ich hatte da schon so eine Vermutung... Wer auf mehr von Holmes/Watson + Athelney Jones steht : es gibt noch eine kostenlose ebook(!) - Minigeschichte: "Die drei Königinnen" (+ Leseprobe des Moriarty-Falles) beim "Insel-Verlag" .
4/5

auf Sherlocks Spuren

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diese Detektivgeschichte hat durchaus Charme, wartet allerdings mit einigen heftigeren Morden/Untaten von Kriminellen auf, als sie Doyle damals wohl auf seine Leserschaft losgelassen hätte.Da hier Holmes und Moriarty futsch sind, recherchieren ein genial-nervöser Scotland Yard Inspector namens Athelney Jones (sehr sympathisch) und als sein Adlatus Bzw.Erzähler ein Pinkerton-Agent namens Frederick Chase, der einen berüchtigten US-Gangster jagt, welcher sich mit Moriarty zusammentun wollte.Kryptischen Hinweisen in sherlockschem Duktus folgend, jagt der eifrige Inspector mit seinem neuen Freund in London nicht nur einem äußerst brutalen Mörder und bringt damit sich und seine Familie in höchste Gefahr, nein, er verstößt auch selber gegen einige ungeschriebene Regeln, was sich letztendlich rächt.... Anders als im Vorgängerbuch zeigt Horowitz ein (post-) viktorianisches England in Zeiten des Umbruchs mit neuerer Telegrafiertechnik, speziellen Settings wie unterirdischen Schlachthöfen und einem New Scotland Yard, über das er sich dezent lustig macht, weil es gerade -groß und hässlich erbaut- schon wieder zu klein geworden ist, um alle Beamten fassen zu können.... Insgesamt allerdings fehlte (mir) in dieser Geschichte "das letzte Körnchen Salz in der Suppe": ich mochte den cleveren, emfindsamen Jones, der Sherlocks Nachfolger werden will, auch die Figur des bösen Gegenübers mit seinem Ami-Gangster-Gefolge fand ich gut gewählt, alleine der Rest des Krimipersonals war etwas blass und einige Handlungen nicht immer nachvollziehbar.Die Volte kurz vor Ende machte dann durchaus Sinn, aber in meinen Augen zu spät - ich hatte da schon so eine Vermutung... Wer auf mehr von Holmes/Watson + Athelney Jones steht : es gibt noch eine kostenlose ebook(!) - Minigeschichte: "Die drei Königinnen" (+ Leseprobe des Moriarty-Falles) beim "Insel-Verlag" .

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Thomas Coenen

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5/5

Was wurde aus Prof. Moriarty?

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der zweite Holmes Roman von Horowitz ist einfach nur genial und findet nach Reichenbach statt, wo die Frage nach dem Verbleib des Professors geklärt werden soll. Spannend bis zum letzten Punkt mit welchem auch erst die Lösung präsentiert wird. Viel Freude beim deduzieren!
5/5

Was wurde aus Prof. Moriarty?

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der zweite Holmes Roman von Horowitz ist einfach nur genial und findet nach Reichenbach statt, wo die Frage nach dem Verbleib des Professors geklärt werden soll. Spannend bis zum letzten Punkt mit welchem auch erst die Lösung präsentiert wird. Viel Freude beim deduzieren!

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