Produktbild: Die Todgeweihte

Die Todgeweihte Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

71683

Erscheinungsdatum

12.10.2015

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

3460 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641166243

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Verkaufsrang

71683

Erscheinungsdatum

12.10.2015

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

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3460 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641166243

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  • kingofmusic

    aus Bielefeld

    5/5

    08.01.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Faszinierende Zeitreise ins 14. Jahrhundert

    Was lange währt wird endlich gut :-) Nach einigen erfolglosen Anläufen über eine Leserunde an ein Buch von Titus Müller heranzukommen (ja, ich weiß, es gibt auch die Möglichkeit einfach in eine Buchhandlung zu latschen und sich ein Buch zu kaufen *g*), hatte die Losfee im Dezember ein Einsehen und ich durfte „Die Todgeweihte“ in Empfang nehmen. Nachdem der Weihnachtsstress langsam aber sicher nachließ und die Gedanken nicht mehr nur bei Geschenken für Kinder, Frau, Freunde usw. weilten, machte ich mich auf den literarischen Weg nach Basel ins Jahr 1348 und war sofort gefesselt von Titus Müller´s locker-leichter Schreibweise sowie den hervorragend recherchierten historischen Fakten. Man merkt sehr schnell, dass hier (was die historische Realität angeht) sehr viel Wert auf Genauigkeit gelegt wird, was für mich als Archivar unverzichtbar ist. Und so lernen wir im Laufe der Geschichte etwas über jüdische Sitten und Gebräuche sowie über die Verleumdungen gegenüber Juden und dem daraus resultierendem Judenpogrom in Basel Anfang 1349. Durch einen Zeitsprung von 7 Jahren werden wir auch Zeuge des schrecklichen Erdbebens, welches Basel 1356 heimgesucht hat und bei dem ein Großteil der Stadt vernichtet wurde. Geschickt verbindet Titus Müller eine (erfundene) Dreiecksliebesgeschichte, die aber genauso hätte stattfinden können (ob so etwas zu der damaligen Zeit möglich war, kann ich nicht beurteilen, muss ich aber zum Glück auch nicht) mit historischer Realität und lässt dem Leser das ein oder andere Mal die Kinnlade herunterklappen. Die von Titus Müller geschaffenen (fiktiven) Personen wie die Hauptprotagonistin Saphira und die historisch belegbaren Personen wie Konrad von Bärenfels sind dem Leser sofort sympathisch (oder auch nicht) und man wechselt auch mal auf die jeweils andere Seite und hofft, bangt, lacht mit ihnen. Alles in allem ein großartiger Blick in die Geschichte und definitiv nicht mein letztes Buch von Titus Müller. Zum Abschluss noch ein Zitat für alle Eltern oder die, die es noch werden wollen – manche Dinge ändern sich halt nie *g*. „Kinder, räumt dieses Schlachtfeld auf! Wie oft muss ich euch noch sagen, dass ihr die Spielsachen nicht auf dem ganzen Boden verteilen sollt!“ (S. 81)

  • Leuchtturmwaerterin

    aus Kassel

    5/5

    08.01.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Gelesen habe ich die 4.…

    Gelesen habe ich die 4. Auflage vom Aufbau Verlag von 2009. Man lernt Saphira und ihren Vater kennen und ihre Liebe zu Tam, dem Sohn des Bürgermeisters Konrad von Bärenfels. Die Zeiten sind für Juden nicht gerade rosig und es wird von Jahr zu Jahr schlimmer. Die Freundschaft zwischen Tam und Christian steht unter keinem guten Stern. Teilweise war mir Saphira zu naiv, aber sie macht einen Reife-/Lernprozess durch, was ihre Figur erwachsener und sympatischer wirken lässt. Die Figuren sind lebendig und man leidet, liebt und hasst mit ihnen. Kapiteleinteilung und Abschnitte sind sehr gut eingeteilt. Kein Kapitel wirkt zu lang und der Spannungsbogen bleibt durchgehend bestehen. Schmunzeln musste ich über den Gedanken, dass man früher tatsächlich glaubte, durch eine ausgeprägtere Leibesfülle krankhafte Winde abwehren zu können. Die geschichtliche Recherchearbeit des Autors macht sich bezahlt. Das Buch wirkt sehr authentisch und man hat das Gefühl mitten unter den Baselern zu sein. Auch die damaligen Klischees wurden rausgeholt: "Juden vergiften Brunnen, um die Christen mit der Pest zu infizieren" oder auch "Juden schlachten kleine Christenkinder und opfern sie". Die Geschichte um den Schotten Eachann Blackhall brauchte etwas, um in Schwung zu kommen. Doch dann wird alles nach und nach klar. Die Wendungen in der Geschichte haben mich immer wieder überrascht und Menschen, die mir unsympatisch waren, wurden mir immer sympatischer, und umgedreht. Fazit: Dieser historische Roman von Titus Müller lädt ein zum Träumen, Bangen, Weinen und Lachen mit der Baseler Bevölkerung und zeigt das Leid, dass die Juden damals erfahren mussten. Spannung bis zum Schluss! Mich hat dieser Roman tief bewegt und ich kann es wirklich weiterempfehlen. Es wird nicht das letzte Buch des Autors gewesen sein!

  • Chattys Bücherblog

    aus Bretten

    3/5

    11.12.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Als großer Fan historischer…

    Als großer Fan historischer Romane hatte mich der Titel, sowie das Cover sofort in seinen Bann gezogen. Der Titel "Die Todgeweihte" ließ ja doch auf etwas furchterregendes schließen. Zusammen mit der Abbildung des Skeletts war der Tod also bereits auf dem Cover spürbar. Nachdem ich den Klappentext bzw. den Text auf der Rückseite noch gelesen hatte, war mur klar: Dieses Buch möchte ich unbedingt haben. Direkt in den Klappen findet man auch eine Karte um 1348 des Hauptspielortes: Basel. Tolle Karten, auf der man minutenlang studieren kann. Ich war jedenfalls sehr begeistert davon, da ich mir Handlungen somit noch besser vorstellen kann. Nun aber kurz zum Inhalt: Der Roman spielt 1348 in Basel, Schweiz. Saphira ist Jüdin und verliebt sich in etwas schüchternen Thomas, genannt Tam. Ihre Liebe wird zwar erwidert, jedoch weiß Saphira, dass eine Beziehung niemals funktionieren würde, zumal diese zu damaliger Zeit auch nicht gestattet war. Tam hingegen, glaubt fest an diese Liebe und nimmt eine Stolpersteine für eine Beziehung mit ihr in Kauf. Aber da gibt es auch noch Christian. Tams (ehemaliger) bester Freund und ebenfalls in Saphira verliebt. Dieses betrifft die Liebesgeschichte, die als Handlung in den Roman eingebaut wurde. Es gibt jedoch noch eine weitere Geschichte. Nämlich die, in der Geld, Macht und Hier eine Rolle spielen. (Wie eigentlich immer in Romanen aus dem Hochmittelalter) Mittendrin ist Saphiras Vater, ein reicher Jude, der dem Bürgermeister Geld geliehen hatte. Das Kräfteringen ist somit vorprogrammiert. Wollt ihr mehr wissen? Dann ist wohl Selbstlesen hier die Devise! Sehr gut hat mir die Darstellung der einzelnen Protagonisten gefallen. Der Autor hatte es geschafft, durch seine Beschreibungen, die Figuren lebendig werden zu lassen. So lebendig, dass ich ..... manche Handlungen einfach nicht ... nachvollziehen konnte. Da wird z.B. Saphira als jung, naiv, kindlich dargestellt.... jedoch erfährt man Seiten später, dass sie bereits 20 Jahre alt ist. Nun zwanzig erscheint auf den ersten Blick nicht alt, wer sprechen jedoch vom Hochmittelalter! Die Zeiten waren dort rauer und die Kinder mussten schon sehr früh erwachsen werden. Die Örtlichkeiten und Umgebung wurden für mich ausreichend dargestellt. Ein großes Problem hatte ich auch mit den teilweise doch sehr neuzeitlich klingenden Sätzen. Auch hier kann ich ein Beispiel nennen: (Seite 81) ... genug geplappert, Fräulein!... Dieser Satz ist für mich einfach nicht zeitgemäß für 1348. Auch die Geschichte, dass Saphira nicht wusste, dass sie zu einem Henker gegangen bzw. wer der Henker von Basel ist, fand ich für eine zwanzigjährige, in Basel geborene, doch eher zweifelhaft. Ein Henker hatte nun mal eine ganz besondere Stellung, die jeder wusste, kannte und respektieren musste. Und davon weiß eine zwanzig jährige Frau, die einen Laden führt, nichts? Hm... sehr unwahrscheinlich!!! Ich möchte jedoch nicht nur negativ über den Roman sprechen, da er auch sehr schöne Zeilen beinhaltet: [... Träume waren etwas Leichtes, ein Windstoss, ein Gedanke konnte sie fortblasen...] [... Liebe ist kein Handwerk. Das Herz gibt dem Liebenden ein, was er zu tun hat ...] Oder auch (Seite 35) die Erläuterung, weshalb ein Königreich von einem einzigen Rossnagel abhängt. Oder auch die Szene auf Seite 80, in der ein Vogel, die Traurigkeit vertreibt. Das waren leider die einzigen Momente, in denen mich das Buch bzw. die Geschichte haben aufseufzen lassen und mir wirklich gefallen haben. Fazit: Wer nicht allzugenau und kritisch einen historischen Roman liest wird mit diesem Buch bestimmt sehr zufrieden sein. Meiner Meinung nach, überwiegen hier leider die Schwächen, deshalb habe ich auch ein paar Sterne abgezogen. Jedoch hatte ich den Eindruck, dass der Autor sich sehr mit der Recherche des Judentums und der jüdischen Bräuche beschäftigt hat, was das Ganze dann auch wieder etwas aufwertet. Deshalb vergebe ich drei Sterne.

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