Das Geheimnis von Alea, dem Mädchen aus dem Wasser. Alea fühlt den Sog des Meeres, seit sie denken kann, und doch fürchtet sie es. Denn wenn sie mit Wasser in Berührung käme, könnte es tödlich für sie enden. Das hat Aleas Mutter ihrer Pflegemutter gesagt, bevor sie verschwand. Eines Tages schließt Alea sich den Kindern von der Alpha Cru an, die auf einem Segelboot über die Meere schippern. Bei einem Sturm wird sie über Bord geschleudert. Und danach ist alles anders als vorher.
Erster Band der coolen Meermädchen-Serie von Bestsellerautorin Tanya Stewner (Autorin von "Liliane Susewind").
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Alea Aquarius 1. Der Ruf des Wassers
Bewertung am 17.02.2025
Bewertungsnummer: 2415322
Bewertet: eBook (ePUB)
Inhalt siehe Klappentext.
Meine Kinder haben die Alea Aquarius-Reihe rauf und runter gelesen. Als sie noch kleiner waren, haben wir die Liliane Susewind-Bücher gelesen und die Verfilmung gesehen. Jetzt habe ich es endlich auch geschafft, die Geschichte über das Meermädchen Alea zu lesen. Ein traurige Anfang, als die Pflegemutter schwer erkrankt, Alea plötzlich alleine ist und mit vielen neuen Situationen konfrontiert wird. Nicht nur, dass sie keine Ahnung hat, wer ihre leibliche Mutter ist und woher sie wirklich stammt, nein, auch die Zukunft ist ungewiss und diese merkwürdige Krankheit, vor der Alea ihr Leben lang Angst hatte. Ich wusste nicht, dass es die
„Kälteallergie“ tatsächlich gibt, stelle es mir auch nicht leicht für die Betroffenen vor. Es erscheint auf den ersten Blick unwahrscheinlich, dass eine Gruppe von Jugendlichen alleine mit einem Schiff unterwegs ist, aber das ist das Tolle an Geschichten: Die Vorstellung zählt, die Fantasie, die hier mitspielt. Alea wird schnell in die Cru (ja, die heißen wirklich so) aufgenommen, jeder hat seine eigenen Geheimnisse und weiß nicht, wie er sich den anderen offenbaren soll. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es passieren ein paar nicht ganz ungefährliche Situationen, aber Freundschaft ist ein wichtiges Thema, mit Vertrauen tun sich die Mädchen noch etwas schwer. Ben ist meist sehr ernst und erwachsen, Sammy einfach immer gut drauf und absolut knuddelig, manchmal etwas zu anstrengend, was vielleicht an seinem Alter liegen mag und an manche seiner Formulierungen und Eigenarten muss ich mich noch gewöhnen (wunderbärchen, verliebt in Jeden,… ). Tess ist verschlossen, als ob sie eine Mauer um sich gebaut hat und Alea muss lernen, damit klarzukommen, wer und was sie ist. Wie passt Lennox da rein? Er scheint eine besondere Verbindung zu Alea zu haben, aber sie wissen (noch) nicht, was und warum. „Der Ruf des Wassers“ ist nicht einfach nur ein Segeltörn unter Jugendlichen, unter Freunden, die sich gerade finden, sondern es ist ein Abenteuer auf und unter Wasser, eine Suche nach der Herkunft eines besonderen Wesens. Mir als Erwachsene hat im Auftakt der Kinderbuchreihe der Schreibstil gefallen, die 320 Seiten lassen sich flüssig lesen, dazu die hübschen Illustrationen und Schriftzüge in den Kapitelüberschriften. Es liegt auch ein Augenmerk auf der Umwelt, Verschmutzung des Meeres, Tierwohl und Rechten von bzw. Verboten für Minderjährige. Ernste Themen, gut eingearbeitet in die Abenteuer der neu gegründeten Bande. Von mir gibt es 4,5-5 Sterne und gleich geht’s mit Band 2 weiter.
Die Allergie
Bewertung aus Eisenach am 30.09.2025
Bewertungsnummer: 2611860
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Nachdem Alea als Baby von ihrer Mutter einer völlig fremden Frau in die Arme gedrückt worden war, wuchs sie bei dieser Pflegemutter auf. Mittlerweile ist sie 12. Ihr größtes Problem ist ihre Wasser-Allergie. Jede Berührung mit kaltem Wasser soll tödlich sein! Als ihre Pflegemutter einen Herzinfarkt bekommt, befürchtet Alea, vom Jugendamt Fremden übergeben zu werden. Da schließt sie sich lieber einer Gruppe Jugendlicher an, die auf einem Boot lebt. Doch wie soll man auf einem Boot jeden Wasserkontakt vermeiden?
Tanya Stewners Jugend-Urban-Fantasy-Reihe verrät schon mit dem Titel „Alea Aquarius“, dass Wasser darin eine Rolle spielt. Sowohl die Übergabe der Protagonistin an ihre jetzige Pflegemutter als auch die seltsame Wasser-Allergie sind natürlich von Anfang an äußerst mysteriös. Zumindest die Sache mit der angeblich tödlichen ‚Allergie‘ wird allerdings schon zu einem frühen Zeitpunkt aufgeklärt. Dass sich beim Leben auf einem Segelboot Wasserkontakt nicht dauerhaft vermeiden lässt, ist kaum überraschend, dass Alea beim Fall ins Wasser innerhalb von Sekunden Schwimmhäute und Kiemen wachsen, dagegen schon. Neben den Mysterien um die junge Protagonistin steht im Fokus dieses Bandes zunächst das Kennenlernen der Kinder und Jugendlichen, die gemeinsam ohne Wissen der Behörden auf dem Boot zusammenleben. Der Älteste in der Gruppe ist 18. Alle anderen Fragen, speziell die um Aleas Herkunft und was sie ist, bleiben in diesem Band noch vollkommen offen. Gerade wegen der offenen Rätsel ist das Buch durchaus auch für ältere Leser les- beziehungsweise hörbar. Wieso die Reihe (wahrscheinlich) wegen des Geschlechts der Protagonistin als „Fantasy für Mädchen“ vermarktet wird, ist mir allerdings schleierhaft.
Die Autorin erzählt durchgehend aus dem Blickwinkel ihrer Protagonistin.
Fazit:
Diese jugendliche Urban Fantasy legt den Fokus eindeutig auf das Fantasy-Leben unter Wasser.
Meinung aus der Buchhandlung
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Das grundsätzliche Setting ist wie ein Traum für ein Kind. Alea segelt mit neu gewonnen Freunden durch Europa und erlebt Abenteuer.
Die Charaktere sind sehr sympathisch und nahbar und eben nicht die perfekten Helden. Alle haben ihre Eigenheiten, Stärken und Schwächen. Die Freundschaften werden pädagogisch wertvoll ausgearbeitet und zeigen ein empathisches Miteinander, dass nicht perfekt abläuft.
Die Geschichte ist spannend geschrieben und man fiebert mit Alea mit. Die
Urban Fantasy Elemente sind realistisch ausgearbeitet und man hat Gefühl es könnte wirklich in unserer Welt spielen.
Mein einziger kleiner Haken ist Sammy. Er hat Tendenzen nervig zu sein.
Insgesamt hat das Buch einen besonderen Platz in meinem Herzen
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Ich konnte als Kind Alea Aquarius nicht weglegen, weil diese Buchreihe so unfassbar spannend ist.
Die Geschichte spielt in Hamburg ab und es geht um Alea, die schon immer an das Meer angezogen war. Sie darf es aber nicht zu Nahe kommen, da das böse enden kann.
Perfekt für 11 bis 12 Jährige, die selten bzw. ungern lesen.
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