Pforte der Verdammnis

Historischer Kriminalroman

Matthew Shardlake Band 1

C. J. Sansom

Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
8,99
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 9,99 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

8,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Ein Mittelalter-Krimi im Stil von Ellis Peters und Umberto Eco
England, im Jahre 1537: Die Reformation ist in vollem Gange, Heinrich VIII hat sich selbst zum "Oberhaupt der Kirche" ernannt und unter Thomas Cromwells Befehl reisen Kommissare durchs Land, die die Klöster inspizieren sollen.
Im Kloster von Scarnsea an der Südküste Englands sind derweil die Dinge gänzlich außer Kontrolle geraten. Einem von Cromwells Kommissaren ist dort mit einem einzigen Säbelhieb der Kopf vom Rumpf abgetrennt worden. In der folgenden Nacht wird ein schwarzer Hahn auf dem Altar geopfert. Wer steckt dahinter? Und warum?
Matthew Shardlake, Rechtsanwalt und lange Zeit ein Befürworter der großen Reformation, wird von Cromwell nach Scarnsea beordert, um die Sachlage zu klären.
Aber je mehr er ermittelt, desto klarer wird ihm auch, dass er im Grunde niemandem und nichts trauen kann.....
Ein furioser Kriminalroman, der hinter den Mauern eines südenglischen Klosters ein teuflisches Szenario entfaltet.

Produktdetails

Verkaufsrang 16987
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 23.07.2015
Verlag Fischer E-Books
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Dateigröße 1035 KB
Auflage 1. Auflage
Originaltitel Dissolution
Übersetzer Irmengard Gabler
Sprache Deutsch
EAN 9783104037066

Weitere Bände von Matthew Shardlake

Das meinen unsere Kund*innen

4.5/5.0

2 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

5/5

Pforte der Verdammnis

Kati Wascher aus Bad Zwischenahn am 27.06.2012

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

England 1537: Rechtsanwalt Matthew Shardlake wird im Auftrag Cromwells nach Scarnsea ins dortige Kloster geschickt, um den Mord an Kommisar Singleton aufzuklären. Er wird von den Klosterbrüdern und derem Gesinde nicht gerade mit offenen Armen empfangen und schon bald ist auch sein Leben bedroht. Mit Matthew Shardlake hat C.J. Sansom einen sympathischen, intelligenten Helden geschaffen, den man gerne auf seiner Reise begleitet. Ein historischer Krimi vom Feinsten!

5/5

Pforte der Verdammnis

Kati Wascher aus Bad Zwischenahn am 27.06.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

England 1537: Rechtsanwalt Matthew Shardlake wird im Auftrag Cromwells nach Scarnsea ins dortige Kloster geschickt, um den Mord an Kommisar Singleton aufzuklären. Er wird von den Klosterbrüdern und derem Gesinde nicht gerade mit offenen Armen empfangen und schon bald ist auch sein Leben bedroht. Mit Matthew Shardlake hat C.J. Sansom einen sympathischen, intelligenten Helden geschaffen, den man gerne auf seiner Reise begleitet. Ein historischer Krimi vom Feinsten!

4/5

Schatten der Reformation

Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 25.04.2010

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte spielt im Jahre des Herrn 1537 in England. Thomas Cromwell (nicht Oliver Cromwell, wie auf dem Klappentext falsch angegeben), der ernannte Generalvikar Heinrich des Achten, ist seit gut einem Jahr damit beschäftigt, die Auflösung der englischen Klöster zu erwirken, um den Widerstand der Papisten endgültig im Keim zu ersticken. Belastendes Material wird zusammengetragen oder erdacht, Kommissare in die entlegensten Winkel des Landes geschickt, was zur Folge hat, dass sich im Norden das Volk bewaffnet und es zum "Pilgrimage of Grace" kommt. Ein gewaltiger Aufstand, der Heinrichs Herrschaft ins Wanken bringt, weshalb dieser sich scheinbar auf Verhandlungen einlässt, in Zwischenzeit aber selbst ein eigenes Heer aufbaut und damit den Aufstand schließlich brutal niederschlägt. In dieser vergifteten Atmosphäre kommt es in den altehrwürdigen Mauern eines Benediktinerklosters im kleinen Dorf Scarnsea an der Südküste Englands zu einem Mord. Ein Inspektor, der die Einhaltung der neuen Regeln der anglikanischen Kirche überprüfen wollte, wurde brutal geköpft. Matthew Shardlake wird daraufhin mit seinem Schüler Mark ausgesandt, um Ermittlungen anzustellen und den Fall aufzuklären. Ein Fall, der nicht nur seine Fähigkeiten, sondern auch seine eigenen moralischen Ansichten stark auf die Probe stellt... Nach Beginn dieses Buches sollte man sich erstmal in nächster Zeit nicht mehr viel vornehmen, denn schon der Auftakt liest sich derart stimmungsvoll, dass sich der Leser bereits nach wenigen Seiten geistig im 16. Jahrhundert wieder findet. Sansom scheint ein Naturtalent zu sein, denn die Art und Weise wie er mit seinen Beschreibungen eine beklemmende Atmosphäre erzeugt, ist schon meisterhaft. Ein eiskalter Winter. Ein eingeschneites, altes Kloster samt Sumpf außerhalb der Mauern. Düstere Figuren, die durch den Hof und die Kreuzgänge huschen. Unwillkürlich muss man hier ein wenig an Ecos Werk und dessen Verfilmung denken, und der Autor hat sich wohl auch das eine oder andere dort abgeguckt. Allerdings nur was den gestalterischen Aufbau betrifft, denn inhaltlich überzeugt das Buch mit einer kreativen Eigenständigkeit. Shardlake ist keineswegs der schlaue Detektiv, sondern vielmehr ein langsamer Denker, der aufgrund seines körperlichen Gebrechens Scham empfindet und mehr als einmal der falschen Fährte folgt. Für den Leser sind es besonders diese Stellen zur Mitte des Buches, die den Plot in die Länge ziehen und den Lesespaß bremsen. Hier wäre weniger mehr gewesen. Mit Entdeckung der ersten Indizien, zieht dann aber die Spannung an. Nicht nur die Frage, wer denn wohl den Mord begangen hat, auch das Schicksal des Klosters fesselt, was nicht zuletzt an der großartigen Beschreibung der einzelnen Figuren liegt. Es ist mitreißend zu sehen, wie sich Shardlake im Verlauf des Falls von seinen Illusionen einer besseren und gerechten Welt verabschieden muss, was uns den Charakter vielleicht nicht sympathisch (dafür fand ich ihn zu anstrengend), aber sehr nachvollziehbar macht. Das Ende überrascht, nicht nur aufgrund der tollen Auflösung, und wird mich wohl allzu bald zum nachfolgenden Band "Feuer der Vergeltung" greifen lassen. Insgesamt ist "Pforte der Verdammnis" (noch) ein absoluter Geheimtipp im Genre des historischen Kriminalromans, der uns Geschichte miterleben lässt und für mich ohne Frage zu den Entdeckungen der letzten Jahre gehört.

4/5

Schatten der Reformation

Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 25.04.2010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte spielt im Jahre des Herrn 1537 in England. Thomas Cromwell (nicht Oliver Cromwell, wie auf dem Klappentext falsch angegeben), der ernannte Generalvikar Heinrich des Achten, ist seit gut einem Jahr damit beschäftigt, die Auflösung der englischen Klöster zu erwirken, um den Widerstand der Papisten endgültig im Keim zu ersticken. Belastendes Material wird zusammengetragen oder erdacht, Kommissare in die entlegensten Winkel des Landes geschickt, was zur Folge hat, dass sich im Norden das Volk bewaffnet und es zum "Pilgrimage of Grace" kommt. Ein gewaltiger Aufstand, der Heinrichs Herrschaft ins Wanken bringt, weshalb dieser sich scheinbar auf Verhandlungen einlässt, in Zwischenzeit aber selbst ein eigenes Heer aufbaut und damit den Aufstand schließlich brutal niederschlägt. In dieser vergifteten Atmosphäre kommt es in den altehrwürdigen Mauern eines Benediktinerklosters im kleinen Dorf Scarnsea an der Südküste Englands zu einem Mord. Ein Inspektor, der die Einhaltung der neuen Regeln der anglikanischen Kirche überprüfen wollte, wurde brutal geköpft. Matthew Shardlake wird daraufhin mit seinem Schüler Mark ausgesandt, um Ermittlungen anzustellen und den Fall aufzuklären. Ein Fall, der nicht nur seine Fähigkeiten, sondern auch seine eigenen moralischen Ansichten stark auf die Probe stellt... Nach Beginn dieses Buches sollte man sich erstmal in nächster Zeit nicht mehr viel vornehmen, denn schon der Auftakt liest sich derart stimmungsvoll, dass sich der Leser bereits nach wenigen Seiten geistig im 16. Jahrhundert wieder findet. Sansom scheint ein Naturtalent zu sein, denn die Art und Weise wie er mit seinen Beschreibungen eine beklemmende Atmosphäre erzeugt, ist schon meisterhaft. Ein eiskalter Winter. Ein eingeschneites, altes Kloster samt Sumpf außerhalb der Mauern. Düstere Figuren, die durch den Hof und die Kreuzgänge huschen. Unwillkürlich muss man hier ein wenig an Ecos Werk und dessen Verfilmung denken, und der Autor hat sich wohl auch das eine oder andere dort abgeguckt. Allerdings nur was den gestalterischen Aufbau betrifft, denn inhaltlich überzeugt das Buch mit einer kreativen Eigenständigkeit. Shardlake ist keineswegs der schlaue Detektiv, sondern vielmehr ein langsamer Denker, der aufgrund seines körperlichen Gebrechens Scham empfindet und mehr als einmal der falschen Fährte folgt. Für den Leser sind es besonders diese Stellen zur Mitte des Buches, die den Plot in die Länge ziehen und den Lesespaß bremsen. Hier wäre weniger mehr gewesen. Mit Entdeckung der ersten Indizien, zieht dann aber die Spannung an. Nicht nur die Frage, wer denn wohl den Mord begangen hat, auch das Schicksal des Klosters fesselt, was nicht zuletzt an der großartigen Beschreibung der einzelnen Figuren liegt. Es ist mitreißend zu sehen, wie sich Shardlake im Verlauf des Falls von seinen Illusionen einer besseren und gerechten Welt verabschieden muss, was uns den Charakter vielleicht nicht sympathisch (dafür fand ich ihn zu anstrengend), aber sehr nachvollziehbar macht. Das Ende überrascht, nicht nur aufgrund der tollen Auflösung, und wird mich wohl allzu bald zum nachfolgenden Band "Feuer der Vergeltung" greifen lassen. Insgesamt ist "Pforte der Verdammnis" (noch) ein absoluter Geheimtipp im Genre des historischen Kriminalromans, der uns Geschichte miterleben lässt und für mich ohne Frage zu den Entdeckungen der letzten Jahre gehört.

Unsere Kund*innen meinen

Pforte der Verdammnis

von C.J. Sansom

4.5/5.0

2 Bewertungen

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Dagmar Klein

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Dagmar Klein

Thalia Nürnberg

Zum Portrait

3/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr interessant fand ich den geschichtlichen Hintergrund, der einen entscheidenden Teil der Handlung mit trägt. Etwas anstrengend hingegen den wehleidigen und zimperlichen Anwalt Shardlake. Insgesamt aber spannend, ich werde gewiss noch mehr aus dieser Reihe lesen.
3/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr interessant fand ich den geschichtlichen Hintergrund, der einen entscheidenden Teil der Handlung mit trägt. Etwas anstrengend hingegen den wehleidigen und zimperlichen Anwalt Shardlake. Insgesamt aber spannend, ich werde gewiss noch mehr aus dieser Reihe lesen.

Dagmar Klein
  • Dagmar Klein
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Kerstin Hahne

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Kerstin Hahne

Thalia Bielefeld

Zum Portrait

4/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor kann schreiben. Gute Kenntnisse über die Zeiten Heinrich`s, des Achten kann man ihm auch nicht absprechen... wer also gerne historische Romane mit Krimitouch liest, kann hier unbesorgt zugreifen.Stimmungsvoll, detailliert und gegen Ende sehr spannend:-) Shardlake,No.1!
4/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor kann schreiben. Gute Kenntnisse über die Zeiten Heinrich`s, des Achten kann man ihm auch nicht absprechen... wer also gerne historische Romane mit Krimitouch liest, kann hier unbesorgt zugreifen.Stimmungsvoll, detailliert und gegen Ende sehr spannend:-) Shardlake,No.1!

Kerstin Hahne
  • Kerstin Hahne
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Pforte der Verdammnis / Matthew Shardlake Bd.1

von C.J. Sansom

0 Rezensionen filtern

  • artikelbild-0