Inklusion in der Grundschule: Kriterien einer erfolgreichen Inklusion

Inklusion in der Grundschule: Kriterien einer erfolgreichen Inklusion

Buch (Taschenbuch)

39,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2015

Verlag

Diplomica Verlag

Seitenzahl

88

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2015

Verlag

Diplomica Verlag

Seitenzahl

88

Maße (L/B/H)

22/15,5/0,6 cm

Gewicht

154 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95934-707-5

Das meinen unsere Kund*innen

0.0

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Erste Bewertung verfassen

Unsere Kund*innen meinen

0.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Textprobe:
Kapitel 5.1. Was ist die Begründung, dass es nicht funktioniert?
[...]Für ein Prinzip der Inklusion, dass man die Schüler ohne ihre Kategorisierungen kennen lernen soll, ist es hilfreich, nicht zu viele Informationen über die Schüler zu haben. Auch die Ressourcennutzung für alle wurde nicht richtig verstanden. Außerdem zeugen viele Aussagen von Vorurteilen gegenüber der Inklusion aufgrund mangelnder Kenntnis und Verletzungen des Selbstbewusstseins und der Berufsehre. Die letzten Aussagen sind nach Literaturrecherche recht typisch für einen Sonderpädagogen (vgl. Kapitel 3.2), dessen Vorurteile und Verletzungen hier deutlich werden. Darüber hinaus ist auch der andere Umgang von Sonderpädagogen mit der Inklusion erkennbar.
Eine weiter häufig genannte Begründung für die Undurchführbarkeit der Inklusion ist die Raumnot. Meiner Meinung nach hat jedes Schulhaus auch Flure oder Treppenhäuser, die als separate Räume genutzt werden können. Diese können als zusätzlicher Arbeitsraum für die ganze Klasse genutzt werden, da bei der Inklusion sowieso keine durchgängige Raumtrennung stattfinden soll.
Fehlende Konzepte werden ebenfalls genannt, jedoch ist hier leicht zu erwidern, dass die Konzepte noch fehlen, aber man dazu Erfahrung braucht, da sie sonst unausgereift sind. Die Sorge vor der anfallenden Mehrarbeit kann damit genommen werden, dass Differenzierung nicht nur durch die Inklusion notwendig ist. Somit sollte es auch nicht zu angeblich zu erwartenden höheren Krankenständen kommen. Die angeblichen Probleme für die Regelschüler bei den Abschlussarbeiten und deren Vorbereitung sollen nach Untersuchungen nicht auftreten (s. Kapitel 3.2). Ärger mit den Eltern wird weiterhin als Begründungen genannt, sollte sich aber in Grenzen halten, wenn man als Lehrer hinter der Inklusion steht und dies entsprechend zeigt. Problematisch wird es sicherlich anfänglich mit Mehrarbeit durch notwendige Absprachen oder aber für Lehrer, die bisher ihren Unterricht nicht differenziert haben. Letztere sollten dies in naher Zukunft sowieso tun, um einen zeitgerechten und guten Unterricht bieten zu können. Die Zeiten, die für Absprachen gebraucht werden, werden sich mit der Zeit reduzieren. Natürlich benötigt die Einführung von Neuem eine gewisse Anlaufzeit, so wie es auch mit einem geänderten Lehrbuch oder einem bisher unbekannten Fachbereich wäre.
Auch bauliche Probleme wie Treppen und fehlende Aufzüge werden oft genannt, um eine Ablehnung der Inklusion zu begründen, genauso wie nicht funktionierender fachübergreifender Unterricht oder die hohen Schülerzahlen.
Nicht funktionierender fachübergreifender Unterricht ist auch ohne Inklusion ein Problem und liegt zumeist an den Beteiligten, denn ohne veränderte Bedingungen klappt es an vielen Schulen. Hohe Schülerzahlen oder Klassenfrequenzen sind ein generelles Problem, wobei sie durch die zusätzlichen Stunden in der Inklusion evtl. sogar besser abgefangen werden können.
Bauliche Barrieren lassen sich durch eine entsprechende Einteilung der Klassenräume oder Nutzung von anderen Räumen oft einfach aus dem Weg schaffen, auch Rampen könnten diese Probleme beseitigen.
An dieser Stelle zeigt sich schon, dass man alle Begründungen gegen Inklusion häufig widerlegen kann und Jutta Schoeler mit ihrer schon in der Einleitung zitierten Aussage, "Wer das gemeinsame Lernen will, findet Wege und wagt erste Schritte. Wer das gemeinsame Lernen nicht will, findet Gründe, dass es nicht geht." richtig liegt.
5.2. Was wird für die Inklusion an Schulen gewünscht?
Hört man sich bei Lehrern etwas um, was sie sich für die Inklusion wünschen würden, weil sie dies meist für notwendig befinden oder aber als eine Steigerung der Schulqualität ansehen, dann bekommt man folgende Antworten.
Viele Lehrer würden gerne eine dauerhafte Doppelbesetzung für die Klassen durch einen Regelschullehrer und einen Sonderpädagogen und entsprechende räumliche Ausstattungen hab
  • Inklusion in der Grundschule: Kriterien einer erfolgreichen Inklusion