Wettbewerbsfaktor "Supply Chain-Prozesse". Einfluss optimierter Entwicklungsprozesse am Beispiel eines mittelständischen Automotive-Zulieferunternehme
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.12.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
73 (Printausgabe)
Dateigröße
2023 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656560517
Unternehmen des produzierenden Gewerbes stehen durch den globalen Wettbewerb unter einem massiven Druck. Einige Faktoren sind steigende Rohstoffpreise, steigende Löhne im Wettbewerb mit Niedriglohnländern, ein größeres Produktportfolio, kürzere Lieferzeiten und Wünsche nach reduzierten Lagerbeständen. Die Welt befindet sich in einem ständigen und immer schneller werdenden Wandel. Um die Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft garantieren zu können, sind Unternehmen gezwungen, ihre Kunden durch erstklassige Qualität, möglichst niedrige Preise und kurze Lieferzeiten an sich zu binden; das heißt, dass ein ganz entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg die Kompetenz, innovative Produkte in hoher Qualität zu marktfähigen Preisen schneller als die Konkurrenz zu produzieren, darstellt. Zudem müssen interne wie auch externe Prozesse kontinuierlich verbessert werden, um konkurrenzfähig zu bleiben. Um dies erreichen zu können, ist es wichtig, dass die betroffenen Unternehmen passende Strategien entwickeln, um Verbesserungen und Kosteneinsparungen für sich erreichen zu können. Daher ist eine Kehrtwende vom reinen funktionalen Denken hin zum prozessorientierten Denken notwendig, um Potenziale zu analysieren und zu verwirklichen.
Die Automobilindustrie zählt in Deutschland, neben dem Maschinenbau, zu dem wichtigsten Wirtschaftszweig. Millionen von Menschen sind hier beschäftigt und tragen zum Erfolg des Industriestandorts bei. Durch die fortschreitende Globalisierung hat sich ein struktureller Wandel innerhalb der Wertschöpfungsketten vollzogen. Die Original Equipment Manufacturer (OEMs) beteiligen ihre Zulieferer immer mehr an den Entwicklungsprozessen und verringern im Gegenzug ihre eigene Fertigungstiefe. Daraus resultiert, dass die Koordination und Kooperation aller Beteiligten des Wertschöpfungsprozesses ausgebaut werden muss, da sich die Arbeitsteilung und die Wege der Zusammenarbeit von OEMs, Zulieferern und Dienstleistern grundlegend ändern. Die Geschäftsprozesse müssen mit den neuen Entwicklungspartnern über die Unternehmensgrenzen neu gestaltet werden. Daraus resultiert ein kontinuierlich wachsendes Unternehmensnetzwerk, dessen Planung, Steuerung und Kontrolle einen zunehmenden Wettbewerbsvorteil einnimmt. Diese Aufgabe übernimmt das Supply Chain Management. Um im Supply Chain Management Bestleistungen erreichen zu können, werden von Unternehmen Lieferketten, die auf plötzlich unerwartete Änderungen im Marktgeschehen reagieren können [...]
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