Kann den Humanwissenschaften ein autonomes Dasein abgesprochen werden? Mit Blick in Foucaults Analytik der Endlichkeit
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.07.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
11 (Printausgabe)
Dateigröße
424 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668022034
wurde erstmals im Jahr 1966 in seinem Heimatland Frankreich mit den Titel "Les Mots et les choses - Une archéologie des sciences humaines" veröffentlicht. Es folgte eine, in deutscher Sprache übersetzte Publikation im Jahr 1971, welche eine
gelungene Kongruenz mit dem Originaltext aufweist. Foucaults Ansicht war es, es gebe drei Achsen oder Denkbewegungen, entlang denen die Konstitution menschlicher Subjektivität erfolgt. Dabei handelt es sich um 1.) die Achse des
Wissens 2.) die Achse der Ethik und 3.) die Achse der Macht. "Die Ordnung der Dinge" schreibt Foucault vor allem der Achse des Wissens zu. In seinem philosophischem Buch prägt der Autor vor allem den Begriff der episteme. Die episteme sind laut Foucault das historische a priori des Wissens. Eine von
Foucaults Thesen lautet, dass Gebiete in der Wissenschaft stärker durch die Parallelen in der jeweiligen Epoche beeinflusst wurden als durch ihre individuelle Geschichte. Dieses Thema, welches Foucault als epistemologisch bezeichnet, könnte folglich auch archäologisch benannt werden, wie es der Untertitel seines Werkes bereits auffällig andeutet. So heißt es im Text: "Eher als um eine Geschichte im traditionellen Sinne des Wortes handelt es sich um eine
»Archäologie«.
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