Das Geheimnis des unendlichen Raums
Band 6860
HERDER spektrum Band 6860

Das Geheimnis des unendlichen Raums

Ein Kopernikus-Roman

Buch (Taschenbuch)

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Das Geheimnis des unendlichen Raums

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.09.2015

Verlag

Herder

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,6/13,6/3,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.09.2015

Verlag

Herder

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,6/13,6/3,5 cm

Gewicht

392 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-451-06860-7

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Ein gelungenes Buch

Bewertung aus Lüdinghausen am 26.11.2015

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt/Klappentext: Der junge Mönch Alanus Buchholz macht sich 1543 im Auftrag der Inquisition auf den Weg in die blühende Handelsstadt Nürnberg, um das letzte große Werk des Kopernikus zu prü­fen. Sein Inhalt ist ein Skandal für die Heilige Mutter Kirche: Angeblich soll nicht die Erde im Mit­telpunkt des Universums stehen, sondern die Sonne, und die Erde soll nur ein Himmelskörper unter vielen sein, die sich gehorsam wie Sklaven um die Sonne bewegen. Doch als er in Nürnberg ankommt, ist der Buchdrucker tot und das Manuskript verschwunden. Alanus gerät unter Mordverdacht und flieht mit der schönen Julia Fugger, Spross des mächtigsten Handelsgeschlechtes der Frühen Neuzeit. Die Suche nach dem wahren Täter führt die beiden in den Untergrund der Stadt und in die Abgründe der damaligen Religionspolitik ...“ Cover: Das Cover finde ich ehrlich gesagt ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ich finde, es passt irgendwie nicht so gut zum Buch. Auch wenn ich sagen muss, dass ich die Farben toll finde und das Motiv auch. Aber für das Buch hätte ich mir etwas anderes vorgestellt und auch passender gefunden. Ist zwar mal etwas anderes, aber meinen Geschmack hat es leider nicht so getroffen. Mein Fazit: Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten konnte ich mich auch ganz gut in die Charaktere hineinversetzen. Der Autor hat auf jeden Fall einige Zeit in die Recherche der Zeit des Kopernikus investiert. Das muss man schon auch zu schätzen wissen. Ich selbst habe mich mit der Zeit vorher noch nicht beschäftigt, fand aber einige Ausführungen sehr interessant. Das dann in ein historisches Buch zu packen, in dem gleichzeitig ein Mord aufgeklärt wird, hat mir gut gefallen. Die Schreibweise war auch gelungen und schnell und flüssig zu lesen. Ich finde, es ist ein Roman, der ein wenig Wissenschaft (aber für jeden verständlich geschrieben), ein wenig Krimi und ein wenig Geschichte in einem vereint. Ich vergebe hier 4 von 5 Punkten.

Ein gelungenes Buch

Bewertung aus Lüdinghausen am 26.11.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt/Klappentext: Der junge Mönch Alanus Buchholz macht sich 1543 im Auftrag der Inquisition auf den Weg in die blühende Handelsstadt Nürnberg, um das letzte große Werk des Kopernikus zu prü­fen. Sein Inhalt ist ein Skandal für die Heilige Mutter Kirche: Angeblich soll nicht die Erde im Mit­telpunkt des Universums stehen, sondern die Sonne, und die Erde soll nur ein Himmelskörper unter vielen sein, die sich gehorsam wie Sklaven um die Sonne bewegen. Doch als er in Nürnberg ankommt, ist der Buchdrucker tot und das Manuskript verschwunden. Alanus gerät unter Mordverdacht und flieht mit der schönen Julia Fugger, Spross des mächtigsten Handelsgeschlechtes der Frühen Neuzeit. Die Suche nach dem wahren Täter führt die beiden in den Untergrund der Stadt und in die Abgründe der damaligen Religionspolitik ...“ Cover: Das Cover finde ich ehrlich gesagt ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ich finde, es passt irgendwie nicht so gut zum Buch. Auch wenn ich sagen muss, dass ich die Farben toll finde und das Motiv auch. Aber für das Buch hätte ich mir etwas anderes vorgestellt und auch passender gefunden. Ist zwar mal etwas anderes, aber meinen Geschmack hat es leider nicht so getroffen. Mein Fazit: Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten konnte ich mich auch ganz gut in die Charaktere hineinversetzen. Der Autor hat auf jeden Fall einige Zeit in die Recherche der Zeit des Kopernikus investiert. Das muss man schon auch zu schätzen wissen. Ich selbst habe mich mit der Zeit vorher noch nicht beschäftigt, fand aber einige Ausführungen sehr interessant. Das dann in ein historisches Buch zu packen, in dem gleichzeitig ein Mord aufgeklärt wird, hat mir gut gefallen. Die Schreibweise war auch gelungen und schnell und flüssig zu lesen. Ich finde, es ist ein Roman, der ein wenig Wissenschaft (aber für jeden verständlich geschrieben), ein wenig Krimi und ein wenig Geschichte in einem vereint. Ich vergebe hier 4 von 5 Punkten.

Spannend und informativ, was will man mehr?

Bewertung aus Dresden am 09.11.2015

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Da ich mit trockenen Fakten noch nie besonders viel anfangen konnte, ich mich aber andererseits für Wissenschaftsgeschichte interessiere, hat mich ein Roman über das Weltbild von Kopernikus sehr gereizt. Das Cover ziert ein sehr schönes Bild im Stil mittelalterlicher Zeichnungen, was die Überwindung des Ptolemäischen Weltbildes darstellt. Das Buch ist insgesamt hochwertig gearbeitet. 1543 soll in Nürnberg das letzte große Werk von Kopernikus gedruckt werden. Der Mönch Alanus hat zusammen mit dem Dominikaner Giovanni Maria Tolosani von der Inquisition den Auftrag das Werk zu prüfen. Bevor sie es jedoch sehen können brennt ein Lagerhaus der Familie Fugger, ein Mord geschieht und das Manuskript verschwindet. Alanus und die Kaufmannstochter Julia Fugger geraten unter Mordverdacht und müssen fliehen. Die Suche nach den wahren Tätern offenbart jede Menge Intrigen, Machtspiele und macht den verzweifelten Kampf um das "richtige" Weltbild deutlich. Der Roman an sich erzählt einen spannenden Kriminalfall mit vielen unerwarteten Wendungen. Erst nach und nach entblättert sich der wahre Verlauf der Mordnacht. Sehr viele Leute haben ein Interesse daran, den Fall zu ihren Gunsten zu manipulieren. Ob es nun Lutheraner sind, die heilige Inquisition selbst, Araber oder Juden. Eindringlich wird geschildert was für Konsequenzen das veränderte Weltbild auf die Menschen hat. Sehr gut gelungen ist die Beschreibung des damaligen Wissensstandes. Eine detaillierte Recherche hat auch sehr lebendige Szenen in der "Unterwelt" von Nürnberg ermöglicht. Die einzelnen Figuren sind mit ihrer jeweiligen Motivation plastisch geschildert. Man fiebert die ganze Zeit mit. Die Kombination aus Wissensvermittlung und spannend erzählter Geschichte ist hervorragend geglückt. Der Roman begeistert sicher nicht nur Fans der Wissenschaftsgeschichte. Auch jemand, der einfach einen spannenden Roman in mittelalterlichem Umfeld lesen möchte, wird hoch zufrieden sein.

Spannend und informativ, was will man mehr?

Bewertung aus Dresden am 09.11.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Da ich mit trockenen Fakten noch nie besonders viel anfangen konnte, ich mich aber andererseits für Wissenschaftsgeschichte interessiere, hat mich ein Roman über das Weltbild von Kopernikus sehr gereizt. Das Cover ziert ein sehr schönes Bild im Stil mittelalterlicher Zeichnungen, was die Überwindung des Ptolemäischen Weltbildes darstellt. Das Buch ist insgesamt hochwertig gearbeitet. 1543 soll in Nürnberg das letzte große Werk von Kopernikus gedruckt werden. Der Mönch Alanus hat zusammen mit dem Dominikaner Giovanni Maria Tolosani von der Inquisition den Auftrag das Werk zu prüfen. Bevor sie es jedoch sehen können brennt ein Lagerhaus der Familie Fugger, ein Mord geschieht und das Manuskript verschwindet. Alanus und die Kaufmannstochter Julia Fugger geraten unter Mordverdacht und müssen fliehen. Die Suche nach den wahren Tätern offenbart jede Menge Intrigen, Machtspiele und macht den verzweifelten Kampf um das "richtige" Weltbild deutlich. Der Roman an sich erzählt einen spannenden Kriminalfall mit vielen unerwarteten Wendungen. Erst nach und nach entblättert sich der wahre Verlauf der Mordnacht. Sehr viele Leute haben ein Interesse daran, den Fall zu ihren Gunsten zu manipulieren. Ob es nun Lutheraner sind, die heilige Inquisition selbst, Araber oder Juden. Eindringlich wird geschildert was für Konsequenzen das veränderte Weltbild auf die Menschen hat. Sehr gut gelungen ist die Beschreibung des damaligen Wissensstandes. Eine detaillierte Recherche hat auch sehr lebendige Szenen in der "Unterwelt" von Nürnberg ermöglicht. Die einzelnen Figuren sind mit ihrer jeweiligen Motivation plastisch geschildert. Man fiebert die ganze Zeit mit. Die Kombination aus Wissensvermittlung und spannend erzählter Geschichte ist hervorragend geglückt. Der Roman begeistert sicher nicht nur Fans der Wissenschaftsgeschichte. Auch jemand, der einfach einen spannenden Roman in mittelalterlichem Umfeld lesen möchte, wird hoch zufrieden sein.

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